Polizei

Neue Nachwuchswerbekampagne der Polizei startet

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Mit der neuen Nachwuchswerbekampagne „DU VERDIENST EIN WIR“ wirbt das Land um junge Menschen für den Polizeiberuf. Die Kampagne zeigt, wie attraktiv der Beruf aus der Perspektive von jungen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten ist und gibt tiefergehende Einblicke in den beruflichen Alltag.

„Die Polizei ist für junge Menschen ein sehr attraktiver Arbeitgeber. Wir haben weitaus mehr Bewerbungen als Einstellungen und in Umfragen rangiert die Polizei nach wie vor stets an der Spitze der attraktivsten Arbeitgeber. Damit das auch in Zeiten des demografischen Wandels, des Fachkräftemangels und der zunehmenden Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt so bleibt, informieren wir weiter für den Traumberuf Polizist. Für alle interessierten jungen Menschen gilt daher ab sofort: DU VERDIENST EIN WIR“, sagte der Stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl am 3. April 2023. Anlass war die Vorstellung der neuen Nachwuchswerbekampagne der Polizei Baden-Württemberg am Ausbildungsstandort der Polizei in Herrenberg.

Im Zentrum der neuen Nachwuchswerbekampagne „DU VERDIENST EIN WIR“ stehen sechs junge Polizistinnen und Polizisten, die in Videoserien authentisch und ausdrucksstark ihre Motivation für die Berufswahl sowie Erlebnisse aus ihrem beruflichen und privaten Alltag beschreiben. Die Kampagne schafft damit eine nahbare und identifikationsstiftende Atmosphäre und geht auf die Vielfalt interessierter Bewerberinnen und Bewerber ein.

Kampagne zeigt die Attraktivität des Polizeiberufs

„Der Polizeiberuf ist ungemein vielseitig und abwechslungsreich und hat so einiges zu bieten. Mit der neuen Nachwuchswerbekampagne zeigen wir, wie attraktiv der Beruf aus der Perspektive von jungen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten ist. Zudem geben wir tiefergehende Einblicke in den beruflichen Alltag der Menschen hinter der Uniform“, erklärte Landespolizeipräsidentin Dr. Stefanie Hinz.

Die neue Kampagne setzt verstärkt auf digitale Information: auf Instagram, Facebook und Youtube, einem neu gestalteten Internetauftritt für die Nachwuchswerbung sowie einem Online-Bewerbungsportal wird neben der Werbung in klassischen Printmedien Interesse geweckt. Die Nachwuchswerbekampagne unterstützt die seit dem Jahr 2016 laufende größte Einstellungsoffensive in der Geschichte der Polizei Baden-Württemberg.

Mehr als 10.000 Polizistinnen und Polizisten eingestellt

„Seit 2016 machen wir die Polizei fit für die Zukunft und fahren erfolgreich die größte Einstellungsoffensive in der Geschichte der Polizei Baden-Württemberg. So haben wir in den letzten sieben Jahren mehr als 10.000 junge Polizistinnen und Polizisten eingestellt, das macht rund 40 Prozent aller uniformierten Polizistinnen und Polizisten im Land aus. Die Polizei wird jünger und vielfältiger – und auch weiblicher. Knapp die Hälfte der Neueinstellungen bei der Polizei waren zuletzt Frauen. Mit jeder neuen Polizistin und jedem neuen Polizisten stärken wir die Polizei und sorgen für mehr Sicherheit im Land. Und diese Einstellungsoffensive werden wir weiter ambitioniert fortsetzen – mit vielen hoch motivierten, exzellent ausgebildeten jungen Menschen“, betonte Innenminister Thomas Strobl abschließend.

Begrüßung des zweiten erfahrungsbasierten Studiengangs

Ebenfalls am 3. April 2023 startet der zweite sogenannte erfahrungsbasierte Studiengang an der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen. Zur Begrüßung der insgesamt 471 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten, die jetzt mit dem Studiengang beginnen, sagte Landespolizeipräsidentin Dr. Stefanie Hinz: „Erfahrung ist auch bei der Polizeiarbeit oft der Schlüssel zum Erfolg und zahlt sich jetzt auch beim Aufstieg vom mittleren in den gehobenen Polizeidienst aus: Erfahrene Polizistinnen und Polizisten können die wertvolle Praxiserfahrung, die sie in der Ausbildung gemacht haben, anrechnen lassen und damit das Aufstiegsstudium von 2,5 auf 1,5 Jahre verkürzen. Das ist nicht nur gut in der Sache – wir eröffnen damit Aufstiegsperspektiven und halten so auch den mittleren Polizeivollzugsdienst attraktiv!“

Polizei Baden-Württemberg

Weitere Meldungen

Verkehrsunfallbilanz 2025
Verkehrsunfallbilanz 2025

Straßenverkehr in Baden-Württemberg wird immer sicherer

Forscher im Forschungszentrum M3 des Universitätsklinikums Tübingen
Innovation

Land fördert Digitales Innovationszentrum am Uniklinikum Freiburg

Forschung

4,2 Millionen Euro für Quantentechnologie-Demonstratoren

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 10. Februar 2026

Symbolbild: Schatten von Händen einer erwachsenen Person und dem Kopf eines Kindes sind an einer Wand eines Zimmers zu sehen. (Bild: dpa)
Polizei

Pädokrimineller Täter festgenommen

Auszubildende in einer Berufsschule (Foto: © dpa)
Ausbildung

Duale Ausbildungsvorbereitung erhöht Karrierechancen

Transportroboter im öffentlichen Raum
Urbane Robotik

Land fördert robotische Systeme im städtischen Raum

Mittelständischer Betrieb in Baden-Württemberg bei der Taschenherstellung aus alten PET-Flaschen (Symbolbild, © dpa)
Wirtschaft

Landtag beschließt neugefasste Mittelstandsförderung

Marktplatz Heilbronn, Videoschutz
Sicherheit

Landtag gibt Kommunen mehr Möglichkeiten zum Videoschutz

Ein Fliesenleger arbeitet an einer Wand mit Fliesen (Symbolbild). (Bild: Waltraud Grubitzsch / dpa)
Handwerk

Land fördert Deutsches Hand­werksinstitut mit 240.000 Euro

Gruppenbild Neuberufene
Hochschulen

Land begrüßt 368 neue Professorinnen und Professoren

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 3. Februar 2026

Kinder sind auf einer Straße mit dem Fahrrad unterwegs zur Schule. (Foto: © dpa)
Sicherer Schulweg

Mehr Verkehrssicherheit durch Schulstraßen und Schulzonen

Arbeiter bauen Präzisions-Klimasysteme zusammen, die für die Lithographie-Abteilung in der Chip Produktion eingesetzt werden.
Fachkräfte

Regionalprogramm Fachkräfte­sicherung bis 2027 verlängert

Eine Mitarbeiterin demonstriert im 3D-Druck-Applikationszentrum des Maschinenbauers Trumpf in Ditzingen die Bedienung einer 3D-Druck-Maschine per Tablet. (Foto: © dpa)
Innovation

Industrienahe Dienstleistungen als Wachstumstreiber