Innovation

Land fördert Leuchtturmprojekt „Zukunft.Raum.Schwarzwald“

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Der Landeswettbewerb „RegioWIN 2030“ (Bild: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)

Das Land bewilligt das erste Projekt des Landeswettbewerbs RegioWIN 2030: „Zukunft.Raum.Schwarzwald“ erhält rund 3,9 Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln. Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Innovationsfähigkeit in der Region Südlicher Oberrhein-Hochrhein.

Mit der symbolischen Übergabe eines Förderschecks in Höhe von rund 3,9 Millionen Euro hat Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Patrick Rapp am 11. November 2022 den Startschuss für das Leuchtturmprojekt „Zukunft.Raum.Schwarzwald“ gegeben. Es ist das erste Projekt aus dem Wettbewerb RegioWIN 2030, das durch das Wirtschaftsministerium bewilligt wird.

„Der Zukunft.Raum.Schwarzwald leistet einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der regionalen Innovationsfähigkeit in der Region Südlicher Oberrhein-Hochrhein“, sagte Staatssekretär Patrick Rapp anlässlich der Übergabe in Freiburg. „Die aktuelle Krise zeigt, wie groß der Bedarf hierfür ist.“

Innovationsleistung von kleinen und mittleren Unternehmen erhöhen

Ziel des Projekts ist es, durch Förderung eines strukturierten, bedarfsbezogenen Wissens- und Technologietransfers die Innovationsleistung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zu erhöhen. Hierzu werden im Stadtkreis Freiburg und in den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Lörrach, Offenburg und Waldshut bis zu 17 Coworking- und Innovations-Hubs (sogenannte Zukunft.Räume) etabliert. Diese dienen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) als Vernetzungsplattformen für ein umfangreiches Innovationsangebot, um die Ballungszentren und ländliche Räume zu einem regionalen Innovations-Ökosystem zu verbinden. In diesem wirken Community und Competence Manager als regionale Erstansprechpartner für Innovations- und Transformationsfragestellungen und als Vermittler für unternehmens- und regionsspezifische Innovationsformate und -angebote.

Innovationen seien heute nötiger denn je, so Rapp. Nur mit einer anhaltend hohen Innovationstätigkeit könne Baden-Württemberg auch in Zukunft seine starke Position sichern.

RegioWIN als Kernbestandteil des EFRE-Programms Baden-Württemberg

Das Projekt „Zukunft.Raum.Schwarzwald“ wurde 2021 im Rahmen des Landeswettbewerbs „RegioWIN 2030 – Regionale Wettbewerbsfähigkeit durch Innovation und Nachhaltigkeit“ als eines von landesweit 24 Leuchtturmprojekten prämiert. Der Wettbewerb ist ein zentraler Baustein im Rahmen der Förderung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Baden-Württemberg in der Förderperiode 2021 bis 2027.

Um regionale Strukturförderung zu betreiben, erhält Baden-Württemberg in der Förderperiode 2021 bis 2027 rund 279 Millionen Euro von der Europäischen Union (EU) aus dem EFRE. Das EFRE-Programm Baden-Württemberg 2021 bis 2027 ist an der Innovationsstrategie Baden-Württemberg ausgerichtet und unterstützt die Schwerpunkte Zukunftstechnologien und Kompetenzen sowie Ressourcen- und Klimaschutz.

RegioWIN 2030 zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit in den Regionen durch Innovation und Nachhaltigkeit zu verbessern und damit zu einer zukunftsfähigen Regionalentwicklung beizutragen. Regionen, Landkreise, Städte und Gemeinden waren aufgefordert, entsprechende Wettbewerbsregionen zu formieren und zusammen mit Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft, der Gesellschaft und Verwaltung Stärken und Schwächen ihrer Wettbewerbsregion in eine Strategie zu überführen. Ausgehend von dieser Strategie wurden Leuchtturmprojekte entwickelt, die von der Landesregierung am 14. April 2021 prämiert wurden. Dies wiederum war Voraussetzung für eine Vollantragsstellung.

Weitere Meldungen

Gruppenbild mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann (vorne, Mitte) und den Ordensprätendentinnen und Ordensprätendenten
Auszeichnung

Verdienstorden des Landes an 27 verdiente Persönlichkeiten

Icon eines Gesetzbuches mit aufgedrucktem Paragrafenzeichen.
Verkehr

Landesmobilitätsgesetz macht gute Mobilität einfacher

Ein Arzt nimmt an dem Finger eines jungen Mannes Blut ab.
Medizinische Versorgung

Bericht zur anonymen Kranken­behandlung veröffentlicht

Ministerin Razavi mit den neuen Regierungsbaumeisterinnen und Regierungsbaumeistern 2026. V.l.: Manuel Riedlinger, David Maihöfer, Ministerin Nicole Razavi MdL, Annika Bauer, Johannes Martin Schöckle und Salome Cynthia Schwarz.
Städtebau

Regierungsbaumeisterinnen und -baumeister verabschiedet

Neue Herausforderungen für die Kriminaltechnik in Bayerns
Wirtschaft

Länder fordern Anpassung der Chemieagenda 2045

Menschliche Schatten bei einer Performance auf einer Bühne
Kunst und Kultur

Land fördert Privattheater mit 243.000 Euro

Ein Schüler mit Schutzbrille und Handschuhen in einer Autowerkstatt
Schule

Neues Portal zum Arbeits- und Gesundheitsschutz an Schulen

Gruppenbild auf der Bühne: Sozialminister Manne Lucha mit allen Preisträgern des Präventionspreises 2026
Gesundheit

Zwölf Projekte zur Gesundheits­prävention ausgezeichnet

Rieslingtrauben hängen am Stock in einem Weinberg
Weinbau

Neue Fördermaßnahme „Rotationsbrache im Weinbau“ ab 2027

Die CO.VISION Co-Teams beim Kick-off-Treffen im März 2026 in Stuttgart auf einem Gruppenfoto.
Kreativwirtschaft

Neun interdisziplinäre Innovationsprojekte für kreative Transformation

Regional Cup Böblingen - Elevator Pitch 2025/26
Start-up BW

MatheBuddy gewinnt den Regional Cup Böblingen

Gruppenbild bei Agrarministerkonferenz in Bad Reichenhall
Landwirtschaft

Frühjahrs-Agrarministerkonferenz 2026 in Bad Reichenhall

Deutsche Delegation beim 4. Treffen der deutsch-polnischen Freundschaftsgruppen
Europa

Treffen der deutsch-polnischen Freundschaftsgruppen

Siegerehrung Start-up BW Elevator Pitch Vorentscheid Rems-Murr
Start-up BW

Fibryx GmbH im Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch"

Gruppenfoto der Teilnehmenden der 53. Sportministerkonferenz auf Norderney
Sport

53. Sportministerkonferenz auf Norderney