Radverkehr

Radverkehr wird künftig im Land erforscht

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein Fahrradfahrer fährt auf einer Fahrradstraße.

Ab dem Sommersemester 2020 wird an der Hochschule für Wirtschaft und Technik Karlsruhe eine vom Bund geförderte Stiftungsprofessur mit dem Schwerpunkt Radverkehr eingerichtet.

Die Hochschule für Wirtschaft und Technik Karlsruhe erhält den Zuschlag für eine vom Bund geförderte Stiftungsprofessur mit dem Schwerpunkt Radverkehr. Verkehrsminister Winfried Hermann gratulierte dem Institut und begrüßte die Entscheidung: „Die Radverkehrserforschung ist ein wichtiger Baustein für die Mobilität der Zukunft. Wir versprechen uns durch die spezifische Forschung wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des Radverkehrs in Baden-Württemberg.“ Der Bund unterstreiche damit, wie notwendig eine wissenschaftliche Fundierung bei diesem wichtigen Zukunftsthema ist. „Es freut mich sehr, dass man auch auf Bundesebene den Radverkehr für einen relevanten Bereich einer nachhaltigen Mobilitätspolitik hält und hilft, ihn auf wissenschaftlicher Basis weiterzuentwickeln“, so Hermann weiter. 

Dem Karlsruher Institut ist es in einem zweistufigen Auswahlverfahren gelungen, ein 1,8 Millionen Euro schweres Fördervolumen nach Baden-Württemberg zu holen. In Karlsruhe wird bereits zum Studienfeld „Nachhaltige Mobilität“ geforscht und der Studiengang „Verkehrssystemmanagement“ angeboten. Ab dem Sommersemester 2020 wird die Professur für vorerst fünf Jahre eingerichtet. 

Als eine von sechs Institutionen bundesweit, wird die Hochschule Karlsruhe vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur mit jeweils einer Stiftungsprofessur ausgestattet. Mit der Förderung soll im Rahmen der Verkehrsforschung und -lehre der Radverkehr als eigenständige Verkehrsart in Deutschland stärkere Aufmerksamkeit erfahren. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Hochschule soll es ermöglicht werden, eine Professur mit einem radverkehrsspezifischen Thema oder einem interdisziplinären Ansatz zu etablieren. Die Förderung ist Teil des Nationalen Radverkehrsplans 2020.

Weitere Meldungen

Das Flügelrad für Radioaktivität ist auf einer sogenannte Ringleitung für hochkonzentriertes Radon zu sehen.
Strahlenschutz

Ergebnisse des Radon-Messprogramms

Eine Lehrerin in der Grundschule mit Schülerinnen und Schülern.
Schule

102 weitere Ganztagsschulen

Straßenverkehr in Stuttgart
Bundesrat

Gegen erneute Verbote für Automobilbranche

Studenten sitzen in einem Hörsaal.
Hochschulen

Drei Exzellenzuniversitäten in Baden-Württemberg

Eine Hand hält am 18.04.2016 an einer Tankstelle in Tübingen (Baden-Württemberg) einen Tankstutzen.
Verbraucherschutz

Hauk fordert schnelle Entlastungen bei Energiepreisen

Ein Mann programmiert einen Roboterarm, der in einer Produktionslinie einer Smart Factory eingebaut ist.
Innovation

Baden-Württemberg bleibt Patent-Spitzenreiter

Verkehrsminister Winfried Hermann
Online-Dialog

Online-Dialog mit Verkehrsminister Winfried Hermann

Im Energiepark Mainz ist der verdichtete grüne Wasserstoff aus einem Elektrolyseur in Tanks gelagert.
Wasserstoff

Bundesweite Abfrage des Strom- und Wasserstoffbedarfs

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Bundesrat

Land setzt sich für landeseigene Forschungsinstitute ein

Bundesrat
Bundesrat

Strobl setzt sich für Schutz der Kritischen Infrastruktur ein

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Innovation

Land fördert zukunftsweisende Chip-Technologien

Ein Produktionstechnologe in Ausbildung arbeitet an einem Simulator für die Bewegungseinheit eines Laser. (Foto: © dpa)
Wirtschaftsstandort

Erweiterung der Hensoldt Optronics GmbH in Aalen

Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an.
Klimawandel

2025 deutlich zu warm und mit ausgeprägter Hitzephase

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Landlicher Raum

Starke Perspektiven für den Ländlichen Raum

Eine Forscherin arbeitet im AI Research Buildung der Universität Tübingen, das zum „Cyber Valley“ gehört, an einem Code.
Wirtschaft

Strategieprozess stärkt Zukunft der Dienstleistungswirtschaft