Ernährung

Sechster Förderaufruf für regionale Bio-Produkte

Mit dem Start des sechsten Förderaufrufs für Entwicklungsprojekte im Rahmen des Biozeichens Baden-Württemberg unterstützt das Land die Wettbewerbsfähigkeit regionaler Bio-Produkte.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Kisten mit Gemüse und Obst.
Symbolbild

„Die Entwicklungsprojekte im Rahmen des Biozeichens Baden-Württemberg leisten einen wertvollen Beitrag zur Steigerung der Wertschöpfung. Zudem stärken sie die Wettbewerbsfähigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Der Erhalt der landwirtschaftlichen Betriebe sowie der handwerklichen und mittelständischen Unternehmen der Lebensmittelverarbeitung im Land sind uns ein wichtiges Anliegen. Hierzu leistet das Biozeichen Baden-Württemberg einen wichtigen Beitrag. Daher starten wir bereits den sechsten Förderaufruf für Entwicklungsprojekte im Rahmen des Biozeichens Baden-Württemberg“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk.

Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit unserer Land- und Ernährungswirtschaft zu stärken und gleichzeitig die Qualität und Herkunft unserer Produkte zu sichern. Das Biozeichen Baden-Württemberg ist ein Baustein auf diesem Weg für gesicherte Qualität und Herkunft aus Baden-Württemberg. „Für  die Verbraucherinnen und Verbraucher ist das Biozeichen Baden-Württemberg ein verlässlicher Wegweiser.

Mit den Entwicklungsprojekten im Biozeichen Baden-Württemberg wollen wir die Entwicklung qualitativer, transparenter und nachvollziehbarer regionaler Bio-Produkte vorantreiben“, betonte Minister Hauk. Ziel sei es, strukturelle Effekte zu erreichen und den Absatz regionaler Bio-Lebensmittel und damit den Ökolandbau im Land insgesamt zu stärken. „Klar ist, dass in der anziehenden Nachfrage nach Bio-Produkten Marktchancen für unsere Land- und Lebensmittelwirtschaft liegen. Mit den Entwicklungsprojekten wollen wir die Unternehmen unterstützen, diese Chancen zu nutzen“, sagte Minister Hauk.

Biozeichen Baden-Württemberg

Mit dem Biozeichen Baden-Württemberg (BIOZBW) stellt das Land ein geeignetes Instrument zur Verfügung, um qualitativ hochwertige und regional erzeugte Bio-Produkte in der Vermarktung nachvollziehbar und transparent gegenüber Handel und Verbraucher zu kennzeichnen. Träger des Zeichens ist das Land Baden-Württemberg, vertreten durch das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR). Die Einhaltung der Kriterien wird durch ein dreistufiges Kontrollsystem, bestehend aus Eigenkontrolle, neutraler Kontrolle sowie Kontrollüberwachung (Kontrolle der Kontrolle) abgesichert und ist durch die Europäische Union (EU) notifiziert für den Zeitraum 2022 bis 2027. Dies alles sorgt für Transparenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette von der Erzeugung bis zur Theke und gibt Verbraucherinnen und Verbrauchern einen verlässlichen Wegweiser für gesicherte Bio-Qualität aus Baden-Württemberg.

Gemeinschaftsmarketing Baden-Württemberg: Förderwegweiser Biozeichen Baden-Württemberg (BIOZBW)

Weitere Meldungen

Eine Hand hält einen in augmented Reality illustrierten Kopf.
Wirtschaft

Zwei Millionen Euro für vier Digital Hubs

Ein Mitarbeiter der Robert Bosch GmbH überprüft mit einem Tablet die Betriebsdaten von vernetzten Maschinen für Metallspritzguss. (Foto: © dpa)
Wirtschaft

Land fördert Stärkung resilienter Lieferketten

Flurneuordnung Hildrizhausen
Ländlicher Raum

7,5 Millionen Euro für Zukunftsforum Oberkochen

Einsatzkräfte der Feuerwehr errichten am Nonnenbach in Bad Saulgau im Ortsteil Moosheim einen Damm mit Sandsäcken gegen das Hochwasser.
Krisenvorsorge

Gemeinsam gesellschaftliche Resilienz stärken

Ein älteres Paar wandert bei Sonnenschein auf einem Feldweg bei Fellbach zwischen zwei Rapsfeldern hindurch. (Bild: Christoph Schmidt / dpa)
Ländlicher Raum

Investition in die Zukunft des Ländlichen Raums

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Mitte) bei der Bescheidübergabe
Forschung

Rund eine Million Euro für Robotik-Innovation

Eine Wildbiene sucht an Blüten des Mehlsalbeis nach Nektar. (Bild: © Uwe Anspach/dpa)
Naturschutz

Zusätzliche Mittel für den Arten- und Biotopschutz

Landwirtschaft
Ländlicher Raum

Vereinbarkeit von Ernährungssicherung und Naturschutz

Visualisierung Campus St. Alban
Wohnen

Vernetzungstreffen „Kirche gibt Raum“

Blick über Baden-Württemberg
Landwirtschaft

Gemeinsamen Antrag 2026 bis 30. September korrigieren

Elzbach im Odennwald
Landwirtschaft

Prekäre Lage in den Gewässern Baden-Württembergs

Ein Auerhuhn steht im Wald.
Forst

Weniger Auerhähne als im Vorjahr

Junganlage im Weinberg
Weinbau

Rebflächenförderung 2027 geöffnet

Eine Hand hält einen in augmented Reality illustrierten Kopf.
Förderung

500.000 Euro für Digital Hub Südbaden

Kreativland
Ländlicher Raum

„KreativLand BW gestalten!“ stärkt die Kreativwirtschaft