Verbraucherschutz

Vier Schulen erhalten Verbraucherbildungspreis „Schlau gemacht!“

Mit dem Verbraucherbildungspreis „Schlau gemacht!“ unterstützt das Land Schüler beim Erlernen von digitalem Verbraucherschutz als Schlüsselkompetenz für ihr weiteres Leben.

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„Der Verbraucherbildungspreis ,Schlau gemacht!‘ richtet sich an Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte an baden-württembergischen Schulen und würdigt das Engagement für die Umsetzung von Verbraucherbildungsthemen im Unterricht. Heranwachsende Konsumentinnen und Konsumenten bekommen Alltagskompetenzen vermittelt, die sie dazu befähigen, selbstbestimmt, verantwortungsvoll und reflektiert den Konsumalltag zu meistern. Der Verbraucherbildungspreis 2025 honoriert kreative sowie eindrucksvolle Arbeiten, die sich mit der Wirkung von Werbung auseinandergesetzt haben. Ich freue mich sehr, dass wir insgesamt vier Schulklassen auszeichnen können, die mit ihren vielfältigen Beiträgen gezeigt haben, wie smart Werbung bestimmte Zielgruppen ansteuert und welche Strategien helfen, sich vor irreführender Werbung zu schützen“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Sabine Kurtz, anlässlich der feierlichen Preisverleihung in Stuttgart.

Vier Schulklassen erhalten Verbraucherbildungspreis 2025

Der Verbraucherbildungspreis „Schlau gemacht!“, ehemals Verbraucherschutzpreis, wird seit 2011 regelmäßig vom Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg und der Verbraucherkommission Baden-Württemberg ausgeschrieben. Den ersten Preis erhalten in diesem Jahr die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtfachs Alltagskultur, Ernährung, Soziales der Klassen 9a, 9b und 9g der Realschule Kollnau. Den zweiten Preis erhält die Klasse 6c des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Crailsheim. Einen Mitmach-Preis bekommen die Klassen 9a und 9b der Friedrich Heuß Schule Haßmersheim sowie für die Klasse 9b des Realschulzweigs der Verbundschule Bad Rappenau.

In diesem Jahr konnten sich Klassen oder Projektgruppen aller Schularten und Klassenstufen aus Baden-Württemberg bewerben. Die Aufgabe bestand darin, eine Kampagne zu erstellen, um Mitschülerinnen und Mitschülern zu informieren, wie schlau Werbung gemacht ist und wie es gelingt, sich nicht von irreführender Werbung täuschen zu lassen.

Plakate, Videos, Podcasts und Social-Media-Posts

„Die Vielfalt der Einreichungen hat mich beeindruckt. Es wurden Plakate, Videos, Podcasts und Social-Media-Posts erstellt. Besonders kreativ waren die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler der Realschule Kollnau, die sogar ein Kampagnen-Maskottchen kreiert haben“, lobte Staatssekretärin Sabine Kurtz.

Neben Staatssekretärin Sabine Kurtz überreichten aus dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg Frau Ministerialdirigentin Dörte Conradi, Abteilungsleiterin der Abteilung 2, sowie Herr Prof. Dr. Christoph Fasel, stellvertretender Vorstand der Verbraucherkommission Baden-Württemberg, die Preise und Urkunden. Im Anschluss an die Preisverleihung konnten die Schülerinnen und Schüler an Workshops sowie Stadtrallyes teilnehmen und so ihr Wissen über Verbraucherschutzthemen, nachhaltigen Konsum und Fake News erweitern. Die Workshops und Stadtrallyes wurden von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg e.V., der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) und der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) durchgeführt.

Verbraucherbildungspreis „Schlau gemacht!“

„Schlau gemacht! Der Verbraucherbildungspreis für Schulen in Baden-Württemberg“ wird gemeinsam vom Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport sowie der Verbraucherkommission Baden-Württemberg ausgeschrieben, um den Verbraucherschutz und die Verbraucherbildung an den baden-württembergischen Schulen zu stärken. 

Bisher war der Preis bekannt als Verbraucherschutzpreis und richtete sich ausschließlich an allgemeinbildende Schulen. Im aktuellen Schuljahr 2024/25 ist der Preis ausgeschrieben unter dem neuen Namen „Schlau gemacht! Der Verbraucherbildungspreis für Schulen in Baden-Württemberg“ . Um mehr Altersgruppen und Schulklassen zu erreichen, ist die Ausschreibung seit diesem Schuljahr sowohl für allgemeinbildende und berufliche Schularten als auch für Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) geöffnet.

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