Justiz

Notebooks für Rechtspflegeranwärter

Alle Rechtspflegeranwärterinnen und -anwärter im Land werden schrittweise mit dienstlichen Notebooks ausgestattet. Im Jahr 2025 ist die Vollausstattung aller Studierenden geplant.

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Ein Mann tippt auf einer Tastatur eines Laptops.
Symbolbild

Die rund 150 baden-württembergischen Rechtspflegeranwärter an der Hochschule für Rechtspflege Schwetzingen und den Außenkursen Ulm, die sich aktuell in der Praxisphase im zweiten Studienjahr befinden, werden mit dienstlichen Notebooks ausgestattet. Mit diesen wird es ihnen künftig möglich sein, an allen Praxisstationen die gerichtlichen und staatsanwaltschaftlichen Fachanwendungen einschließlich der elektronischen Gerichtsakte zu nutzen.

„Ich bin überzeugt davon, dass wir mit dieser Entwicklung einen weiteren Meilenstein in der Digitalisierung des Studiums erreicht haben und wir uns damit bei der jungen Generation als modernen Arbeitgeber präsentieren. Die Bereitstellung von Notebooks ermöglicht den zukünftigen Rechtspflegerinnen und Rechtspflegern in der Praxisphase ein Arbeiten in der echten Arbeitsplatzumgebung unter realen Bedingungen. In den beiden Studienjahren können die Laptops für ein zeitgemäßes Lernen und Arbeiten genutzt werden“, erklärte die Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges.

Vollausstattung aller Studierenden im Jahr 2025 geplant

Im Rahmen einer aktuell laufenden Pilotierung erhalten 25 Anwärterinnen und Anwärter gerade ihre dienstlichen Notebooks. Die weiteren 125 im Praxisjahr befindlichen Anwärterinnen und Anwärter sollen ab Dezember 2024 mit Notebooks ausgestattet werden. Alle Rechtspflegeranwärterinnen und -anwärter, die zum nächsten Studienjahr 2025/2026 am 1. September 2025 das Studium aufnehmen beziehungsweise dann in die Praxisphase starten, erhalten ebenfalls dienstliche Laptops.

„Bereits seit Jahren legen wir großen Wert auf die Nutzung digitaler Medien während des Studiums. Dank neuester Hörsaaltechnik wie beispielsweise Deckenmikrofonen bietet die Hochschule für Rechtspflege standardmäßig ergänzend Online-Vorlesungen an. Vor Ort gibt es in dem von der Hochschule genutzten denkmalgeschützten Schloss Schwetzingen überall WLAN. Bei der Umstellung der schriftlichen Rechtspflegerprüfungen auf ein digitales Format vor fünf Jahren waren wir bundesweit Vorreiter.“, so Ministerin Gentges abschließend.

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