Hochschulmedizin

Enges Verbundmodell der Unikliniken in Heidelberg und Mannheim

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Ein Schild mit der Aufschrift "Universitätsklinikum" steht in Mannheim an einer Einfahrt zum Universitätsklinikum.

Das Land hat den Weg freigemacht für die Bildung eines engen Verbundes der beiden Universitätskliniken in Heidelberg und Mannheim. Damit sichert die Landesregierung die Universitätsmedizin Mannheim und stärkt den Gesundheitsstandort Baden-Württemberg. Die Verhandlungen dazu sollen schnellstmöglich starten.

Das Land hat am Dienstag, 21. März 2023, den Weg freigemacht für die Bildung eines engen Verbundes der beiden Universitätskliniken in Heidelberg und Mannheim. Wissenschaftsministerin Petra Olschowski, Gesundheitsminister Manne Lucha und Finanzminister Dr. Danyal Bayaz haben sich verständigt, einen gesellschaftsrechtlichen Verbund der Kliniken anzustreben. Mit dieser Absichtserklärung sollen nun schnellstmöglich Verhandlungen zwischen dem Land und der Stadt Mannheim sowie mit den universitären Partnern aufgenommen werden.

Stärkung des Gesundheitsstandorts Baden-Württemberg

„Mit dem engen Verbund sichert die Landesregierung die Universitätsmedizin in Mannheim und stärkt zugleich den Gesundheitsstandort Baden-Württemberg“, sagte Wissenschaftsministerin Petra Olschowski am 21. März 2023 in Stuttgart. „Durch die engere Verzahnung in den Gesundheits- und Lebenswissenschaften in Heidelberg und Mannheim bietet sich großes Potenzial sowohl im medizinischen Bereich als auch in der Forschung. Dies gilt insbesondere gemeinsam mit dem neu gegründeten Innovationscampus ‚Health and Life Science Alliance‘. Wir ermöglichen damit einen bedeutenden Sprung, um die Spitzenposition Baden-Württembergs im Bereich der gesundheitstechnologischen und medizinischen Innovation weiter auszubauen.“

Das Universitätsklinikum Heidelberg soll Mehrheitsgesellschafter der Universitätsklinikum Mannheim GmbH werden und die strategische Führung des Verbunds übernehmen. Dieses Modell sieht vor, dass beide Krankenhäuser auf medizinischer, wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Ebene sehr eng zusammenarbeiten, ohne ihr eigenständiges Profil zu verlieren. Das Land kann auf die exzellenten Forschungs-, insbesondere aber auch auf die so wichtigen Ausbildungskapazitäten des Uniklinikums Mannheim nicht verzichten. Die Region benötigt das Klinikum als Maximalversorger zur Sicherung der bestmöglichen Versorgung von Patientinnen und Patienten sowie als Motor für den wirtschaftlichen Strukturwandel. Der sehr enge gesellschaftsrechtliche Verbund eröffnet nach Auffassung der am Prozess beteiligten Ressorts ausreichende Synergiemöglichkeiten, um langfristig einen wirtschaftlichen Betrieb an beiden Standorten zu ermöglichen.

Stimmen zum Verbund der beiden Universitätskliniken

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Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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