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Corona-Bilanz der Polizei vom Wochenende

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Polizeibeamte kontrollieren während einer Schwerpunktkontrolle zur Einhaltung der Maßnahmen, um die Coronavirus-Pandemie einzudämmen, in einem Einkaufszentrum. Dazu gehört zum Beispiel das Tragen einer Maske. In Baden-Württemberg sollen bis zum 13. Dezember 2020 noch verstärkt Kontrollen stattfinden.

Die Polizei stellte bei Corona-Kontrollen an diesem Wochenende landesweit 4.705 Verstöße fest. Ausflügler hielten sich weitestgehend an die aktuellen Bestimmungen. Es gibt aber keinen Anlass zur Entwarnung, da die Ausbreitung der Mutante die konsequente Einhaltung der Corona-Regeln umso wichtiger macht.

„Auch am vergangenen Wochenende hat die Polizei ein waches Auge auf den Ausflugsverkehr gehabt. Das Fazit: Die Lage ist im Griff, moderater Ausflugsverkehr und damit eine überwiegend entspannte Situation in den baden-württembergischen Wintersportgebieten, insbesondere den Höhenlagen des Schwarzwaldes und der Schwäbischen Alb. Auch wenn zwischenzeitlich vereinzelt Zufahrtsstraßen gesperrt werden mussten. Insgesamt kann man sagen: Es läuft!“ erklärte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl am heutigen Montag mit Blick auf das vergangene Wochenende

Polizei stellt 4.705 Verstöße fest

Bei den landesweiten Kontrollen stellte die Polizei zwischen Freitag und Sonntag (22. bis 24. Januar 2021) insgesamt 4.705 Verstöße gegen die Regelungen der Corona-Verordnung fest. 1.647 der Gesamtverstöße bezogen sich auf die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Knapp 790 der Verstöße betrafen die Bestimmungen bei Ansammlungen und privaten oder sonstigen Veranstaltungen.

„Das Kontrollergebnis zeigt, dass die allermeisten Menschen erkannt haben, was volle Pisten und Menschenmengen an den Ausflugsörtlichkeiten für das Infektionsgeschehen bedeuten. Die Ausflügler hielten sich weitestgehend an die aktuellen Corona-Bestimmungen. Von der Polizei mussten nur wenige Verstöße gegen die Corona-Verordnung sowie Verkehrsordnungswidrigkeiten geahndet werden. Das ist gut so und ein Zeichen dafür, dass die Vernunft bei den Ausflüglern inzwischen Oberhand hat“, freut sich Innenminister Thomas Strobl.

Verstöße werden konsequent geahndet

„Wer aber glaubt, sich in seinen eigenen vier Wänden den Corona-Regeln entziehen zu können und damit die Gesundheit anderer Menschen aufs Spiel setzt, der kalkuliert das Risiko falsch. Es gibt weiterhin in der Pandemie keine Entwarnung und damit auch keinen Partyrabatt – Verstöße werden konsequent geahndet“, machte Innenminister Thomas Strobl klar. Denn auch an diesem Wochenende gab es unschöne Ereignisse. In Heddesheim (Rhein-Neckar-Kreis) waren zum Beispiel in der Nacht zum Samstag gleich mehrere Polizeistreifen erforderlich, um eine private Party zu beenden. Nachbarn hatten sich zuvor über den Lärm beschwert, der aus der Wohnung drang. Einsicht war bei den sieben feiernden Personen Fehlanzeige. Vielmehr zeigten sie sich aggressiv und wollten ihre Party zunächst nicht beenden. Das wird freilich geahndet: Sie sehen nun Anzeigen entgegen.

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von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
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