Wohnen

Neuer Innovationspreis „Kirche und bezahlbares Wohnen“ ausgelobt

Im Land werden in den kommenden 10 bis 15 Jahren rund 5.000 kirchliche Immobilien und Liegenschaften frei. Der neue Innovationspreis würdigt Projekte, die kirchliche Immobilien transformieren, Leerstand aktivieren und Neubauten schaffen.

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Häuser in Stuttgart werden von der Morgensonne beschienen. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)

Mit einem neuen Innovationspreis „Kirche und bezahlbares Wohnen“ würdigt das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen (MLW) erstmals beispielgebende kirchliche Projekte und Initiativen, die auf innovative Weise zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum beitragen. „Wir wollen mit dem Preis besonders gelungene Projekte sowie gute Ideen sichtbar machen und so die Kirchen und Kommunen landesweit dabei unterstützen, das große kirchliche Potenzial für Wohnraum zu heben“, sagte Ministerin Nicole Razavi bei der Auslobung des Preises (PDF). „Ziel ist es, Impulse zu setzen. Wir wollen zeigen, was möglich ist – und Mut machen, vorhandene Potenziale zu nutzen.“

Rund 5.000 kirchliche Immobilien und Liegenschaften werden frei

Schätzungen zufolge werden in Baden-Württemberg in den kommenden 10 bis 15 Jahren bis zu 5.000 kirchliche Immobilien und Liegenschaften frei. „Mit dem Preis sollen Projekte gewürdigt werden, die kirchliche Immobilien transformieren, Leerstand aktivieren oder durch Neubau auf kirchlichem Grund neue Perspektiven für bezahlbaren Wohnraum schaffen“, so Razavi. Entstanden sei die Idee für den Preis im Rahmen des Strategiedialogs „Bezahlbares Wohnen und innovatives Bauen“ des Landes Baden-Württemberg, so die Ministerin weiter. Dort entwickeln Vertreter der Kirchen sowie des Ministeriums für Landesentwicklung und Wohnen gemeinsam in einer Arbeitsgruppe Ideen, um kirchliche Ressourcen für die Wohnraumversorgung nutzbar zu machen. „Der enge Austausch mit den Kirchen ist mir wichtig“, so Razavi. „Schließlich tragen Kirche und Staat auch in dieser Frage eine gemeinsame Verantwortung für die Menschen.“

Ausgelobt wird ein Gesamtpreisgeld von 50.000 Euro. Wie dieses Preisgeld aufgeteilt wird, hängt von der Zahl und der Qualität der Bewerbungen ab, die eingereicht werden. „Wir betreten hier Neuland“, so Razavi, „ich bin sehr gespannt, welche Projekte und Initiativen wir mit diesem Preis zutage fördern.“ Eine Fachjury wird die eingereichten Arbeiten bewerten. Bewerbungen sind bis einschließlich 12. Oktober 2025 möglich.

Preisverleihung im Rahmen einer Netzwerkveranstaltung

Die ausgezeichneten Projekte werden noch in diesem Jahr im Rahmen einer Netzwerkveranstaltung gewürdigt und in einer begleitenden Ausstellung präsentiert. „Ziel der Veranstaltung ist es, die richtigen Akteure zusammenzubringen und gelungene Beispiele bekannt zu machen – als Inspiration für andere Projekte und Initiativen zum Thema bezahlbarer Wohnraum“, so Razavi.

Teilnahme und Frist

Teilnehmen können Kirchengemeinden, kirchliche Träger, Initiativen, Planerinnen und Planer, Vertreterinnen und Vertreter der Bauwirtschaft und des Handwerks sowie alle, die an Projekten entsprechend dieser Zielsetzung beteiligt sind.

Die Einreichungsfrist ist der 12. Oktober 2025, 23:59 Uhr.

Bewerbung bitte ausschließlich per E-Mail.

Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen: Innovationspreis „Kirche und bezahlbares Wohnen“

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Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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