Wasserpreis

Trinkwasserpreise gestiegen

Die Trinkwasserpreise der privatrechtlichen Wasserversorger sind seit 2023 im Schnitt um 13,49 Prozent gestiegen. Das geht aus einer Übersicht des Umweltministeriums hervor.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Eine Mutter hält ihr Baby und ein Glas Trinkwasser im Arm (Bild: © dpa).

Die beim Umweltministerium angesiedelte Landeskartellbehörde für Energie und Wasser Baden-Württemberg hat zum Stichtag 1. Januar 2025 die Trinkwasserpreise von denjenigen 84 Wasserversorgungsunternehmen erhoben und veröffentlicht, die privatrechtliche Entgelte von ihren Kundinnen und Kunden verlangen und damit den Vorschriften des Kartellrechts unterliegen. Diese Unternehmen versorgen hauptsächlich Städte, größere Gemeinden und Ballungszentren. Wassergebühren von öffentlich-rechtlich tätigen Wasserversorgern wurden nicht erhoben.

Die Übersicht bezieht sich auf einen repräsentativen Jahresverbrauch eines Vier-Personenhaushalts in Höhe von 150 Kubikmetern Wasser. Derzeit entstehen für einen solchen Haushalt durchschnittliche Jahreskosten von 515,95 Euro (brutto) beziehungsweise 3,44 Euro je Kubikmeter (brutto). Das entspricht einem durchschnittlichen Preisanstieg von 13,49 Prozent im Vergleich zur letzten Erhebung der Kartellbehörde im März 2023. Unternehmen mit auffälligen Preissteigerungen wird die Kartellbehörde bitten, die Gründe hierfür darzulegen.

Nach wie vor gibt es deutliche Preisunterschiede zwischen den einzelnen Wasserversorgungsunternehmen. Die Jahreskosten der derzeit teuersten Wasserversorgungsunternehmen für den oben genannten Referenzfall belaufen sich auf 672 Euro (Stadtwerke Mühlacker GmbH) beziehungsweise auf 650,76 Euro (Stadtwerke Backnang GmbH); wohingegen die beiden günstigsten Versorger ihren Kundinnen und Kunden 341,76 Euro (Regionalnetze Linzgau GmbH) beziehungsweise 365,70 Euro (Stadtwerke Bad Herrenalb GmbH) in Rechnung stellen.

Weitere Meldungen

Ein Mädchen watet durch die überschwemmte Innenstadt von Veringenstadt.
Gesellschaft

Menschen besser auf Krisen vorbereiten

Traktor auf dem Feld
Landwirtschaft

Stichtagsregelung für Ackerflächen kommt

Holzbau
Forst

Fünfter Fachkongress Holzbau

Biosphärengebiet Schwäbische Alb - Blick von Teck
Naturschutz

Erfolgsmodell Biosphärengebiet Schwäbische Alb wächst

Weinreben im Frühling
Flurneuordnung

Land stärkt Weinbau in Brackenheim-Haberschlacht

Landschaft von oben im Neckar-Odenwald-Kreis
Ländlicher Raum

Flurneuordnung Schefflenz-Oberschefflenz (Nord) fortgesetzt

Rieslingtrauben hängen am Stock in einem Weinberg
Weinbau

Neue Fortbildung im Weinbau

Symbolbild einer Kirche
Ländlicher Raum

Kirchliche Räume als Orte der Zukunft

Ein Mitarbeiter einer Biogasanlage von Naturenergie Glemstal befüllt die Anlage mit Biomasse.
Bioökonomie

Süddeutscher Biogasgipfel in Ulm

Eingangspavillon Wilhelma Stuttgart
Vermögen und Bau

Eröffnung des restaurierten Eingangspavillons in der Wilhelma

In einem Stuttgarter Kindergarten gibt es Lasagne zum Mittagessen. (Bild: dpa)
Ernährung

Tag der Kitaverpflegung im Kindergarten „Elisabeth Ding“

Blick über Baden-Württemberg
Landwirtschaft

Fristende für Gemeinsamen Antrag 2026 am 15. Mai 2026

Maimarkt Mannheim 2026
Landwirtschaft

Mannheimer Maimarkt 2026 eröffnet

Die Staufermedaille ist eine besondere, persönliche Auszeichnung des Ministerpräsidenten für Verdienste um das Land Baden-Württemberg.
Auszeichnung

Staufermedaille an Hubertus Nimsch

Zitterpappel
Forst

Zitterpappel bereichert Wald und Bioökonomie