Gesundheit

Neues Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin in Freiburg

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Neues Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin in Freiburg, Ansicht Innenbereich mit bunten Stühlen, Tischen, bunten Lichtern an der Decke

Das neue Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin in Freiburg vereint universitäre Medizin sowie eine Regel- und Notfallversorgung für junge Patienten. Der Neubau mit einem innovativen Raumkonzept bietet Platz für 156 Betten sowie Labore und Verwaltungsbereiche. Das Land investierte rund 133 Millionen Euro.

Die neue Kinder- und Jugendklinik in Freiburg ist fertiggestellt. Sie wurde am 11. September 2024 im Beisein von Ministerpräsident Winfried Kretschmann an das Uniklinikum zur Nutzung übergeben. Der Neubau führt universitäre Medizin sowie Regel- und Notfallversorgung für junge Patienten unter einem Dach zusammen. Die Klinik ist ein landesweites Modellprojekt. Die Gesamtbaukosten lagen bei rund 169 Millionen Euro. Das Land investierte rund 133 Millionen Euro. Das Universitätsklinikum Freiburg beteiligte sich mit 36 Millionen Euro.

Modernste medizinische Versorgung

Die neue Klinik bietet den jungen Patienten modernste medizinische Versorgung. Und dazu eine Umgebung, die ihnen – so gut es geht – einen Alltag ermöglichen soll. Es gibt Gemeinschaftsräume zum Essen oder Klassenräume, um gemeinsam zu lernen. Die Architektur des Neubaus soll das psychische Wohlbefinden der jungen Patienten fördern und damit die Heilung jenseits der medizinischen Behandlung unterstützen. Das innovative Raumkonzept haben Mediziner, Psychologen, Pflegekräfte, Patienten- und Elternvertreter, Wissenschaftler und Architekten gemeinsam entwickelt.

Kindergesundheit verdient das Beste, was wir haben – in räumlicher, menschlicher und wissenschaftlicher Hinsicht.
Ministerpräsident Winfried Kretschmann

Ministerpräsident Winfried Kretschmann betonte: „Kindergesundheit verdient das Beste, was wir haben – in räumlicher, menschlicher und wissenschaftlicher Hinsicht. In dem neuen Hochleistungszentrum bringen wir alles zusammen: Optimale Behandlungsmöglichkeiten, ein außergewöhnliches Architekturkonzept und eine enge Anbindung an die herausragende Forschung in Freiburg. So eröffnet die Klinik ganz neue und richtungsweisende Möglichkeiten für die gesundheitliche Versorgung von Kindern und Jugendlichen in der gesamten Region.“

Finanzminister Dr. Danyal Bayaz sagte: „Gerade junge Patienten brauchen ein Umfeld, in dem sie sich trotz ihrer oft schwierigen Situation geborgen fühlen. Die Architektur des neuen Gebäudes soll sie beim Gesundwerden unterstützen. Das Raumkonzept des Neubaus haben wir deshalb konsequent an den Bedürfnissen von Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern ausgerichtet.“

156 Betten sowie Labore und Verwaltungsbereiche

Das Gebäude bietet Platz für 156 Betten sowie Labore und Verwaltungsbereiche. Durch den Bau werden sowohl die Freiburger Spitzenstellung in der Kinder- und Jugendmedizin als auch die medizinische Komplettversorgung für die Region weiter verbessert.

Wissenschaftsministerin Petra Olschowski betonte: „Als landesweites Modell führt der Neubau universitäre Medizin, Regelversorgung und Notfallversorgung zusammen. Es ist großartig zu sehen, mit welchem großen Engagement hier an den besten Therapien für die jüngsten Patientinnen und Patienten geforscht und gearbeitet wird.“

Leitender Ärztlicher Direktor des Uniklinikums Freiburg Prof. Dr. Frederik Wenz sagte: „Was hier entstanden ist, ist ein Paradebeispiel für universitäre Spitzenmedizin und menschliche Nähe. Beides gehört für uns am Universitätsklinikum Freiburg untrennbar zusammen.“

Zertifiziert für nachhaltiges Bauen

Das neue Gebäude wurde von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen in Gold zertifiziert. Kältespeicher, Photovoltaik-Anlage und hocheffiziente Wärmerückgewinnungssysteme sparen Kohlenstoffdioxid (CO₂) sowie elektrische und thermische Energie ein. Das Projekt wurde von Vermögen und Bau Freiburg als Bauherr betreut.

Neubau behebt Defizite

Bislang war die Kinder- und Jugendklinik des Universitätsklinikums in mehreren Einzelgebäuden auf dem Areal abseits des Zentralklinikums untergebracht. Ein Großteil der Gebäude war stark sanierungsbedürftig und konnte nicht mehr weiter genutzt werden. Auch die Anforderungen an einen zeitgemäßen Klinikbetrieb waren nicht mehr gegeben. Durch den Neubau konnten diese Defizite nun nachhaltig behoben werden.

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