Schülerwettbewerb

Gewinner des 68. Europäischen Wettbewerbs stehen fest

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Nationalfahnen der EU-Mitgliedsstaaten sind vor dem Europäischen Parlament in Straßburg aufgezogen. (Bild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Die Gewinnerinnen und Gewinner des 68. Europäischen Wettbewerbs in Baden-Württemberg stehen fest. Insgesamt haben dieses Jahr 8.600 Schülerinnen und Schüler aus 155 Schulen im Land am Wettbewerb teilgenommen. Die kreativen Beiträge zeigen das große Interesse der Kinder und Jugendlichen an Europa.

„Mein Freund der Roboter!?“, „Arbeiten und Leben in der Zukunft“, „Ökobilanz eines Klicks“: Mit diesen und weiteren Fragestellungen haben sich Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland beim beschäftigt. Unter dem Motto „Digital EU – and YOU?!“ waren die Schülerinnen und Schüler dazu aufgerufen, kreative Beiträge zum Thema digitales Leben und Lernen, den Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung in der Europäischen Union (EU) einzusenden. 8.620 Schülerinnen und Schüler aus 155 Schulen in Baden-Württemberg sind diesem Aufruf gefolgt und haben ihre Ideen mit unterschiedlichsten Medien und Gestaltungsmöglichkeiten zum Ausdruck gebracht. So sind insgesamt 7.795 Beiträge, wie zum Beispiel Bilder, Kollagen, Videos, Social Media-Kunst, Reden, Musik- und Theaterstücke oder Street Art, entstanden. Die Gewinnerinnen und Gewinner wurden vergangene Woche in einer digitalen Jurywoche ermittelt und diese Woche benachrichtigt.

„Die Zukunft Europas ist digital – und vor allem kreativ. Das haben die Schülerinnen und Schüler mit ihren Beiträgen bewiesen, die sie trotz Corona und Schulschließungen erstellt haben“, sagt die baden-württembergische Schirmherrin des ältesten deutschen Schülerwettbewerbs, Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann. Sie bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern: „Die Einsendungen zeigen, wie interessiert und motiviert die Kinder und Jugendlichen sind, sich an europäischen Themen zu beteiligen – lebendiger kann der europäische Geist nicht sein.“

Digitale Jurywoche bewertete die Beiträge 

Eine zwölfköpfige Fachjury, bestehend aus Lehrkräften der Sekundarstufen eins und zwei, hat die Wettbewerbsbeiträge vergangene Woche bewertet. Coronabedingt musste die Jurywoche, bei der normalerweise ein intensiver Austausch in Präsenz erfolgt, digital stattfinden. Dabei konnte die Landesjury unter den eingesendeten Wettbewerbsbeiträgen insgesamt 3.963 Preise vergeben. Darunter waren 2.757 Ortspreise, 829 Landespreise und 377 Bundepreisnominierungen.

„Es war eine große Herausforderung, die Landesjury Baden-Württemberg hinsichtlich der vielen Wettbewerbseinsendungen und der Jurykräftetätigkeit in das digitale Format umzuplanen sowie alle Arbeiten der Schülerinnen und Schüler digital zu bewerten. Aber eine gute Infrastruktur sowie die Bereitschaft, auf das digitale Format zu vertrauen, und jede Menge Teamgeist haben zum guten Gelingen beigetragen“, so die Juryvorsitzende Andrea Noe aus Mannheim. Sie plante gemeinsam mit Martina Overbeck, Projektmanagerin der Landesebene Baden-Württemberg des Europäischen Wettbewerbs am Europa Zentrum in Stuttgart, die digitale Landesjury und ihre Umsetzung.

Der Europäische Wettbewerb

Der Europäische Wettbewerb ist der älteste Schülerwettbewerb in Deutschland und findet seit 1954 statt. Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen und Schularten in Deutschland können sich an ihm beteiligen. Schirmherr des Europäischen Wettbewerbs ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Für Baden-Württemberg hat Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann die Schirmherrschaft übernommen. Die organisatorische Zuständigkeit liegt beim Europa Zentrum in Stuttgart. Die Aufgabenstellungen unterteilen sich in vier Module und unterschiedliche Altersklassen, wobei den Schülerinnen und Schülern in jedem Modul drei Aufgabenstellungen zur Auswahl stehen. Neben diesen zwölf Aufgaben gab es in diesem Jahr die Sonderaufgabe „Kreativ in der Krise“. Sie nahm Bezug auf die aktuelle Pandemiesituation. Hier sollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigen, wie es den Menschen in Europa trotz der geltenden Bestimmungen gelingt, zusammenzuhalten, solidarisch zu bleiben und sich verbunden zu fühlen.

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