Öffentlicher Nahverkehr

Startschuss für landesweites Jugendticket

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Frau steht auf einem Bahnsteig und trägt eine FFP2 Maske

Land, Kommunen und Verbünde haben gemeinsam den Startschuss für das landesweite Jugendticket gegeben. Mit dem attraktiven Angebot eines landesweiten Tickets für 365 Euro im Jahr sollen junge Menschen für den öffentlichen Nahverkehr gewonnen werden.

Gemeinsam wird die Einführung des landesweiten Jugendtickets zum Preis von 365 Euro in Baden-Württemberg vorangetrieben. Das Land, die Landkreise und Stadtkreise sowie Verkehrsverbünde vereinbarten in einer gemeinsamen Erklärung die Zielsetzung, das Ticket landesweit einheitlich zum 1. März 2023 einzuführen. Das Land übernimmt mit einer Förderung von 70 Prozent der Kosten den Großteil der Förderung und stellt hierfür bis zum Jahr 2025 rund 327 Millionen Euro zur Verfügung.

Attraktives Angebot für junge Menschen

Verkehrsminister Winfried Hermann sagte: „Mit dem landesweiten Jugendticket machen wir den öffentlichen Verkehr für junge Menschen erfahrbar und legen damit den Grundstein für eine nachhaltiges Mobilitätsverhalten. Der gemeinsame Start am 1. März 2023 sorgt dafür, dass alle jungen Menschen in Baden-Württemberg zur gleichen Zeit dieses attraktive Angebot für ganz Baden-Württemberg erhalten.“

Das landesweite Jugendticket erwerben können alle Jugendlichen mit Wohnort in Baden-Württemberg bis zum 21. Geburtstag sowie Schülerinnen und Schüler, Studierende, Auszubildende und Freiwilligendienstleistende bis zum 27. Geburtstag. Das Förderprogramm zum landesweiten Jugendticket wird zeitnah veröffentlicht.

Planungssicherheit für Aufgabenträger des öffentlichen Nahverkehrs

Für die kommunale Seite erklärten Landkreistagspräsident Joachim Walter und Städtetagspräsident Dr. Peter Kurz: „Wir begrüßen die Initiative für ein landesweites Jugendticket und unterstützen die Umsetzung in den Verkehrsverbünden des Landes. Dabei war uns die Zusage des Landes wichtig, das Ticket nach der Einführungsphase sauber zu evaluieren, insbesondere auch bezüglich der finanziellen Rahmenbedingungen für die Land- und Stadtkreise. Denn diese werden als Antragsteller des Förderprogramms erhebliche Eigenmittel aufbringen müssen. Dankbar sind wir dem Land für die auch von den Fraktionsvorsitzenden Andreas Schwarz und Manuel Hagel nochmals bekräftigte Absicht, die Förderung des Jugendtickets noch in dieser Legislaturperiode mit Wirkung ab dem Jahr 2026 gesetzlich abzusichern – das schafft Planungssicherheit für die kommunalen Aufgabenträger des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV).“ 

Dr. Alexander Pischon, Vorsitzender der Landesgruppe Baden-Württemberg des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen, und Thomas Hachenberger, Verbünde-Sprecher Baden-Württemberg, erklärten: „Die Verkehrsverbünde und die für den Abo-Vertrieb zuständigen Verkehrsunternehmen arbeiten tatkräftig an der Einführung des Jugendtickets. Wir freuen uns auf das neue attraktive Angebot an unsere Kunden! Gleichermaßen muss eine auskömmliche Finanzierung auch nach 2025 und für den weiteren ÖPNV-Ausbau zur Erreichung der Klimaziele gesichert sein.“

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Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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