Denkmalpflege

Denkmalreise durch Baden-Württemberg

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Ministerin Nicole Razavi MdL im neuen Heidengrabenzentrum in Erkenbrechtsweiler
Ministerin Nicole Razavi im neuen Heidengrabenzentrum in Erkenbrechtsweiler

Unter dem Motto „Wahr-Zeichen. Zeitzeugen der Geschichte“ nimmt die diesjährige Denkmalreise den hohen Symbolgehalt von Kulturdenkmalen in den Blick.

Am 2. und 3. September 2024 wird die Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, Nicole Razavi, ausgesuchte Kulturdenkmale in den Regierungsbezirken Stuttgart und Karlsruhe besuchen. Am 4. und 5. September übernimmt die Staatssekretärin im Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen, Andrea Lindlohr, den Staffelstab und begleitet die Denkmalreise in den Regierungsbezirken Freiburg und Tübingen.

„Wahrzeichen sind wichtige Orte der Identifikation“, sagte Ministerin Razavi. „Wenn wir sie erblicken, spüren wir, was Heimat ist. Sie verleihen unseren Gemeinden, Städten und Regionen ihr unverwechselbares Äußeres. Sie zeigen, wer wir sind und was uns inspiriert. Sie stehen auch stellvertretend für technische Errungenschaften, historische Entwicklungen und persönliche Lebensentwürfe. Mit unserer diesjährigen Denkmalreise begeben wir uns auf Spurensuche nach diesen ‚Wahr-Zeichen‘ unserer Geschichte.“

Stationen der Denkmalreise

Monumentale Fernsehtürme und ikonische Tankstellen

Mit der jährlichen Denkmalreise stellt das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen als oberste Denkmalschutzbehörde des Landes die vielfältige Kulturlandschaft Baden-Württembergs mit ihren zahlreichen Denkmalen ins Rampenlicht. Die Denkmalreise 2024 richtet den Blick auf jene Kulturdenkmale, die wegen ihrer einzigartigen Eigenschaften als Wahrzeichen eine Gemeinde, Region oder ein historisches Ereignis repräsentieren. Sie stiften Gemeinschaft, bieten als Landmarken Orientierung und dienen als Zeitzeugen den Wissenschaften als Wissenspool. Im Fokus stehen dabei nicht nur monumentale Bauten wie das Ulmer Münster oder der Stuttgarter Fernsehturm, sondern auch symbolträchtige Denkmale wie eine Tankstelle der 1950er Jahre oder ein Bauernhaus aus dem 19. Jahrhundert – allesamt ikonische Stellvertreter und wichtige Bezugspunkte für das örtliche, regionale und historische Gedächtnis.

„Wahrzeichen verbinden uns über Generationen hinweg. Sie sind lebendige Zeitzeugen, die uns daran erinnern, wer wir sind und woher wir kommen. Gerade in Zeiten des Wandels bieten sie Orientierung. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, diese einzigartigen Kulturdenkmale zu bewahren und ihre Bedeutung für kommende Generationen erlebbar zu machen“, sagte Staatssekretärin Lindlohr.

Nacht und Tag des offenen Denkmals

Als Höhepunkt der Denkmalwoche findet am Sonntag, 8. September, der bundesweite Tag des offenen Denkmals 2024 mit vielen Aktionen im ganzen Land statt. Er steht in diesem Jahr unter dem Motto „Wahr-Zeichen. Zeitzeugen der Geschichte“.

Die landesweite Eröffnung des Tags des offenen Denkmals findet am Vorabend statt – mit der Nacht des offenen Denkmals in Schwäbisch Gmünd. Ministerin Nicole Razavi, der Landrat des Ostalbkreises, Dr. Joachim Bläse, der Oberbürgermeister von Schwäbisch Gmünd, Richard Arnold, und der Präsident des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (LAD), Prof. Dr. Claus Wolf, werden die Nacht des offenen Denkmals am Samstag, 7. September, ab 17 Uhr in der Johanniskirche in Schwäbisch Gmünd eröffnen.

Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen: Mediathek: Bilder zum Herunterladen

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