Ernährung

Lebensmittelretter-Aktionswoche gestartet

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Logo der Kampagne Lebensmittelretter. (Bild: Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg)

Die landesweite Aktionswoche „Lebensmittelretter – neue Helden braucht das Land“ sensibilisiert für das Thema Lebensmittelverschwendung. Zur Auftaktveranstaltung haben Studentinnen und Studenten unter dem Motto „Kochen statt Wegwerfen“ ein kulinarisches Zeichen gesetzt und wertvolle Lebensmittel vor der Tonne bewahrt.

„Lebensmittelverschwendung geht uns alle etwas an. Allein in Deutschland wirft jede Person im Durchschnitt rund 80 Kilogramm Lebensmittel im Jahr weg. Unsere Böden, unser Wasser und die Arbeitskraft vieler Landwirtinnen und Landwirte – all das sind Ressourcen, die wir einsetzen, um Lebensmittel zu produzieren. Wenn diese dann ungenutzt in der Tonne landen, ist das nicht nur eine Vergeudung von Nahrung, sondern auch von all den Ressourcen, die in ihrer Herstellung stecken. Und diese Ressourcen sind endlich. Unsere landesweite Aktionswoche möchte genau dafür sensibilisieren. Jedes gerettete Lebensmittel ist ein Beitrag gegen die Verschwendung und auch ein Zeichen der Wertschätzung für unsere heimische Landwirtschaft, die diese Lebensmittel erzeugt“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Sabine Kurtz, bei der Auftaktveranstaltung zur landesweiten Aktionswoche „Lebensmittelretter – neue Helden braucht das Land“.

Bei der Veranstaltung bereiteten Studentinnen und Studenten der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Heilbronn unter der Leitung des Küchenchefs Markus Reinauer von Edeka Ueltzhöfer aus Lebensmitteln, die zwar noch genießbar, aber im Handel nicht mehr verkauft werden, schmackhafte und kreative Gerichte zu.

Lebensmittel erhalten eine zweite Chance

„Heute erhalten Lebensmittel eine zweite Chance. Die Veranstaltung zeigt, wie wir durch bewussten Konsum, kluge Planung und ein bisschen Kreativität Verschwendung vermeiden können. Besonders das Haltbarmachen ist eine ideale Methode, um große Mengen an Obst und Gemüse zu verarbeiten und gleichzeitig immer etwas Leckeres auf Vorrat zu haben“, betonte Staatssekretärin Sabine Kurtz.

Hinzu kommt, dass gerade junge Erwachsene überdurchschnittlich viele Lebensmittel wegwerfen. „Es ist daher wichtig, gerade für diese Zielgruppe entsprechende Bildungs- und Aufklärungsmaßnahmen anzubieten – wie zum Beispiel die heutige Veranstaltung. Die Veranstaltung gibt uns allen aber auch Denkanstöße, was jeder Einzelne tun kann, um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden. Sei es durch gezielten und bewussten Einkauf, richtige Lagerung von Obst und Gemüse oder die Verarbeitung von übriggebliebenen Lebensmitteln. Verbraucher und Handel, Wirtschaft und Gastronomie – alle müssen an einem Strang ziehen. Nur wenn wir alle gemeinsam darauf achten, können wir die Verschwendung von Lebensmitteln reduzieren“, so Staatssekretärin Sabine Kurtz.

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