Wolf

Todesursache des Kalbs in der Gemeinde Schluchsee nicht feststellbar

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Eine Kuh und ein Kalb laufen über einen Feldweg

Aufgrund der geringen Überreste lässt sich die Todesursache des Mitte Juli in der Gemeinde Schluchsee gefundenen Kalbes nicht mehr feststellen. Es ist wahrscheinlich, dass verschiedene Tiere den Tierkörper verwertet haben. Ein Wolf gilt als unwahrscheinlich.

Ein totes Kalb in der Gemeinde Schluchsee im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald wurde am 20. Juli 2023 mit dem Verdacht auf Wolfsriss der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg gemeldet. Wir haben darüber informiert. Nun liegen die Ergebnisse des Senckenberg Zentrums für Wildtiergenetik vor.

Aufgrund der geringen Überreste lässt sich die Todesursache des Kalbes nicht mehr feststellen. Genetische Abstrichproben konnten Hunde-DNA nachweisen. Es ist wahrscheinlich, dass verschiedene Tiere – unter anderem ein Hund – den Tierkörper verwertet haben. Dieses Ergebnis und das Nutzungsbild sprechen nicht für den Einfluss eines Wolfes.

Schluchsee liegt im Fördergebiet Wolfsprävention Schwarzwald

Die Gemeinde Schluchsee liegt im Fördergebiet Wolfsprävention Schwarzwald.

Die Nutztierver­bände sowie die Wildtierbeauftragten der Region sind über den Sachverhalt informiert. Eventuelle Beobachtungen mit Verdacht auf Wolf sollten umgehend der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg gemeldet werden: info@wildtiermonitoring.de oder Telefon 0761 4018-274.

Der Wolf in Baden-Württemberg

Weitere Meldungen

Bio-Musterregion Hohenlohe
Landwirtschaft

Weltbauerntag und Internationaler Tag der Milch

Das beschauliche Dorf Hiltensweiler, ein Teilort von Tettnang, wird von der Abendsonne angestrahlt. Im Hintergrund sind der Bodensee und die Alpen zu sehen.
Ländlicher Raum

Entwicklungsprogramm Länd­licher Raum 2027 ausgeschrieben

Ein älteres Paar wandert bei Sonnenschein auf einem Feldweg bei Fellbach zwischen zwei Rapsfeldern hindurch. (Bild: Christoph Schmidt / dpa)
Flurneuordnung

Bescheidübergaben in drei Flurneuordnungsverfahren

Fluggäste laufen mit ihren Koffern durch ein Flughafenterminal.
Tierseuchen

Keine tierischen Lebensmittel im Reisegepäck

Hunde im Tierheim. (Bild: Norbert Försterling / dpa)
Tierschutz

Land fördert Tierheim Dreherhof im Ostalbkreis

Tags des Wochenmarkts
Ernährung

Kampagne stärkt Bewusstsein für Qualitätsprogramme

Ministerin für den Ländlichen Raum, Marion Gentges MdL
Verwaltung

Amtsübergabe im Ministerium Ländlicher Raum

Ein Mädchen watet durch die überschwemmte Innenstadt von Veringenstadt.
Gesellschaft

Menschen besser auf Krisen vorbereiten

Traktor auf dem Feld
Landwirtschaft

Stichtagsregelung für Ackerflächen kommt

Holzbau
Forst

Fünfter Fachkongress Holzbau

Biosphärengebiet Schwäbische Alb - Blick von Teck
Naturschutz

Erfolgsmodell Biosphärengebiet Schwäbische Alb wächst

Weinreben im Frühling
Flurneuordnung

Land stärkt Weinbau in Brackenheim-Haberschlacht

Landschaft von oben im Neckar-Odenwald-Kreis
Ländlicher Raum

Flurneuordnung Schefflenz-Oberschefflenz (Nord) fortgesetzt

Rieslingtrauben hängen am Stock in einem Weinberg
Weinbau

Neue Fortbildung im Weinbau

Symbolbild einer Kirche
Ländlicher Raum

Kirchliche Räume als Orte der Zukunft