Verbraucherschutz

Gentechnisch veränderte Leinsamen vernichtet

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Eine Laborantin untersucht Lebensmittel im Chemischen- und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart. (Foto: © dpa)

Die im Dezember 2020 entdeckten Leinsamen mit nicht zugelassener gentechnischer Veränderung wurden vernichtet.

Die von baden-württembergischen Behörden entdeckte Leinsamenernte mit sehr geringen Spuren (Gehalt unter 0,1 Prozent) des nicht zugelassenen gentechnisch veränderten Leinsamens („GVO-Event“) FP 967 wurde vernichtet. Dies teilte das Verbraucherministerium mit.

Nach dem Erstbefund wurde zudem bekannt, dass zwei weitere landwirtschaftliche Betriebe im Jahr 2018 die gleiche Leinsamensorte aus einer anderen Partie bezogen, nachgebaut und im Jahr 2020 erneut angebaut haben. Auch aus der Ernte der beiden weiteren Betriebe wurden Proben gezogen, worin sich vergleichbare Spuren (Gehalt unter 0,1 Prozent) des GVO-Events FP 967 nachweisen ließen. Die Erntemengen dieser beiden Betriebe wurden vollständig sichergestellt und sind vernichtet worden.

Zu den landwirtschaftlichen Flächen, auf denen der Leinsamen angebaut wurde, werden weitere Maßnahmen ergriffen, um einen unbeabsichtigten Nachwuchs von gentechnisch verändertem Leinsamen zu verhindern. Auch im Jahr 2021 wird das GVO-Monitoring bei Saatgut und Ernte weitergeführt.

Pressemitteilung vom 8. Dezember 2020: Gentechnische Veränderungen in Leinsamen

Gesetzliche Verbraucherinformationen zum Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch

Weitere Meldungen

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Landlicher Raum

Starke Perspektiven für den Ländlichen Raum

Der Luchs wird eingefangen, um ihn zu besendern
Forst

Luchs im Landkreis Rastatt mit Halsbandsender ausgestattet

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 3. März 2026

Das Bild zeigt den Raum unter einer Brücke. Links ist ein Fluss zu sehen und daneben ein Waldweg.
Straßenbrücken

Land nutzt versiegelte Flächen für Tiere und Pflanzen

Ein Landwirt pflügt ein Feld. Luftaufnahme mit einer Drohne. (Foto: Patrick Pleul / dpa)
Landwirtschaft

FIONA-Antragssaison 2026 startet

Rieslingtrauben hängen am Stock in einem Weinberg
Weinbau

Mehr Förderung und Flexibilität für den Weinbau

Ein Brennstoffzellen-Hybridbus der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) steht in Stuttgart an einer Bushaltestelle.
Elektromobilität

Land fördert 213 emissionsfreie Busse

Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
Auszeichnung

Kurt Josef Lacher erhält Bundesverdienstmedaille

Ein Mitarbeiter einer Biogasanlage von Naturenergie Glemstal befüllt die Anlage mit Biomasse.
Bioökonomie

Kommunale Wärmeversorgung mit Biogas in Weikersheim

Paradiestal 13.10.2008: auf einer Weide schauen ein Schaf und drei Ziegen neugierig in die Kamera
Naturschutz

Jetzt für Landesnaturschutzpreis 2026 bewerben

Minister Winfried Hermann mit der AMEISE des Fraunhofer-Instituts
Autonomes Fahren

Autonomes Fahren im ÖPNV macht weiter Fortschritte

Das beschauliche Dorf Hiltensweiler, ein Teilort von Tettnang, wird von der Abendsonne angestrahlt. Im Hintergrund sind der Bodensee und die Alpen zu sehen.
Ländlicher Raum

Land stärkt Ländlichen Raum mit 112,4 Millionen Euro

Stethoskop vor farbig eingefärbtem Kartenumriss von Baden-Württemberg mit Schriftzug: The Ländarzt - Werde Hausärztin oder Hausarzt in Baden-Württemberg
Gesundheitsberufe

Bis 31. März 2026 für die Landarztquote bewerben

Naturschutzgebiet Wurzacher Ried
Naturschutz

Land kauft mehr Flächen für Natur- und Klimaschutz

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 24. Februar 2026