Bundesrat

Mehrwertsteuersenkung für die Gastronomie im Bundesrat

Im Vorfeld der Bundesratsabstimmung unterstreicht Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut die Bedeutung der geplanten Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen in der Gastronomie.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Touristen sitzen im Aussenbereich von Restaurants.
Symbolbild

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, betont im Vorfeld der Abstimmung im Bundesrat am Freitag, 19. Dezember 2025, über eine Senkung des Mehrwertsteuersatzes auf Speisen in der Gastronomie von 19 Prozent auf sieben Prozent die Bedeutung der Entscheidung:

„Wir haben lange für diese Entscheidung gekämpft. Deshalb möchte ich im Vorfeld der Abstimmung im Bundesrat noch einmal deutlich sagen: Die Senkung des Mehrwertsteuersatzes ist kein Geschenk an die Gastronomiebetriebe im Land, sie ist ein klares Bekenntnis zur Lebensqualität und für das gesellschaftliche Miteinander in unseren Städten und Gemeinden, wo die Gastronomiebetriebe eine wichtige Funktion einnehmen. Hohe Energiekosten, steigende Warenpreise und steigende Personalkosten haben die Branche in den letzten Jahren auch nach der Corona-Pandemie vor große Herausforderungen gestellt. Viele Betriebe – insbesondere im ländlichen Raum – mussten unter diesem Kostendruck aufgeben. Circa 12,5 Prozent der baden-württembergischen Kommunen sind bereits heute schon gastronomisch unterversorgt, weitere könnten folgen. Deshalb ist die Entscheidung mehr als überfällig. Die Gastronomie in Baden-Württemberg ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und eine wesentliche Säule der Tourismusinfrastruktur. Mit einem klaren ‚Ja‘ zur Steuersenkung im Bundesrat sichern wir wichtige Arbeits- und Ausbildungsplätze im Land. Vor allem aber stärken und wertschätzen wir damit unzählige Familienbetriebe, die teils in langer Tradition gastronomisch tätig sind und unser Land prägen. Ich habe keinen Zweifel daran, dass der Verzicht auf einen Teil der Einnahmen aus der Mehrwertsteuer eine gute Investition ist, die sich für Bund und Land langfristig auszahlen wird.“

Weitere Meldungen

Eine Hand greift nach einem digitalen Paragrafen
Justiz

Auf dem Weg zur digital vernetzten Justiz der Zukunft

Landkreis Ravensburg
Gemeinsamer Antrag 2026

Ergebnisse des Flächenüber­wachungssystems einsehbar

AzubiCardBW
Ausbildung

AzubiCard für Auszubildende im ersten Lehrjahr

Links: Prof. Dr. Andreas Gundelwein, rechts: Dr. Jens Bortloff
Kunst und Kultur

TECHNOSEUM erhält neue Doppelspitze

Ein Mitarbeiter des Landeskriminalamts Baden-Württemberg, Abteilung Cyberkriminalität, während der Online-Recherche.
Sicherheit

Organisierte Kriminalität und Wirtschaftskriminalität in 2025

Logo Netzwerkkonferenz Baukultur 2026
Baukultur

Netzwerkkonferenz Baukultur in Stuttgart

Polizeikräfte bei einem Einsatz im Fußballstadion.
Polizei

Positive Sicherheitsbilanz der Fußballsaison 2025/2026

Weinauswahl
Sondereditionen

Neue Wein-Sondereditionen der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin

Portrait Mathias Brecht Finanzamt Heidelberg
Verwaltung

Neuer Leiter des Finanzamts Heidelberg

Eine Gruppe von Menschen fährt Achterbahn in einem Erlebnispark.
Familie

Neue Vergünstigungen beim Landesfamilienpass

Ashumi Shroff
Außenwirtschaft

Baden-Württemberg eröffnet neues Auslandsbüro in Mumbai

Logo und Schriftzug der „Agentur für Arbeit“ an einem Gebäude.
Arbeitsmarkt

Arbeitslosenquote im Land unverändert

Eine Ärztin und eine Therapeutin sitzen mit einem medizinischen Stethoskop am Tisch und machen mit einem Laptop und einem Mobiltelefon medizinische Notizen.
Gesundheit

Bundesweit einzigartiges KI-Reallabor für Gesundheits­versorgung startet

Ein Mitarbeiter einer Biogasanlage von Naturenergie Glemstal befüllt die Anlage mit Biomasse.
Landwirtschaft

Novelle zum EEG 2027 verschenkt Potenzial der Bioenergie

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Technologie

Chipindustrie-Ökosystem in Baden-Württemberg wächst