Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus beteiligt sich an der Grundfinanzierung des Deutschen Handwerksinstituts e.V. (DHI) im Jahr 2026 mit 240.281 Euro.
„Die fünf regionalen Institute des DHI sind mit ihrer Forschung wichtige Vermittler zwischen Theorie und Praxis, zwischen Forschung und Anwendung, zwischen Politik und Wirtschaft“, sagt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus. „Das Handwerk hat im Hinblick auf Digitalisierung, Fachkräftesicherung und Klimaschutz große Herausforderungen zu bewältigen. Der Beitrag des DHI zum Innovationstransfer im Handwerk ist mehr denn je unverzichtbar.“
Zusammenschluss von fünf regional verteilten Instituten
Das Deutsche Handwerksinstitut e.V. in Berlin ist eine Forschungseinrichtung, die speziell im und für das Handwerk tätig ist. Innerhalb des DHI sind deutschlandweit fünf regional verteilte Forschungsinstitute zusammengeschlossen, darunter das Institut für Betriebsführung im DHI (itb) in Karlsruhe.
Schwerpunktmäßig beschäftigt sich das DHI mit Fragen der anwendungsorientierten Handwerksforschung und praktischen Gewerbeförderung in den Themenfeldern Technologietransfer, Unternehmensführung, betriebs- und volkswirtschaftliche Fragestellungen, Recht sowie Berufsbildung.
Institut für Betriebsführung in Karlsruhe
Das itb in Karlsruhe leistet wissenschaftlich fundierte, anwendungsbezogene Forschung zur Unternehmensführung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Der Transfer der entwickelten Lösungen ermöglicht Betrieben den Zugriff auf aktuelle und zielgruppengerechte Forschungsergebnisse und bietet so die Gelegenheit zur Erweiterung von Kompetenzen. Durch die Vermittlung betriebswirtschaftlicher Kenntnisse, Fertigkeiten und Methoden in der Unternehmensführung unterstützt das Institut die zukunftsfähige Gestaltung von Unternehmen und Organisationen. Zu den Schwerpunkten der Institutsarbeit zählen die Entwicklung und Durchführung von Seminaren, Lehrgängen sowie digitalen Lehr- und Lernarrangements für Führungs- und Fachkräfte, Existenzgründer, Unternehmensfrauen sowie Beratende der Handwerkskammern und Lernbegleitende in der Fort- und Weiterbildung im Handwerk.
Neben dem Land Baden-Württemberg beteiligen sich an der Finanzierung auch der Deutsche Handwerkskammertag, das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie die anderen 15 Bundesländer. Zudem werden zahlreiche Drittmittelprojekte eingeworben, die für die Finanzierung von Bedeutung sind.
















