Tourismus

Nationale Tourismusstrategie setzt klaren Kurs auf Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit

Das Bundeskabinett hat die Nationale Tourismusstrategie verabschiedet. Sie trägt dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit des Tourismusstandorts Deutschland zu sichern und zu stärken. Davon profitiert auch Baden-Württemberg.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Die Altstadt von Meersburg am Bodensee.
Symbolbild

Dr. Patrick Rapp, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, äußert sich zur Verabschiedung der Nationalen Tourismusstrategie im Bundeskabinett am 28. Januar 2026: „Der Tourismus ist ein enormer Wirtschaftsfaktor in Deutschland und hat darüber hinaus eine zentrale Bedeutung für die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger in den Regionen des Landes und ganz besonders auch in Baden-Württemberg. Mit seinen vielfältigen Regionen, von Schwarzwald und Bodensee über die Schwäbische Alb bis hin zu unseren Städten, ist der Tourismus ein zentraler Pfeiler der wirtschaftlichen Entwicklung und leistet einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in der Stadt und auf dem Land. Die Nationale Tourismusstrategie trägt dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit des Tourismusstandorts Deutschland zu sichern und zu stärken. Dies kommt auch tourismusstarken Bundesländern wie Baden-Württemberg zugute.“

Tourismusbewusstsein in Gesellschaft, Politik und Verwaltung fördern

Als klassische Querschnittsbranche gibt es kaum einen Bereich in Gesellschaft oder Politik, der keine Berührungspunkte mit dem Tourismus hat. „Gerade in einem wirtschaftsstarken und zugleich touristisch vielfältigen Land wie Baden-Württemberg ist es von besonderer Bedeutung, dass der Tourismus in den Belangen der allgemeinen Bundespolitik verankert wird und das Tourismusbewusstsein in Gesellschaft, Politik und Verwaltung gefördert wird“, so Dr. Rapp weiter.

Fachkräftesicherung und Arbeitsmarktpolitik

„Ich begrüße daher ausdrücklich, dass die Nationale Tourismusstrategie die bundespolitischen und für den Tourismus zukunftsrelevanten Themen der Fachkräftesicherung und Arbeitsmarktpolitik konkret angeht. Die geplante Modernisierung des Arbeitszeitrechts auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit anstelle einer täglichen bringt nicht nur für Gastronomie- und Hotellerie-Betriebe Erleichterungen. Sie bietet auch für die Mitarbeitenden flexiblere Planungsmöglichkeiten, sodass sich Beruf und Familie besser miteinander vereinbaren lassen. Dass die Digitalisierung und die Vereinfachung der Visaverfahren ebenfalls noch in diesem Jahr angegangen werden sollen, um damit Reiseerleichterungen für Gäste zu erreichen sowie dem allgemeinen Fachkräftemangel entgegenzuwirken, ist ebenfalls ein wichtiger Schritt für die Sicherung der Betriebe und der Wettbewerbsfähigkeit“ führt Staatssekretär Rapp weiter aus.

Verbesserungen im Luftverkehr

Staatssekretär Dr. Rapp begrüßt auch die von der Bundesregierung geplanten Verbesserungen im Luftverkehr: „Insbesondere gesenkte Standortkosten im Flugverkehr sind für Baden-Württemberg von zentraler Bedeutung, da sie nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit der Flughäfen und Airlines im naturgemäß sehr international geprägten Luftverkehrsmarkt stärken, sondern auch den Tourismus fördern, die Gewinnung internationaler Gäste nachhaltig unterstützen und die wirtschaftliche Anbindung Baden-Württembergs in die Welt ermöglichen. Für eine bessere Anbindung Baden-Württembergs an die Drehkreuze der Golfregion setzen wir uns zudem derzeit auch für Landerechte von Emirates am Flughafen Stuttgart ein.“ Der Tourismus trägt nach aktuellen Zahlen rund 3,7 Prozent zur Wertschöpfung in Deutschland bei. 2024 haben die Unternehmen der Tourismusbranche rund 2,7 Millionen Menschen beschäftigt – das sind sechs Prozent aller Erwerbstätigen in Deutschland.

Weitere Meldungen

Straßenbaustelle an der B31 im Schwarzwald (Bild: © dpa).
Straßenverkehr

500 Millionen Euro für Straßenerhalt im Land

Bauarbeiter laufen in Stuttgart an Neubauten der Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH (SWSG) vorbei. (Foto: © dpa)
Wohnraumförderung

Bau von 3.367 Sozialwohnungen bewilligt

Icon eines Gesetzbuches mit aufgedrucktem Paragrafenzeichen.
Verkehr

Landesmobilitätsgesetz macht gute Mobilität einfacher

Sergej Gößner
Kunst und Kultur

Sergej Gößner erhält Jugendtheaterpreis

Neue Herausforderungen für die Kriminaltechnik in Bayerns
Wirtschaft

Länder fordern Anpassung der Chemieagenda 2045

Menschliche Schatten bei einer Performance auf einer Bühne
Kunst und Kultur

Land fördert Privattheater mit 243.000 Euro

Gruppenbild auf der Bühne: Sozialminister Manne Lucha mit allen Preisträgern des Präventionspreises 2026
Gesundheit

Zwölf Projekte zur Gesundheits­prävention ausgezeichnet

Die CO.VISION Co-Teams beim Kick-off-Treffen im März 2026 in Stuttgart auf einem Gruppenfoto.
Kreativwirtschaft

Neun interdisziplinäre Innovationsprojekte für kreative Transformation

Regional Cup Böblingen - Elevator Pitch 2025/26
Start-up BW

MatheBuddy gewinnt den Regional Cup Böblingen

Marcus Maria Grube, Intendant der Württembergischen Landesbühne Esslingen (WLB)
Kunst und Kultur

Marcus Grube bleibt Intendant der Württembergischen Landesbühne

Siegerehrung Start-up BW Elevator Pitch Vorentscheid Rems-Murr
Start-up BW

Fibryx GmbH im Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch"

Gruppenfoto der Teilnehmenden der 53. Sportministerkonferenz auf Norderney
Sport

53. Sportministerkonferenz auf Norderney

Start-up BW

EasZotic GmbH im Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch"

Eine Person in medizinischer Kleidung hält eine Digitalkamera speziell für den klinischen Einsatz. (Bild: Maja Hitij/dpa)
Technologie

Land fördert Miniatur-Batterien für Medizintechnik

Wasserrückhalt im Wald
Forst

Wälder speichern Wasser und schützen vor Erosion