Kinder und Jugendliche

Land bleibt verlässlicher Partner für die Schulsozialarbeit

Die Fördersätze für Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg bleiben stabil. Entgegengesetzte Behauptungen seien falsch, das hat Sozialminister Manne Lucha in einem Schreiben an die Kommunen klargestellt.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Schulsozialarbeiterin mit Schülerinnen und Schülern (Foto: dpa)

Die Landesregierung stellt jährlich fast 45 Millionen Euro für die Schulsozialarbeit an öffentlichen Schulen bereit. Dies soll auch so bleiben: Sowohl für das Schuljahr 2025/2026 als auch für das Schuljahr 2026/2027 bleiben die Fördersätze stabil, Kürzungen waren und sind nicht geplant. Dies betonte Sozialminister Manne Lucha nachdem in jüngster Zeit immer wieder Gerüchte aufgekommen waren, wonach die Landesregierung Kürzungen bei der Schulsozialarbeit plane.

„Wir bleiben verlässlicher Partner für die Schulen und Kommunen. Alle entgegengesetzten Behauptungen sind falsch. Damit muss jetzt Schluss sein. Die Kommunen benötigen für ihre Haushaltsaufstellungen Planungssicherheit, die können wir ihnen geben“, betonte Lucha.

Keine Kürzungen geplant

In einem Schreiben an den Städte-, Gemeinde- und Landkreistag sowie den Kommunalverband für Jugend und Soziales hat das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration deshalb nun noch einmal offiziell klargestellt, dass die Kommunen auch weiterhin mit den bisherigen Fördersätzen rechnen können.

„Bisher profitieren etwa 80 Prozent der öffentlichen Schulen von der Landesförderung für die Schulsozialarbeit. Wir haben das Budget seit dem Jahr 2012 nahezu verdreifacht und konnten bisher alle vollständig eingereichten Anträge genehmigen. Das Kontingent ist auch noch nicht voll ausgeschöpft, es können also noch mehr Stellen an weiteren Schulen gefördert werden“, so Lucha weiter.

Deshalb gehe es nun darum, die bislang nicht verausgabten Mittel möglichst sinnvoll an weitere Förderempfänger zu vergeben beziehungsweise den Schulträgern eine möglichst flexible Ausgestaltung der Budgets zu ermöglichen. Hierzu werde man wie geplant nach den Sommerferien in den Austausch mit den Akteuren in der Fläche gehen. „Ein Bestandsschutz für bislang geförderte Stellen ist ausdrücklich vorgesehen und eine Planung auf kommunaler Ebene auch für das Schuljahr 2026/27 ist jetzt bereits ohne Weiteres möglich“, betonte Lucha abschließend.

Weitere Meldungen

Studierende sitzen in einem Hörsaal.
Hochschulen

„Zukunftsprogramm Hochschule 2030“ stärkt Innovation

Gruppenfoto auf Bühne: Minister Oliver Hildenbrand mit den Gründungsmitgliedern des Landesbündnis gegen Einsamkeit.
Zusammenhalt

Baden-Württemberg gründet Bündnis gegen Einsamkeit

Finanzamt
Finanzämter

Strukturreform der Steuerverwaltung

Logo
Gründungsförderung

Start-up BW Pre-Seed nimmt weitere Unternehmen auf

Ein Mädchen watet durch die überschwemmte Innenstadt von Veringenstadt.
Gesellschaft

Pilotkommunen erproben verbesserte Zusammenarbeit im Krisenfall

Der Ladestecker eines elektrisch betriebenen Renault ZOE (Bild:© dpa)
Mobilität

Carsharing-Förderung diesmal auch für Hybridfahrzeuge

Neubau der Kindertagesstätte Wilhelm-Enßle-Straße
Städtebauförderung

Ortsmitte in Geradstetten erfolgreich saniert

Euro-Banknoten
Steuerschätzung

Mehr Steuereinnahmen, aber kein zusätzlicher Spielraum

Im alten Fabrikensemble der Eisenlohr’schen Werke in Dettingen an der Erms sind mit Hilfe der Städtebauförderung 67 neue Wohnungen entstanden.
Städtebauförderung

Ortskern in Dettingen an der Erms modernisiert

Portraitbild vom neuen Leiter des Finanzamts Stuttgart-Körperschaften Götz Kriegel
Finanzverwaltung

Neuer Leiter des Finanzamts Stuttgart-Körperschaften

Start-up BW Local
Gründungsförderung

Auszeichnung für 23 Kommunen und Kommunalverbünde

Ein Basketball liegt auf dem Boden einer Turnhalle.
Schulsport

Erfolgreiche Schulsportmannschaften geehrt

Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
Sportministerkonferenz

Mehr Bewegung für Kinder und Jugendliche in Deutschland

Ein Prüfstandshandwerker begutachtet am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt ein Raketen-Triebwerk
Wirtschaftsnahe Forschung

9,7 Millionen Euro für Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Forschende im Forschungszentrum M3 des Universitätsklinikums Tübingen
Bundesrat

Bundesrat ändert Wissenschaftsfreiheitsgesetz