Elektromobilität

Alle zehn Kilometer eine Ladesäule

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein Elektroauto lädt an einer Ladesäule der EnBW. Das Land Baden-Württemberg fördert den Ausbau der Ladeinfrastruktur. (Bild: © Staatsministerium Baden-Württemberg)

Ein flächendeckendes Netz von Ladesäulen im Land ist ein Ziel der neuen „Landesinitiative Elektromobilität III“. Sie soll Baden-Württemberg in Deutschland zur Leitregion für E-Mobilität machen.  

Baden-Württemberg weitet die Förderung der Elektromobilität in Baden-Württemberg deutlich aus. Die Landesregierung hat die „Landesinitiative Elektromobilität III - Marktwachstum Elektromobilität BW“ beschlossen. Ziel ist es, dass Baden-Württemberg innerhalb Deutschlands zum Zentrum der Entwicklung und Produktion sowie zum Leitmarkt im Bereich der E-Mobilität wird.

„Der Mobilitätssektor und insbesondere die Automobilbranche befinden sich in einem tiefgreifenden Veränderungsprozess mit weitreichenden Folgen für die gesamte Wirtschaft des Landes und für viele zehntausend Arbeitsplätze. Wir begleiten diesen Transformationsprozess mit dem Ziel, dass Baden-Württemberg als technologische Innovationsregion bei der Entwicklung klima- und umweltverträglicher Antriebsformen an der Spitze steht“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

Die „Landesinitiative Elektromobilität III“ gilt für die Jahre 2017 bis 2021. Sie umfasst ein Volumen von insgesamt 43,5 Millionen Euro. Damit soll unter anderem die Landeinfrastruktur im Land ausgebaut werden. Künftig soll im Umkreis von zehn Kilometern stets eine Lademöglichkeit erreichbar sein. Das Land plant dafür 2.000 neue Ladesäulen landesweit.

Verkehrswende ist Teil der Energiewende

„Nur wenn der Einstieg in eine emissionsfreie Mobilität gelingt, sind auch die Klimaziele von Paris erreichbar“, erklärt Verkehrsminister Winfried Hermann. Die Landesregierung sehe die Verkehrswende als wichtigen und notwendigen Bestandteil der Energiewende. Die Landesinitiative fördert zudem ausgewählte Fahrzeugflotten und innovative Vorhaben der E-Mobilität. Die Förderung von Elektro-, Hybrid- und Brennstoffzellenbussen sowie von Elektro-, Plug-In-Hybrid- und Brennstoffzellen-Taxis wird fortgesetzt. Auch Carsharing- und Fahrschulfahrzeuge sowie die Fahrzeugflotten gemeinnütziger Institutionen, zum Beispiel von Sozial- und Pflegediensten, soll die Landesinitiative fördern.

Mittelstand bei der Transformation unterstützen 

Im Fokus der Landesinitiative steht außerdem die baden-württembergische Wirtschaft. „Unser Ansatz ist es, insbesondere den Mittelstand gezielt dabei zu unterstützen, bei der Entwicklung und Produktion der Technologien kommender Fahrzeuggenerationen und Mobilitätslösungen nicht nur mitzuwirken, sondern an führender Stelle zu agieren“, so Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

Neben der Verkehrsmobilität spielen dabei auch elektromobile Logistik und der Ausbau der beruflichen Ausbildung und damit die Fachkräftesicherung im Themenfeld Mobilität eine große Rolle.

Pressemitteilung: Baden-Württemberg baut Förderung der Elektromobilität aus

Meldung: Staatsministerium setzt auf alternative Antriebe

Quelle:

/red

Weitere Meldungen

Grüne Woche 2026
Landwirtschaft

Baden-Württemberg bei der Grünen Woche 2026 erleben

Schiene

Weitere 26 Doppelstockzüge für Baden-Württemberg

Symbolbild: Symbolbild: Ein Passant geht an dem Logo der Agentur für Arbeit vorbei. Das Bundesverfassungsgericht hat am Dienstag, 5. November 2019, sein Urteil zu Leistungskürzungen für unkooperative Hartz-IV-Bezieher verkündet. (Bild: picture alliance/Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa)
Bürgergeld

Hoffmeister-Kraut unterstützt geplante Bürgergeld-Reform

Pressekonferenz LKA zu Terrorgram
Sicherheit

Kriminologische Studie zur deutschen „Terrorgramszene“

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (links) überreicht den Sternsingerinnen und Sternsingern eine Geldspende.
Aktion Dreikönigssingen

Kretschmann empfängt Sternsingergruppen

von links nach rechts: Abteilungsleiter „Landwirtschaft" Dr. Konrad Rühl, Ministerialdirektorin Isabel Kling, Minister Peter Hauk und Abteilungsleiterin „Markt und Ernährung“ Petra Mock
Landwirtschaft

Spitzengespräch zu Erzeugerpreisen

Eine Frau bedient die Smartphone-App eines Onlinehändlers. (Foto: © dpa)
Marktüberwachung

Mehr Schutz bei Online-Einkäufen

Eine Sozialarbeiterin führt in der Landeserstaufnahme für Asylbewerber in Karlsruhe eine Beratung mit einem Flüchtling durch.
Migration

Landkreis Karlsruhe erfolgreich bei Arbeitsgelegenheiten für Geflüchtete

Landtagsgebäude von Baden-Württemberg in Stuttgart.
Landtagswahl

Landeswahlausschuss lässt 21 Landeslisten zu

Ein Passagierzug des Typs Lint 54 fährt auf einer Schiene.
Schienenverkehr

Verbesserungen für Fahrgäste dringend notwendig

Ein Haus, dessen Grundgerüst aus Holz besteht, steht in einem Tübinger Neubaugebiet. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
Baurecht

Bauen mit Holz wird erleichtert

Ein Logo des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).
Forschung

Baden-Württemberg tritt Allianz zur Fusionsforschung bei

Freiflächen-Photovoltaik-Anlage im Solarpark Kuchen
Erneuerbare Energien

Photovoltaik-Boom setzt sich auch 2025 fort

Ein Prüfstandshandwerker begutachtet am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt ein Raketen-Triebwerk
Wirtschaftsnahe Forschung

9,7 Millionen Euro für Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

bwshuttle
Öffentlicher Nahverkehr

Land fördert fünf neue bwshuttle-Angebote