Wirtschaft

Einigung der EU mit Indien auf ein Freihandelsabkommen

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut begrüßt die grundsätzliche Einigung zwischen Indien und der Europäischen Kommission über ein Freihandelsabkommen.

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Container werden auf einem Container-Terminal transportiert. (Foto: © dpa)
Symbolbild

Zur Nachricht über die Einigung über ein Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union (EU) und Indien sagt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus: 

„Die grundsätzliche Einigung zwischen Indien und der EU-Kommission über ein Freihandelsabkommen ist eine gute Nachricht für unsere Unternehmen. Mit rund 1,4 Milliarden Einwohnern eröffnen sich auf Basis des Abkommens neue Markt- und Absatzchancen, die unsere Unternehmen in der aktuellen Lage dringend benötigen“, sagt Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut.

Wettbewerbsbedingungen und Absatzmöglichkeiten verbessern sich

„Mit einem Handelsvolumen von rund 4,2 Milliarden Euro ist Indien bereits heute ein wichtiger Handelspartner baden-württembergischer Unternehmen. Besonders für den Maschinenbau, der fast 38 Prozent der baden-württembergischen Exporte nach Indien ausmacht und als Schlüsselbranche aktuell unter erheblichem Wettbewerbsdruck steht, ist das Abkommen von großer Bedeutung. Die bislang hohen Zölle von bis zu 44 Prozent bei Maschinen sollen durch das Abkommen weitgehend beseitigt werden. Auch für Verbrennerfahrzeuge sollen die Zölle von aktuell bis zu 110 Prozent deutlich gesenkt werden. Das Handelsabkommen verbessert daher die Wettbewerbsbedingungen für unsere Unternehmen spürbar und erhöht die Absatzmöglichkeiten in diesem stark wachsenden Markt. Auch die angekündigten Zollreduktionen in den Bereichen Medizinprodukte, Chemie und Luft- und Raumfahrt begrüße ich sehr“, so Hoffmeister-Kraut.

„Indien ist aber weit mehr als ein großer und interessanter Absatzmarkt. Indien ist ein dynamischer und innovativer Wachstumsmarkt, der für die Entwicklung neuer Produkte und als Technologiepartner große Potenziale bietet. Und Indien ist Werte- und Kooperationspartner, mit dem wir bei zahlreichen globalen Herausforderungen wie dem internationalen Klimaschutz vertrauensvoll zusammenarbeiten. Davon konnte ich mich im Rahmen meiner Delegationsreise nach Delhi, Pune und Mumbai im vergangenen Jahr erneut überzeugen“, unterstrich die Ministerin die strategisch wichtige Bedeutung Indiens.

Baden-Württemberg ist traditionell eng mit Indien verbunden

„Die große Bedeutung des Freihandelsabkommens war auch Thema in meinen politischen Gesprächen mit Vertreterinnen und Vertretern der Bundesregierung und der Regierung unserer Partnerprovinz Maharashtra. Baden-Württemberg ist traditionell eng mit Indien verbunden und die Beziehungen werden auf allen Ebenen gepflegt. Ich hoffe sehr, dass nun auch auf europäischer Ebene die nächsten Schritte zeitnah eingeleitet werden und es zu keinen weiteren Verzögerungen auf dem Weg zur Ratifizierung kommen wird“, betont die Wirtschaftsministerin.

Pressemitteilung des Statistischen Landesamts vom 2. Februar 2026 zum Handel zwischen Baden-Württemberg und Indien von Januar bis November 2025

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