Denkmäler

Radtour von Bebenhausen nach Kirchheim unter Teck

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Klosterhof Bebenhausen

Viele Schlösser, Klöster, Burgen und historische Gärten in Baden-Württemberg sind mit dem Fahrrad gut erreichbar. Bei der diesjährigen Schlösser-Radtour waren auch Finanzsstaatssekretärin Gisela Splett und die ADFC-Landesvorsitzende Gudrun Zühlke dabei.

Finanzstaatssekretärin Gisela Splett und die Landesvorsitzende des ADFC Baden-Württemberg, Gudrun Zühlke, haben das Kloster und Schloss Bebenhausen sowie das Schloss Kirchheim mit dem Fahrrad besucht. Die Radtour von Bebenhausen über Walddorfhäslach, Neckartailfingen und Neckarhausen bis nach Kirchheim unter Teck war rund 40 Kilometer lang.

„Auch bei der Tour von Bebenhausen nach Kirchheim zeigt sich wieder, wie gut erreichbar viele Schlösser, Klöster, Burgen und historische Gärten auch mit dem Fahrrad sind. Kultur und Sport passen ideal zusammen“, sagte Finanzstaatssekretärin Gisela Splett.

Die Schlösser-Fahrradtour erfolgte auch in diesem Jahr wieder in Zusammenarbeit mit dem ADFC Baden-Württemberg e. V. „Das Fahrrad ist das ideale Verkehrsmittel, um Kultur- und Landschaftsgenuss nachhaltig miteinander zu verbinden“, unterstrich Gudrun Zühlke, Landesvorsitzende des ADFC.

Kloster aus dem 12. Jahrhundert

Die Tour startete in Kloster und Schloss Bebenhausen, das zwei bedeutende geschichtliche Epochen verkörpert. Das Zisterzienserkloster lässt das Mittelalter lebendig werden, das Jagdschloss zeigt den Aufenthaltsort der württembergischen Herrscher im 19. und 20. Jahrhundert. Die Zisterziensermönche haben das Kloster im 12. Jahrhundert von den Prämonstratensern übernommen. Es wurde am Rand des Schönbuchs in einem weiten Waldgebiet gegründet. „Die idyllische Lage von Kloster und Schloss Bebenhausen hat auch heute noch seinen ganz eigenen Reiz. Hier trifft die Baukunst der Zisterzienser auf die Wohnkultur der Könige von Württemberg“, erklärte Splett. Das Land hat in den letzten fünf Jahren rund 2,7 Millionen Euro in das Kloster und Schloss Bebenhausen investiert, davon allein rund 340.000 Euro zur Verbesserung der Barrierefreiheit.

Ziel der Schlösser-Fahrradtour war Schloss Kirchheim. Es gehört zu den sieben Landesfestungen des Herzogtums Württemberg. Herzog Ulrich von Württemberg ließ sie im 16. Jahrhundert bauen, um sein Territorium zu verteidigen. Später diente das Schloss den württembergischen Landesherren als Unterkunft bei Jagdausflügen oder während des Sommeraufenthalts. Ab 1628 nutzten herzogliche Witwen Kirchheim als Wohnsitz, etwa Franziska von Hohenheim oder Henriette von Württemberg. Seit 2012 hat das Land rund 1,1 Millionen Euro in das Schloss Kirchheim investiert. „Diese Investitionen kommen allen Besucherinnen und Besuchern zugute, die sich für unser historisches Erbe interessieren“, so die Staatssekretärin.

Weitere Meldungen

Visualisierung vom Anbau der Frauenklinik am Universitätsklinikum Tübingen Ansicht West
Vermögen und Bau

Frauenklinik am Universitäts­klinikum Tübingen wird erweitert

Eine Frau bedient das Portal ELSTER der deutschen Steuerverwaltungen zur Abwicklung der Steuererklärungen und Steueranmeldungen über das Internet.
Steuern

Digitale Steuererklärung wird deutlich einfacher

Verkehrsunfallbilanz 2025
Verkehrsunfallbilanz 2025

Straßenverkehr in Baden-Württemberg wird immer sicherer

Stuttgart Neckarpark
Wohnraumoffensive

Land unterstützt Kommunen mit Bau-Turbo

Visualisierung Campus St. Alban
Innovationspreis

Zehn Preise für kirchliche Wohnprojekte

DEHOGA Cup
Start-up BW

Kleinblatt GmbH aus Stuttgart gewinnt den DEHOGA CUP

Ein Windrad ist auf der Holzschlägermatte bei Freiburg zu sehen.
Erneuerbare Energien

Mehr Windkraft für Baden-Württemberg

PV-Anlage auf dem Landtag in Stuttgart
Erneuerbare Energien

Photovoltaik-Ziel bereits vorab erreicht

Ein Clown der Narrenzunft Rottenburg läuft beim großen Umzug des Weißnarrentreffens in Villingen-Schwenningen durch die Innenstadt (Quelle: dpa).
Verbraucherschutz

Produktkontrollen für ein unbe­schwertes Feiern des Faschings

GNSS-Empfänger mit Sonnenaufgang
Digitale Infrastruktur

Satellitenpositionierungsdienst SAPOS® stark genutzt

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 10. Februar 2026

Ein Mann hält ein Ringbuch mit Bauplänen, mit dem Zeigefinger deutet er auf ein Baufeld
Flächenmanagement

„Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ wird gestärkt

Wirtschaftsministerin Dr, Nicole Hoffmeister-Kraut (Zweite von rechts) überreicht Adolf Klek (Mitte) die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg.
Auszeichnung

Adolf Klek mit Staufermedaille geehrt

Holger Neinhaus und Arne Braun
Kunst und Kultur

Holger Neinhaus bleibt geschäftsführender Vorstand am ZKM

Ein älteres Paar wandert bei Sonnenschein auf einem Feldweg bei Fellbach zwischen zwei Rapsfeldern hindurch. (Bild: Christoph Schmidt / dpa)
Ländlicher Raum

Flurneuordnung in Furtwangen bewilligt