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Fachkräfteallianz Baden-Württemberg tagt erneut

Die Fachkräfteallianz hat zur Gewinnung von internationalen Fachkräften sowie zu möglichen Beiträgen von Künstlicher Intelligenz zur Fachkräftesicherung getagt.

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Fachkräfte Allianz Sitzung 2025 Look21

Die Partner der Fachkräfteallianz Baden-Württemberg, die am Montag , 10. März 2025, unter dem Vorsitz von Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut tagten, betonten, trotz der wirtschaftlich schwierigen Zeiten in ihrem Engagement nicht nachzulassen. Im Gegenteil: Mit Blick auf die Demografie müssten die Anstrengungen beim Thema Fachkräftesicherung intensiviert werden.

 „Unsere Wirtschaft braucht nun sehr schnell, sehr viel bessere Rahmenbedingungen, damit sie wieder in Schwung kommen kann. Zu den wichtigsten Standortfaktoren gehört nach wie vor eine genügende Zahl an gut ausgebildeten Fachkräften. Fachkräfteknappheit wirkt wie eine Bremse für unsere Unternehmen sowie für öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen. Wenn Fachkräfte fehlen, können Wachstumschancen nicht genutzt und wichtige Dienstleistungen nicht erbracht werden.“

Bedarf nach Fachkräften ist vielfältig

Der Bedarf nach Fachkräften ist vielfältig. Dringend gebraucht werden Fachkräfte in der aktuell schwierigen Lage zum Beispiel zum Erneuern und zum Ausbau der Infrastruktur – auch für das Gelingen der Energiewende, für Gesundheit und Erziehung, in Forschung und in Teilen im Produzierenden Gewerbe sowie unter anderem auch im Gastgewerbe, den Freien Berufen, in Handwerksberufen oder für den öffentlichen Verkehr.

In der Sitzung der Fachkräfteallianz tauschten sich die Partner zu aktuellen Entwicklungen in der Fachkräftesicherung aus und behielten zugleich die mittel- und längerfristigen Herausforderungen im Blick. So bestand die Auffassung, dass der einsetzende Renteneintritt der geburtenstarken Jahrgänge die Fachkräftesicherung schon jetzt erschwert, aber spätestens mit der wirtschaftlichen Erholung wieder voll spürbar werden dürfte. Anstrengungen der Fachkräftesicherung sollten daher trotz steigender Arbeitslosigkeit nicht reduziert werden, sondern möglichst alle Hebel der Fachkräftesicherung auch in Zuversicht auf eine positive wirtschaftliche Entwicklung genutzt werden.

KI und Zuwanderung als Chance

Im Fokus der heutigen Sitzung standen die beiden folgenden Hebel der Fachkräftesicherung: die Gewinnung von internationalen Auszubildenden und Fachkräften sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) mit möglichen positiven Effekten auf Fachkräftesicherung. Beim Thema Gewinnung von internationalen Auszubildenden und Fachkräften kam die Fachkräfteallianz zur Einschätzung, dass viele Unternehmen und Einrichtungen diesbezüglich noch zurückhaltend seien. Verbesserungsbedarf bestehe nach wie vor bei Verfahren und Prozessen der Fachkräftezuwanderung. Mit dem Aufbau der Landesagentur für die Zuwanderung von Fachkräften, die in absehbarer Zeit ihre Arbeit aufnehmen werde, gelinge hier ein wichtiger Fortschritt.

In der Sitzung wurde anhand von Praxisbeispielen aufgezeigt, welche Wege der Fachkräftezuwanderung, etwa durch die Gewinnung von Auszubildenden aus Drittstaaten, bereits gut funktionieren und die Unternehmen und Einrichtungen im Land inspirieren können. Bezüglich KI wurde anhand von konkreten Anwendungsbeispielen, wie der Pflegedokumentation per Spracheingabe oder der Gebrauch von KI im Bäckereihandwerk und der Justiz, aufgezeigt und diskutiert, wie und unter welchen Bedingungen mit dem KI-Einsatz Fachkräfte entlastet, das Angebot an Fachkräften erweitert sowie die Arbeit attraktiver gestaltet werden kann.

Dank KI-gestützten Planungs- und Backprozessen kann im Bäckerhandwerk zum Beispiel auf das frühe Aufstehen verzichtet werden. KI-Assistenzsysteme unterstützen das Backoffice bei der Routenplanung für die anzufahrenden Baustellen oder beschleunigen das Anfertigen von Berichten.

Stimmen der Partner

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