Ausbildung

Land fördert Integration von Zugewanderten in Ausbildung

Das Land verlängert das Kümmerer-Programm „Integration durch Ausbildung – Perspektiven für Zugewanderte“ für die Jahre 2025 und 2026. Dafür stehen weitere rund vier Millionen Euro zur Verfügung.

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Ein Integrationsmanager erarbeitet mit zwei jugendlichen Flüchtlingen aus Eritrea Bewerbungsschreiben. (Foto: © dpa)
Symbolbild

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus verlängert das Kümmerer-Programm „Integration durch Ausbildung – Perspektiven für Zugewanderte“ für die Jahre 2025 und 2026. Gefördert werden 43,5 Kümmerer-Vollzeitstellen bei 23 Kammern, Bildungsträgern und Landkreisen mit weiteren rund vier Millionen Euro.

Kümmerer-Programm für 2025 und 2026 verlängert

Arbeits- und Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut sagte am 5. Dezember 2024: „Unser Kümmerer-Programm trägt maßgeblich zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses und zur Integration junger zugewanderter Menschen in die Gesellschaft bei. Das Programm ist ausschlaggebend dafür, dass die Vermittlung in Ausbildung der seit 2015 zu uns gekommenen Geflüchteten und Zugewanderten in Baden-Württemberg so gut gelungen ist. Jetzt sichern wir die etablierten Unterstützungsstrukturen und Netzwerke. Damit ermöglichen wir, dass auch künftig zugewanderte Menschen auf dem Weg in eine Berufsausbildung sehr gut unterstützt werden.“

Die Ministerin kündigte an, dass das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus das Kümmerer-Programm („Integration durch Ausbildung – Perspektiven für Zugewanderte“) für die Jahre 2025 und 2026 verlängert. Gefördert werden 43,5 Kümmerer-Vollzeitstellen bei 23 Kammern, Bildungsträgern und Landkreisen mit weiteren rund vier Millionen Euro. „Dass sich in der neuen Förderperiode mit der Industrie- und Handelskammer Schwarzwald-Baar-Heuberg und dem Firmenausbildungsverbund e. V. Main-Tauber zwei neue Träger am Programm beteiligen, zeigt den anhaltenden Bedarf an solchen Unterstützungsleistungen“, so die Ministerin.

Flächendeckende Förderung seit 2016

Mit dem Kümmerer-Programm fördert das Wirtschaftsministerium seit 2016 flächendeckend im Land sogenannte regionale Kümmerinnen und Kümmerer. Deren Aufgabe ist es, geeignete junge Menschen passgenau in Praktikum, Einstiegsqualifizierung und Ausbildung zu vermitteln. Dafür bieten die Kümmerinnen und Kümmerer ein umfassendes Unterstützungsangebot. Sie helfen den Zugewanderten bei der Berufswahlentscheidung, unterstützen bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen und bei der Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche. Gleichzeitig sind sie Ansprechpersonen für die Betriebe und beraten diese beispielsweise zu Unterstützungsangeboten während der Ausbildung.

Für die berufliche Ausbildung hat die Zuwanderung aus Drittstaaten mit dem ab dem 1. März 2020 in Kraft getretenen Fachkräfteeinwanderungsgesetz an Relevanz zugenommen. Aufgrund der Zunahme von Projekten zur Anwerbung junger Menschen aus dem Ausland, wie etwa Indien, ist davon auszugehen, dass mehr an einer Ausbildung interessierte Menschen aus dem Ausland nach Baden-Württemberg kommen werden.

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