Holzbau

Aktualisierte Holzbau-Richtlinie stärkt Klimaschutz und Wirtschaft

Die aktualisierte Holzbau-Richtlinie erweitert die Anwendungsmöglichkeiten von Holzbauweisen deutlich und stärkt den Klimaschutz.

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Ein Haus, dessen Grundgerüst aus Holz besteht, steht in einem Tübinger Neubaugebiet. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
Symbolbild

„Die positive Entwicklung des Holzbaus in Baden-Württemberg ist kein Selbstläufer. Es ist ein gelungenes Beispiel, wie Klimaschutz und wirtschaftliche Stärke im Land wirksam miteinander verbunden werden können. Das Land hat sich in den vergangenen Jahren bundesweit als Vorreiter beim klimaschonenden und ressourceneffizienten Bauen mit Holz etabliert. Diese Entwicklung ist das Ergebnis einer verantwortungsvollen Politik, die verlässliche Rahmenbedingungen für die Wertschöpfungskette vom Wald bis zur Holzverwendung schafft und auf langfristigen strategischen Entscheidungen aufbaut. Darauf knüpfen wir mit der aktualisierten Holzbau-Richtlinie (PDF) an. Sie erweitert Anwendungsmöglichkeiten und schafft mehr Planungssicherheit“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk.

Anwendungsmöglichkeiten deutlich erweitert

Ein aktueller Meilenstein ist die zum 12. Januar 2026 in Kraft getretene aktualisierte Holzbau-Richtlinie (HolzBauRL) im Rahmen der Neufassung der Verwaltungsvorschrift über Technische Baubestimmungen (VwV TB) (PDF). Sie erweitert die Anwendungsmöglichkeiten von Holzbauweisen deutlich – unter anderem bis in Gebäudeklasse fünf und grundsätzlich auch für Sonderbauten – und schafft damit mehr Planungssicherheit.

Minister Hauk betonte zugleich die wirtschaftliche Bedeutung des Holzbaus für den Standort Baden-Württemberg. „Die Forst- und Holzwirtschaft sowie das holzverarbeitende Gewerbe verfügten über eine hohe Innovationskraft und international wettbewerbsfähige Unternehmen – vom Handwerk über den Mittelstand bis hin zum Maschinen- und Anlagenbau. In vielen Bereichen gehören baden-württembergische Betriebe zur Weltspitze“, sagte Minister Hauk. Der Holzbau zeige zudem, dass Klimaschutz und wirtschaftliche Entwicklung keine Gegensätze seien. Im Gegenteil: Gerade durch den Einsatz regionaler Rohstoffe, kurze Wertschöpfungsketten und innovative Technologien werde die heimische Wirtschaft gestärkt und resilienter aufgestellt.

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