Schule

Reibungsloser Übergang der Versorgung der Schulen mit IT-Leistungen

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein 13 Jahre alter Schüler arbeitet an einem iPad mit der Lernplattform Moodle.

Der Fahrplan für eine reibungslosen Übergang der Versorgung der Schulen mit IT-Leistungen steht. Gemeinsam mit dem Landeshochschulnetz BelWü werden die betroffenen Schulen und Schulträger bei der Vorbereitung des Migrationsprozesses zu anderen Anbietern nach Kräften vom Land unterstützt.

Das Kultus- und das Wissenschaftsministerium haben gemeinsam mit den kommunalen Landesverbänden und dem Landeshochschulnetzwerk BelWü einen Fahrplan entwickelt, um den Schulen, die aktuell IT-Dienste von BelWü nutzen, einen möglichst einfachen und reibungslosen Übergang zu anderen Anbietern zu ermöglichen. 

„Uns war es wichtig, den Schulen und ihren Schulträgern eine klare Perspektive zu geben und den Übergangsprozess für sie so einfach wie möglich zu gestalten“, sagt Kultusministerin Theresa Schopper, und Wissenschaftsministerin Theresia Bauer betont: „Nach fast 25 Jahren enger und guter Zusammenarbeit ist es uns ein großes Anliegen, diese notwendige Neuausrichtung insbesondere für die beteiligten Schulen und Schulträger möglichst einfach und komfortabel zu gestalten. Deshalb wollen wir die Schulen und Schulträger gemeinsam mit BelWü bei der Vorbereitung des Migrationsprozesses nach Kräften unterstützen.“ Kultusstaatssekretärin Sandra Boser ergänzt: „Uns ist es wichtig, dass die Schulen wissen, dass sie Hilfe von uns bekommen. Wir werden sie bei dem Prozess beraten und begleiten sowie gemeinsam Lösungen im Sinne der Träger und Schulen erarbeiten.“ 

Moodle und E-Mail-Services zunächst weiter durch BelWü

Aufgrund veränderter Rahmenbedingungen und steigender IT-Anforderungen im Hochschulbereich werden die seit 1997 bereitgestellten IT-Dienstleistungen für Schulen künftig von BelWü auf neue Anbieter übergehen. Am 23. Juli wurden die betroffenen Schulen und Schulträger von BelWü über den Fahrplan für den Übergang informiert, der für alle Beteiligten Klarheit schafft und ermöglicht, neue Anbieter für die übergehenden Dienstleistungen zu finden. 

Zu den derzeitigen von BelWü erbrachten IT-Dienstleistungen für Schulen zählen:

  • das Bereitstellen eines Internetzugangs und von Domains inklusive Webspace für eigene Webseiten und den Betrieb von Web-Anwendungen
  • das Bereitstellen eines schulischen E-Mail-Services
  • das Bereitstellen des Lernmanagementsystems Moodle, was oft in Verbindung mit dem Videokonferenzsystem Big Blue Button genutzt wird

Die für die Schulen besonders wichtigen Dienstleistungen für Moodle und die E-Mail-Services werden vorerst weiterhin durch BelWü zur Verfügung gestellt. Vor einem Auslaufen dieser Dienste bei BelWü wird von Seiten des Kultusministeriums eine Nachfolgelösung für schulische E-Mail-Services sowie für den Betrieb von Moodle bereitgestellt. 

Lediglich beim Internetzugang und beim Webhosting müssen sich die Schulen und Schulträger bis zum 1. November 2021 für einen Nachfolgeanbieter entscheiden, damit für einen geordneten und gestuften Übergang auf neue Dienstleister genügend Zeit bleibt. Der entsprechende Migrationsprozess selbst beginnt ab 1. Januar 2022, spätestens zum 1. Januar 2023 müssen die Dienstleistungen dann über einen neuen Anbieter erbracht werden. 

Hintergründe der notwendigen Neuausrichtung der BelWü-Dienstleistungen

Viele der BelWü-Dienste für Schulen, die bei ihrer Einführung 1997 technisch ganz neu und am Markt kaum verfügbar waren, werden heute durch verschiedene Anbieter in vergleichbarer Qualität angeboten. Zudem sind veränderte rechtliche Rahmenbedingungen zu berücksichtigen, insbesondere im Bereich des Vergabe- und des Steuerrechts, die ab dem Jahr 2023 zum Tragen kommen. Zudem ist technisch eine Grenze erreicht, da die Kapazitäten bei BelWü mittlerweile erschöpft sind, sodass das Dienstleistungsangebot für den Hochschulbereich perspektivisch begrenzt wird.

Weitere Meldungen

Blick in den Saal bei der Eröffnung des 11. Donausalons in der Landesvertretung Baden Württemberg durch Verkehrsminister Winfried Hermann
11. Donausalon

Wirtschaftliche Resilienz und stärkerer Zusammenhalt im Donauraum

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Landlicher Raum

Starke Perspektiven für den Ländlichen Raum

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 3. März 2026

Schriftzug „MEDI:CUS“ auf einer Bühne
Gesundheit

Gesundheitscloud MEDI:CUS wird verstetigt

Collage aus sechs Personen vor blauem Hintergrund
Schule

3 Fragen 3 Antworten: mit Gewinnerinnen und Gewinner des Lehrkräfte

Fähnchen der Europäischen Union und der Schweiz stehen im Nationalratssaal in Bern
Europa

Vertragspaket zwischen der EU und der Schweiz unterzeichnet

Schüler einer Grundschule melden sich im Unterricht (Bild: © dpa).
Schule

2.800 Lehrkräfte gesucht

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 24. Februar 2026

Windräder stehen während des Sonnenaufgangs auf einem Feld.
Erneuerbare Energien

Schnellere Genehmigungen für Windkraft-Anlagen durch Digitalisierung

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (rechts) übergibt Albrecht Kruse (links) das Bundesverdienstkreuz.
Wirtschaft

Bundesverdienstkreuz für Albrecht Kruse

Gruppenbild anlässlich der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Intensivierung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und der ukrainischen Region Lwiw
Absichtserklärung

Baden-Württemberg und Lwiw vertiefen wirtschaftliche Zusammenarbeit

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Dritter von rechts) und der Antisemitismusbeauftragte Dr. Michael Blume (Vierter von links) mit den Vorständen der Israelitischen Religionsgemeinschaften Württembergs und Baden
Religion

Kretschmann trifft Vorstände der jüdischen Gemeinschaften

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 10. Februar 2026

Flur in einem Krankenhaus
Gesundheit

248 Millionen Euro für Investitionen an 20 Kliniken

Wirtschaftsministerin Dr, Nicole Hoffmeister-Kraut (Zweite von rechts) überreicht Adolf Klek (Mitte) die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg.
Auszeichnung

Adolf Klek mit Staufermedaille geehrt