Forschung

Bundesverdienstkreuz für Prof. Dr. Gerhard Huisken

Für herausragende Verdienste um die Mathematik ist Prof. Dr. Gerhard Huisken mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt worden.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
von links nach rechts: Wissenschaftsministerin Petra Olschowski, Prof. Dr. Gerhard Huisken, Prof. Dr. Karla Pollmann (Rektorin der Eberhard Karls Universität Tübingen)
von links nach rechts: Wissenschaftsministerin Petra Olschowski, Prof. Dr. Gerhard Huisken, Prof. Dr. Karla Pollmann (Rektorin der Eberhard Karls Universität Tübingen)

Prof. Dr. Gerhard Huisken forscht in Tübingen im Überschneidungsbereich von Analysis, Geometrie und Physik.  Für herausragende Verdienste um die Mathematik wurde der 67-Jährige jetzt mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt. Die hohe Auszeichnung wurde Prof. Dr. Huisken durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf Vorschlag von Ministerpräsident Winfried Kretschmann verliehen. Wissenschaftsministerin Petra Olschowski überreichte Prof. Dr Huisken im Rahmen einer Feierstunde im Schloss Hohentübingen das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Ministerin Petra Olschowski sagte: „Prof. Dr. Gerhard Huisken ist ein herausragender Wissenschaftler, der sich um die Mathematik und den Wissenschaftsstandort Deutschland in besonderer Weise verdient gemacht hat. Seine Forschung und sein Engagement haben nicht nur die mathematische Gemeinschaft bereichert, sondern auch junge Talente gefördert und unterstützt. Wir sind stolz, dass er sich für den Forschungsort Deutschland und insbesondere für Baden-Württemberg entschieden und hier prägend gewirkt hat.“

Beweis der Penrose-Vermutung für Schwarze Löcher

Prof. Dr. Gerhard Huisken ist Professor an der Universität Tübingen und Direktor des Mathematischen Forschungsinstituts Oberwolfach. Seine Forschung im Überschneidungsbereich von Analysis, Geometrie und Physik hat internationale Anerkennung gefunden. Insbesondere seine Beiträge zur allgemeinen Relativitätstheorie, darunter der Beweis der Penrose-Vermutung für Schwarze Löcher, sind von größter Bedeutung.

Prof. Dr. Gerhard Huisken ist Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Akademien, darunter der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina. Er hat zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten, darunter den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Weitere Meldungen

Zitterpappel
Forst

Zitterpappel bereichert Wald und Bioökonomie

Ein Bauarbeiter schaut auf ein Gebäude, das als Testobjekt aus Recyclingbeton gebaut wird.
N!BBW

Neue Termine für Workshops „Nachhaltiges Bauen“

Landessieger von „Jugend debattiert“ stehen fest (Bild: Kultusministerium Baden-Württemberg)
Schule

Siegerinnen und Sieger von „Jugend debattiert“ gekürt

Wort-Bild-Marke der Innovationsallianz Baden-Württemberg
Innovation

Land stärkt Innovationsallianz mit über 40 Millionen Euro

Quantum for all
Quantenforschung

Weitere 4,5 Millionen Euro für Graduiertenschule

Wanderer gehen bei Reichelsheim durch den herbstlichen Odenwald (Hessen).
Forst

KI unterstützt Waldmanagement im Klimawandel

Ein Ingenieur kontrolliert in einem Labor mit einem Mikroskop einen Chip zum Einsatz in einen Quantencomputer.
Innovation

Land fördert 14 Prototypen für Zukunftstechnologien

Gewinnerteam Regional Cup Tübingen
Start-up BW

ELASTheal gewinnt den Regional Cup Tübingen

Eine Mitarbeiterin der Firma Lütze fertigt Bauteile für elektronische Steuerungen für Schienenfahrzeuge.
Innovation

Land fördert Technologie­kooperation mit der Ukraine

Polizei mit BW-Wappen
Polizei

Neuer Studienjahrgang startet an der Hochschule für Polizei

Die NECOC-Versuchsanlage am KIT produziert festen Kohlenstoff aus klimaschädlichem Kohlenstoffdioxid.
Wirtschaft

Land fördert innovatives Verfahren für klimaneutrale Produktion

Ein Student im Praktischen Jahr am Universitätsklinikum Heidelberg spricht mit einem Patienten.
Gesundheitsberufe

Neuer Weg ins Medizinstudium startet

von links nach rechts: Herr Knödler von der Justizvollzugsanstalt Schwäbisch Hall, Justizministerin Marion Gentges und Herr Mack von der Justizvollzugsanstalt Heimsheim
Justiz

108 neue Justizvollzugsbeamte im Land

Icon eines Gesetzbuches mit aufgedrucktem Paragrafenzeichen.
Verkehr

Landesmobilitätsgesetz macht gute Mobilität einfacher

Ministerin Razavi mit den neuen Regierungsbaumeisterinnen und Regierungsbaumeistern 2026. V.l.: Manuel Riedlinger, David Maihöfer, Ministerin Nicole Razavi MdL, Annika Bauer, Johannes Martin Schöckle und Salome Cynthia Schwarz.
Städtebau

Regierungsbaumeisterinnen und -baumeister verabschiedet