Corona-Pandemie

Unterstützungsleistung der Bundeswehr bei Pandemiebekämpfung

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Minister Thomas Strobl und Parlamentarischer Staatssekretär Thomas Silberhorn MdB im Gespräch mit Landrat Dr. Matthias Neth und Soldaten der Bundeswehr.
Minister des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Thomas Strobl (2.v.r.) und der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin der Verteidigung Thomas Silberhorn (l.) im Gespräch mit dem Landrat des Hohenlohekreises Dr. Matthias Neth (r.) und Soldaten der Bundeswehr im Februar 2021.

Die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr leisten bei der Pandemie-Bekämpfung in Baden-Württemberg einen großen Beitrag, unter anderem bei der Nachverfolgung von Kontaktpersonen. Aufgrund der sinkenden Fallzahlen haben einige Stadt- und Landkreise die Hilfeleistungsanträge nun auslaufen lassen.

„Seit dem vergangenen November haben wir durch harte Maßnahmen, bemerkenswerte Disziplin und einer mittlerweile mit ausreichend Stoff versehenen Impfstrategie die Inzidenzzahlen in Baden-Württemberg auf ein Niveau stark senken können, das für alle Bürgerinnen und Bürger zu einem mehr an Normalität geführt hat. Zu verdanken ist diese erfreuliche Entwicklung allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich in ihrem Alltag an die Regeln gehalten haben und die sich gegen das gefährliche Virus impfen ließen. Darüber setzen sich auch bei derzeit niedrigen Inzidenzwerten tagtäglich zahlreiche Menschen für die Gesundheit der Menschen im Land ein. Das sind weiterhin die Beschäftigten der Gesundheitsämter, der Krankenhäuser, der Arztpraxen und der Alten- und Pflegeeinrichtungen – nunmehr seit 18 Monaten. Weiterhin erhalten sie wichtige, nahezu unverzichtbare Unterstützung von den Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Minister des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen, Thomas Strobl.

Bundeswehr hat schnell und flexibel unterstützt

„Seit vielen Monaten unterstützt uns dieBundeswehr tatkräftig bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Nachdem die Inzidenzzahlen in den vergangenen Wochen stetig gesunken sind, haben Ende Juni zahlreiche Stadt- und Landkreise die Hilfeleistungsanträge für die Kontaktpersonennachverfolgung in den Gesundheitsämtern auslaufen lassen. Für die bisherige sehr engagierte Unterstützung der Bundeswehr und die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem Landeskommando der Bundeswehr und meinem Haus bin ich mehr als dankbar. Die großartige Unterstützungsleistung funktioniert schnell, flexibel und zielgerichtet. Die Menschen im Land können sich auf die Bundeswehr verlassen“, dankte Innenminister Thomas Strobl den Soldatinnen und Soldaten.

Regierungspräsidien haben eine wichtige Funktion

„Danken möchte ich an dieser Stelle auch den Regierungspräsidien. Sie nehmen bei der Koordination der Hilfeleistungsanträge eine wichtige Rolle ein und haben während der Pandemie vielfach die Leistungsfähigkeit unserer ‚Mittelbehörden‘ unter Beweis gestellt“, so Minister Thomas Strobl abschließend.

Die Bundeswehr unterstützt aktuell noch mit 447 Soldaten. (Stand: 5. Juli 2021, 8 Uhr). Davon 45 Soldaten zur Unterstützung der Gesundheitsämter, 6 Soldaten zur Unterstützung in Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäuser, Landeserstaufnahmeeinrichtungen et cetera, sowie 396 Soldaten zur Unterstützung in den Impfzentren. Insgesamt sind aktuell 33 Hilfeleistungsanträge in der Durchführung.

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