Landwirtschaft

Streuobstbestände sind wertvolle Kulturlandschaft

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Streuobst

Landwirtschaftsminister Peter Hauk betonte anlässlich des Jahresgesprächs Streuobst die Bedeutung der Streuobstbestände des Landes als wertvollen Teil der Kulturlandschaft.

„Baden-Württemberg hat die größten zusammenhängenden Streuobstbestände Europas und trägt damit eine besondere Verantwortung für den Erhalt dieser wertvollen Kulturlandschaft. Die Pflege der Streuobstbäume ist Voraussetzung für vitale Bestände. Deshalb ist eine neue, fünfjährige Förderperiode für die Landesmaßnahme Baumschnitt-Streuobst vorgesehen. Sie soll ab 2020/2021 durchgeführt werden. Sobald Grundentscheidungen getroffen sind, werden wir die Maßnahme neu ausschreiben und Sie Anfang kommenden Jahres darüber informieren“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, anlässlich des Jahresgesprächs Streuobst.

„Beinahe 8.000 Akteure beteiligen sich derzeit an der 2015 ausgeschriebenen Maßnahme und pflegen etwa 400.000 Streuobstbäume. Das Land möchte diesen Ansatz weiterverfolgen und zur Baumpflege motivieren. Hierfür wurden in den Entwurf des Staatshaushalts 2020/2021 Mittel eingestellt. Ab 2020 stehen vorbehaltlich der Zustimmung des Landtags für die Streuobstförderung für den Zeitraum von fünf Jahren jährlich 3,3 Millionen Euro zur Verfügung“, sagte Peter Hauk.

Erhalt der biologischen Vielfalt

„Ich freue mich, dass die Initiatoren das Dialogangebot bezüglich des Eckpunktepapiers der Landesregierung zum Volksbegehren ‚Rettet die Bienen‘ annehmen und wir gemeinsam nach guten Wegen suchen, um die biologische Vielfalt zu erhalten“, sagte der Minister. „In Bezug auf Streuobst vertritt die Landesregierung die Auffassung, dass Pflege und Nutzung zentral für die Erhaltung der Streuobstbestände sind. Daher wurde im Eckpunktepapier ein nutzungsorientierter Ansatz gewählt. Die Pflege und die Bewirtschaftung von Streuobstbeständen soll über das Land weiter gestärkt werden. Das Eckpunktepapier wird derzeit konkretisiert“, so Peter Hauk.

„Den zahlreichen Akteuren im Land, wie dem diesjährige Ausrichter des Jahresgesprächs, dem Arbeitskreises Heimat Natur und Umwelt, kommt besondere Bedeutung zu. Ich danke den Vertretern der Verbände, die sich auf ihre Weise für den Erhalt der Streuobstwiesen einsetzen“, betonte der Minister.

Das Jahresgespräch Streuobst

Beim Jahresgespräch Streuobst treffen sich Vertreter von im Streuobstbau engagierten Verbänden und Organisationen. Es bietet Raum zum Austausch über aktuelle Themen im Bereich Streuobst zwischen Akteuren und der Landesregierung.

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Streuobstportal

Weitere Meldungen

Fluggäste laufen mit ihren Koffern durch ein Flughafenterminal.
Tierseuchen

Keine tierischen Lebensmittel im Reisegepäck

Hunde im Tierheim. (Bild: Norbert Försterling / dpa)
Tierschutz

Land fördert Tierheim Dreherhof im Ostalbkreis

Tags des Wochenmarkts
Ernährung

Kampagne stärkt Bewusstsein für Qualitätsprogramme

Ministerin für den Ländlichen Raum, Marion Gentges MdL
Verwaltung

Amtsübergabe im Ministerium Ländlicher Raum

Broschüre Kulturdenkmale und Photovoltaikanlagen
Denkmalpflege

Neue Broschüre zu Photovoltaik auf Kulturdenkmalen

Ein fahrendes schwarzes Auto mit gelber Aufschrift "Deine Mutter fährt nicht betrunken" und Team Vision Zero.
Verkehrssicherheit

Mehr Unfälle rund um die Feiertage

Ein Mädchen watet durch die überschwemmte Innenstadt von Veringenstadt.
Gesellschaft

Menschen besser auf Krisen vorbereiten

Traktor auf dem Feld
Landwirtschaft

Stichtagsregelung für Ackerflächen kommt

Holzbau
Forst

Fünfter Fachkongress Holzbau

Biosphärengebiet Schwäbische Alb - Blick von Teck
Naturschutz

Erfolgsmodell Biosphärengebiet Schwäbische Alb wächst

Weinreben im Frühling
Flurneuordnung

Land stärkt Weinbau in Brackenheim-Haberschlacht

Landschaft von oben im Neckar-Odenwald-Kreis
Ländlicher Raum

Flurneuordnung Schefflenz-Oberschefflenz (Nord) fortgesetzt

Rieslingtrauben hängen am Stock in einem Weinberg
Weinbau

Neue Fortbildung im Weinbau

Symbolbild einer Kirche
Ländlicher Raum

Kirchliche Räume als Orte der Zukunft

Ein Mitarbeiter einer Biogasanlage von Naturenergie Glemstal befüllt die Anlage mit Biomasse.
Bioökonomie

Süddeutscher Biogasgipfel in Ulm