Radverkehr

RadKULTUR fördert fahrradfreundliche Mobilität in 20 Kommunen

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Eine Übersichtskarte der von der RadKULTUR 2022 geförderten Kommunen: Aalen, Backnang, Baden-Baden, der Gemeindeverbund Bietigheim, Crailsheim, Fellbach, Göppingen, Konstanz, Loßburg, Mengen, Mögglingen, Neckarsulm, Offenburg, Waldkirch und Winnenden sowie der  Bodenseekreis und die Landkreise Heidenheim, Ostalbkreis, Reutlingen und der Zollernalbkreis.

Die Initiative RadKULTUR des Verkehrsministeriums fördert dieses Jahr mit 800.000 Euro insgesamt 20 Kommunen, um für eine klimafreundliche Mobilität im Alltag zu begeistern. Das sind mehr Förderkommunen als jemals zuvor.

Mitmachaktionen, attraktive Angebote und professionelle Kommunikation rund ums Fahrrad: Darauf dürfen sich in diesem Jahr 20 Kommunen freuen, die durch die Initiative RadKULTUR vom Land Baden-Württemberg gefördert werden. Unter ihnen sind fünf Landkreise. Neben zwei fortgeführten und vier Anschlussförderungen werden in diesem Jahr 14 Kommunen zum ersten Mal von der Landesinitiative gefördert. Das Ministerium für Verkehr stellt dafür knapp 800.000 Euro zur Verfügung. Damit unterstützt die Initiative so viele Kommunen gleichzeitig wie noch nie zuvor seit ihrer Gründung im Jahr 2012.

Staatssekretärin Elke Zimmer sagte: „Radfahren steigert das Wohlbefinden, macht Spaß und ist obendrein eine bezahlbare Mobilität für alle. Mit der Initiative RadKULTUR erleben wir die Vorteile des Radfahrens und begeistern im ganzen Land Menschen für eine klimafreundliche Mobilität im Alltag. Damit dies gelingt, unterstützen wir in diesem Jahr mehr Kommunen denn je.“

Erstförderungen, Zweitförderungen und erstmals ein Gemeindeverbund

Folgende 14 Kommunen werden zum ersten Mal durch die Initiative RadKULTUR gefördert: Backnang, der Gemeindeverbund Bietigheim, Crailsheim, Fellbach, Göppingen, Loßburg, Mögglingen, Offenburg, Waldkirch und Winnenden sowie die Landkreise Heidenheim, Ostalbkreis, Reutlingen und der Zollernalbkreis. Mehrere Kommunen haben schon Erfahrungen mit der Förderung der Initiative RadKULTUR gemacht: Die Städte Mengen und Neckarsulm starten in das zweite Jahr ihrer Förderung, die sie im vergangenen Jahr begonnen haben. Die Städte Aalen, Baden-Baden und Konstanz sowie der Bodenseekreis können an eine bereits erfolgte Förderung anknüpfen. Mit Bietigheim, Elchesheim-Illingen und Muggensturm fördert die RadKULTUR erstmalig einen Gemeindeverbund. Von der Zusammenarbeit der Gemeinden profitiert die Radverkehrskommunikation, denn Radfahren hört nicht an Gemeindegrenzen auf.

Zahlreiche Serviceangebote und Mitmachaktionen

Die geförderten Kommunen können aus einem vielfältigen Portfolio an Serviceangeboten und Mitmachaktionen rund ums Fahrrad auswählen, die den Bürgerinnen und Bürgern, Schulen und anderen Institutionen oder Unternehmen in den jeweiligen Städten, Gemeinden und Landkreisen zu Gute kommen. Die Angebote, wie etwa der LastenradVerleih, RadService-Punkte, RadChecks oder die RadSchnitzeljagd, geben den Anstoß für eine langfristig wirksame Radverkehrskommunikation vor Ort, die die Kommunen nach dem Förderzeitraum eigenständig fortführen.

Weitere Meldungen

Polizisten kontrollieren ein Auto.
Verkehrssicherheit

Autoposerszene bundesweit im Fokus

Die NECOC-Versuchsanlage am KIT produziert festen Kohlenstoff aus klimaschädlichem Kohlenstoffdioxid.
Wirtschaft

Land fördert innovatives Verfahren für klimaneutrale Produktion

Bescheidübergabe am 31. März 2026
Wirtschaft

Land stärkt Automotive-Standort im Rems-Murr-Kreis

Ein Reh springt bei Bodnegg (Baden-Württemberg) über eine Wiese, auf der Löwenzahn blüht. (Bild: picture alliance/Felix Kästle/dpa)
Forst

Forstliches Gutachten 2024 Baden-Württemberg

Ein Zug fährt an einem mit Häusern übersäten Hügeln durch eine grüne Landschaft.
Schienenverkehr

Grundlage für Erhalt der Panoramabahn vereinbart

Straßenbaustelle an der B31 im Schwarzwald (Bild: © dpa).
Straßenbau

500 Millionen Euro für Straßenerhalt im Land

Icon eines Gesetzbuches mit aufgedrucktem Paragrafenzeichen.
Verkehr

Landesmobilitätsgesetz macht gute Mobilität einfacher

Siegerehrung Start-up BW Elevator Pitch Vorentscheid Rems-Murr
Start-up BW

Fibryx GmbH im Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch"

Wasserrückhalt im Wald
Forst

Wälder speichern Wasser und schützen vor Erosion

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (links) überreicht Prof. Dr. Hubert Klausmann (rechts) die Staufermedaille in Gold.
Auszeichnung

Staufermedaille in Gold an Prof. Dr. Hubert Klausmann

Kernkraftwerk Philippsburg ohne Türme (Aufnahme vom 03.06.2020)
Kernkraft

Leckage im Kernkraftwerk Philippsburg

von links nach rechts: Steffen Jäger, Präsident des Gemeindetages Baden-Württemberg, stellvertretender Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl, Landrat Dr. Achim Brötel, Präsident des Landkreistags Baden-Württemberg, Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, Präsident des Städtetages Baden-Württemberg
Digitalisierung

Schnellere Digitalisierung der Verwaltung

Ein Mann geht mit Kinderwagen und Hund auf einem Gehweg in Heidelberg.
Fußverkehr

Land startet Modellprojekt für barrierefreie und sichere Gehwege

Das Flügelrad für Radioaktivität ist auf einer sogenannte Ringleitung für hochkonzentriertes Radon zu sehen.
Strahlenschutz

Ergebnisse des Radon-Messprogramms

Ostplatz in Heidenheim
Städtebauförderung

Ausschreibung für Landes-SIQ startet