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Fahrtüchtigkeit im Blick

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Zwei Polizisten bei einer Verkehrskontrolle (Foto: dpa)

Mit der bundesweiten Kontrollaktion für mehr Verkehrssicherheit „sicher.mobil.leben – Fahrtüchtigkeit im Blick“ und der landesweiten Präventionskampagne „Klare Sache, klarer Kopf – immer die beste Taktik“ wird die Sicherheit im Straßenverkehr gestärkt.

„Der Straßenverkehr erfordert unsere uneingeschränkte Aufmerksamkeit. Weder die Polizei noch ich haben daher absolut kein Verständnis für Menschen, die sich berauscht, übermüdet oder anderweitig beeinträchtigt ans Steuer setzen und damit nicht nur die eigene Gesundheit, sondern auch die der anderen Verkehrsteilnehmenden aufs Spiel setzen“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl anlässlich des bundesweiten Aktionstages „sicher.mobil.leben – Fahrtüchtigkeit im Blick.“ am 5. Mai 2022.

Mangelnde Fahrtüchtigkeit ursächlich für 2.500 Unfälle

Am Kontrolltag sind allein in Baden-Württemberg mehr als 1.700 Polizeibeamtinnen und -beamten an rund 330 Kontrollstellen im Einsatz.

Dass die Schwerpunktsetzung aktueller denn je ist, verdeutlicht ein Blick in die Statistik: Bundesweit kam es im Jahr 2021 zu rund 20.400 Unfällen mit Personenschaden aufgrund mangelnder Fahrtüchtigkeit. In Baden-Württemberg waren es etwa 2.500 Unfälle mit verletzten Personen, bei denen mangelnde Fahrtüchtigkeit unfallursächlich war. Die Dunkelziffer dürfte allerdings gerade in diesem Bereich nicht unerheblich sein. Mangelnde Fahrtüchtigkeit ist dabei zumeist auf den übermäßigen Konsum von Alkohol sowie die Einnahme anderer berauschender Mittel zurückzuführen.

So sind 2021 in Baden-Württemberg bei Alkohol- und Drogenunfällen 31 getötete Menschen zu beklagen, was eine Verdopplung zum Vorjahr darstellt. Jeder siebte Verkehrstote ist demnach auf mangelnde Fahrtüchtigkeit zurückzuführen.

„Klare Sache, klarer Kopf – immer die beste Taktik“

Um dem Thema noch mehr Gewicht zu verleihen, fällt heute auch der Startschuss für die baden-württembergische Präventionskampagne „Klare Sache, klarer Kopf – immer die beste Taktik“. Für die Präventionskampagne konnten die Fußballbundesligavereine des VfB Stuttgart, des SC Freiburg sowie die Herren und- Frauenmannschaft der TSG 1899 Hoffenheim gewonnen werden. In Zusammenarbeit mit den Fußballvereinen wurde jeweils ein vereinsbezogener Spot entwickelt, der insbesondere junge Menschen für die enorm großen Gefahren mangelnder Fahrtüchtigkeit im Straßenverkehr sensibilisieren soll. Die Kurzclips werden über die Social-Media-Kanäle der Polizei sowie der Vereine veröffentlicht und sind auch in den Stadien der Fußballvereine zu sehen.

„Mit den Fußballbundesligavereinen haben wir weitere starken Partner für mehr Verkehrssicherheit gewinnen können. An dieser Stelle spreche ich den Vereinen meinen besonderen Dank aus, denn sie setzen sich damit vollkommen unentgeltlich für die gute Sache ein. Die Kampagnenbotschaft ‚Klare Sache, klarer Kopf – immer die beste Taktik!‘ wird authentisch und ohne erhobenen Zeigefinger von hochkarätigen Fußballstars transportiert, die für junge Menschen absolute Vorbilder sind. Zudem danke ich gerade im Hinblick auf unseren diesjährigen Schwerpunkt beim Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (BADS). Als starker Partner unserer Verkehrssicherheitsaktion GIB ACHT IM VERKEHR setzt er sich seit vielen Jahren für eine nüchterne Verkehrsteilnahme ein“, betonte Innenminister Thomas Strobl.

Bundesweite Kontrollaktion 2018 ins Leben gerufen

Bereits im Jahr 2018 wurde die bundesweite Kontrollaktion von der Innenministerkonferenz ins Leben gerufen und hat jährlich eine andere Schwerpunktsetzung. In diesem Jahr steht die „Fahrtüchtigkeit“ im Fokus. Weitere Informationen zur Aktion und dem Thema Verkehrssicherheit finden Sie in den sozialen Medien unter dem Hashtag #sichermobilleben.

GIB ACHT IM VERKEHR: Klare Sache, klarer Kopf

Ministerium für Verkehr: Verkehrssicherheit

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