Hochschulen

Besuch auf dem Campus Horb der DHBW Stuttgart

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Alexander Pfisterer, Dozent an der Universität Mannheim, demonstriert in einem Hörsaal der Universität die Aufzeichnung einer digitalen Wirtschaftsvorlesung. (Bild: picture alliance/Uwe Anspach/dpa)
Ein Dozent an einer Hochschule bei der Aufzeichnung einer digitalen Vorlesung

Amtschef Ulrich Steinbach hat den Campus Horb der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Stuttgart besucht. Er zeigte sich beeindruckt von der coronabedingten Umstellung des Studienbetriebs und lobte die flexible Reaktion auf den Ausbildungsbedarf der Unternehmen im Land.

Der Amtschef im Wirtschaftsministerium, Ulrich Steinbach, hat den Campus Horb der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Stuttgart besucht. Professor Dr. Hartmuth Diery, der Leiter des Campus Horb, informierte vor Ort über den aktuell umgestellten Ablauf des Sommersemesters 2020 und den Umgang der Hochschule mit dem Transformationsprozess der Automobilwirtschaft.

Ulrich Steinbach zeigte sich beeindruckt von der coronabedingten Umstellung des Studienbetriebs: „Das pandemiebedingt digitale Semester hat zu einem anderen Studium geführt. Die Ad-hoc Umstellung des Sommersemesters 2020 von einem Präsenz- auf ein Online-Semester hat durch die großen Anstrengungen der DHBW und auch des Campus in Horb hervorragend geklappt“, lobte Amtschef im Wissenschaftsministerium Ulrich Steinbach bei dem gemeinsamen Besuch mit dem Abgeordneten Thomas Hentschel.

Passgenaues Studienangebot

Steinbach verwies darauf, dass Baden-Württemberg seine exzellente Stellung als Wirtschaftsstandort der Innovationskraft auch seiner Unternehmen verdanke. Das Land stehe aber zugleich vor enormen Umbrüchen – zum Beispiel in der Automobilbranche und ihren Zulieferern. Für die flexible Reaktion auf den Ausbildungsbedarf der baden-württembergischen Unternehmen und Einrichtungen sei die DHBW bekannt. Daher käme ihr im Transformationsprozess in der baden-württembergischen Hochschullandschaft eine besondere Bedeutung zu.

„Die DHBW bildet passgenaue hochqualifizierte Fachkräfte für die heimische Wirtschaft im ganzen Land aus, indem sie flexibel ein passgenaues Studienangebot zur Verfügung stellt, das neue Themen rasch integriert. Auf diese Weise werden die Absolventinnen und Absolventen auf die Herausforderungen der Transformation von morgen bestens vorbereitet“, betonte Steinbach.

Die Duale Hochschule Baden-Württemberg

Die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) ist die erste staatliche duale, das heißt praxisintegrierende Hochschule in Deutschland. Sie wurde am 1. März 2009 gegründet und führt das seit 45 Jahren erfolgreiche duale Modell der früheren Berufsakademie Baden-Württemberg fort. Bundesweit einzigartig ist die Organisationsstruktur der DHBW mit zentraler und dezentraler Ebene. An ihren neun Standorten und drei Campus bietet die DHBW in Kooperation mit rund 9.000 ausgewählten Unternehmen und sozialen Einrichtungen eine Vielzahl von national und international akkreditierten Bachelor-Studiengängen in den Bereichen Wirtschaft, Technik, Sozialwesen und Gesundheit an. Auch berufsintegrierende und berufsbegleitende Masterstudiengänge gehören zum Angebot der DHBW. Mit derzeit rund 34.000 Studierenden und über 160.000 Alumni ist die DHBW die größte Hochschule in Baden-Württemberg.

Das zentrale Merkmal der DHBW ist ihr duales Studienkonzept mit den wechselnden Theorie- und Praxisphasen sowie der engen Kooperation zwischen der Hochschule und ihren Dualen Partnern. Diese wählen die Studierenden selbst aus, schließen mit ihnen einen dreijährigen Vertrag und bieten ihnen über die gesamte Studiendauer hinweg eine monatliche, fortlaufende Vergütung. Durch den Wechsel zwischen Theorie- und Praxisphasen im dreimonatigen Rhythmus erwerben die Studierenden neben fachlichem und methodischem Wissen praktisches Erfahrungswissen sowie die im Berufsalltag erforderliche Handlungs- und Sozialkompetenz. Theorie- und Praxisinhalte sind dabei eng aufeinander abgestimmt und beziehen aktuelle Entwicklungen in Wirtschaft, Technik und Gesellschaft in die Lehrpläne mit ein. Die in den Praxisphasen erbrachten Leistungen sind integrativer Bestandteil des Studiums, weshalb sämtliche Studiengänge der DHBW als Intensivstudiengänge anerkannt und mit 210 ECTS-Punkten bewertet sind.

Duale Hochschule Baden-Württemberg

Weitere Meldungen

Businessfrau sitzt an einem PC
Wirtschaft

Ungenutztes Arbeitskräfte­potenzial von Frauen

Logo von Start up BW
Start-up BW

SquareNeo GmbH gewinnt den Regional Cup Karlsruhe

Kultusminister Jung (Mitte) mit Grundschulkindern. Der Minister schüttelt einem Jungen die Hand.
Schule

Jung besucht Grundschule Stockach

Ein fahrender Regionalzug
Schienenverkehr

Deutsch-französische Freifahrten für junge Menschen

Landestreffen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland in Baden-Württemberg
Heimat

Treffen und Tagung der Russlanddeutschen

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Masterplan Wasserversorgung

Beirat für sichere Wasserversorgung gegründet

Gruppenbild: Team der Antidiskriminierungsstelle des Landes Baden-Württemberg (LADS) mit Vertreterinnen und Vertretern aus 12 Städten und Landkreisen im Sozialministerium in den Räumen des Sozialministeriums.
Antidiskriminierungsstelle

LADS und Kommunen im Dialog zur Antidiskriminierungsarbeit

von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
Forschung

Landesforschungspreise 2026 verliehen

ILA 2026
Luft- und Raumfahrt

Land setzt Zeichen für Innovation und Technologie

Logo von Start up BW
Gründungsprogramm

Starthilfe für junge Unternehmen

Ein Arzt hält in einem Behandlungszimmer in seiner Praxis in Deizisau im Landkreis Esslingen ein Stethoskop in der Hand, mit der anderen Hand bedient er eine Computertastatur. (Bild: dpa)
Gesundheitsreform

Nachbesserungen bei Kranken­versicherung-Reform gefordert

Ein Mitarbeiter montiert im Porsche Werk in Stuttgart-Zuffenhausen eine Vorderachse mit Elektromotor. (Foto: © dpa)
Automobilindustrie

Anpassungen bei EU-CO₂-Regulierung gefordert

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Bodenverunreinigungen

1,2 Millionen Euro für PFAS-Forschung

German Expo Pavilion / Hotaka Matsumura - German Pavilion - to download, click on "high-res download"
Kreislaufwirtschaft

Expo-Ausstellung aus Osaka kommt nach Stuttgart

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Anzeige nach der Karenzzeitregelung