Ökolandbau

Land verlängert Förderung für fünf Bio-Musterregionen

Fünf Bio-Musterregionen aus Baden-Württemberg erhalten eine Verlängerung der Förderung und können damit ihre erfolgreiche Arbeit für Bio-Produkte aus dem Land fortsetzen.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Kühe grasen auf einer Weide unterhalb der Kopfkrainkapelle in Simonswald.

„Die Bio-Musterregionen vernetzen Unternehmerinnen und Unternehmer aus Landwirtschaft, Verarbeitung sowie Vermarktung mit den Menschen vor Ort. Daher freue ich mich, dass wir die beispielhafte und wertvolle Arbeit der Bio-Musterregionen Biberach, Freiburg, Hohenlohe, Neckar-Odenwald sowie Ludwigsburg-Stuttgart fortsetzen und weiter unterstützen können. Die Förderung von Bio-Musterregionen in Baden-Württemberg ist eine Maßnahme des Aktionsplans ‚Bio aus Baden-Württemberg‘, der verschiedenen Maßnahmen des Landes vereint, um den Bioanteil im Land bis 2030 zu steigern“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk.

Die in 2019 ausgewählten Bio-Musterregionen kommen im Laufe der nächsten Monate ans Ende der ersten Verlängerung der Förderung. Aufgrund ihrer positiven Erfahrungen haben sie sich im November 2024 mit einer Präsentation vor dem Entscheidungsgremium für eine zweite Verlängerung beworben. Das Entscheidungsgremium aus Politik, Verbänden und Verwaltung hat sich für eine Verlängerung der Förderung der Regionen ausgesprochen. Grundlage der Verlängerung ist eine Zielvereinbarung zwischen den Regionen und dem Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, um regionale Ziele und Landesziele zu verschränken.

Insgesamt gibt es vierzehn Bio-Musterregionen in Baden-Württemberg, die in den Jahren 2018, 2019 und 2020 ausgewählt wurden. Die Bio-Musterregionen werden von regionalen Kooperationen bestehend aus einem Leadpartner und weiteren Kooperationspartnern getragen. In den überwiegenden Fällen ist der Leadpartner ein Landkreis, es gibt aber auch Bio-Musterregionen, deren Leadpartner ein Verein, ein Biosphärengebiet, eine Stiftung oder ein Naturpark ist.

Bio-Musterregionen Baden-Württemberg: Broschüre „Bioländle“

Weitere Meldungen

Wildwechsel-Verkehrszeichen mit einem Hinweisschild mit der Aufschrift „Wildtierkorridor“ (Foto: © dpa).
Tierschutz

94. Sitzung des Landesbeirats für Tierschutz

Ein Gaszähler an einer Gastherme.
Energie

Walker kritisiert Ausschreibungsergebnisse für Back-Up-Kraftwerke

Blick über Hohenlohe
Ländlicher Raum

Kulturlandschaftsrat stärkt Landwirtschaft durch Dialog

Zug im Landesdesign
Schienenverkehr

Akku-Züge für Tauber- und Madonnenlandbahn: Planung startet

Ministerin Razavi bei der Eröffnung der B10 zwischen Geislingen und Amstetten
Verkehr

B 10 zwischen Geislingen und Amstetten nach Sanierung wieder frei

Kuhweide mit Kühen
Tierseuche

Impfung gegen Blauzungen­krankheit schützt auch nach Neueinstufung erheblich

Logo
Gründungsförderung

Start-up BW Pre-Seed nimmt weitere Unternehmen auf

Der Ladestecker eines elektrisch betriebenen Renault ZOE (Bild:© dpa)
Mobilität

Carsharing-Förderung diesmal auch für Hybridfahrzeuge

Neubau der Kindertagesstätte Wilhelm-Enßle-Straße
Städtebauförderung

Ortsmitte in Geradstetten erfolgreich saniert

Im alten Fabrikensemble der Eisenlohr’schen Werke in Dettingen an der Erms sind mit Hilfe der Städtebauförderung 67 neue Wohnungen entstanden.
Städtebauförderung

Ortskern in Dettingen an der Erms modernisiert

Kaiserstuhl
Flurneuordnung

Sonderprojekt „Weinbau Mittelbaden“ abgeschlossen

Mohn- und Kornblumen blühen in einem Getreidefeld (Bild: dpa).
Artenschutz

Projekt „Natur nah dran“ wird verlängert

Ein Windrad dreht sich bei Herbolzheim vor einem Strommast.
Energieversorgung

Task Force soll Ausbau des Stromnetzes beschleunigen

Tierschutzpreis
Tierschutz

Tierschutzpreis 2027 ausgeschrieben

Ein Prüfstandshandwerker begutachtet am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt ein Raketen-Triebwerk
Wirtschaftsnahe Forschung

9,7 Millionen Euro für Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt