Landwirtschaft

Mehr als 8,5 Millionen Euro für innovative Landwirtschaftsprojekte

Im Rahmen des EIP-AGRI-Programms stehen 8,64 Millionen Euro für innovative Projektideen zur nachhaltigeren Landwirtschaft zur Verfügung. Projektvorschläge können bis zum 26. Februar 2026 eingereicht werden.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein Traktor mit Anhänger steht zur Kartoffelernte auf einem Feld.
Symbolbild

„Die Europäische Innovationspartnerschaft ‚Produktivität und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft‘ (EIP-AGRI) richtet sich an zukunftsorientierten Unternehmerinnen und Unternehmer in der Landwirtschaft, im Garten-, Wein- und Obstbau, an die wissenschaftlichen Einrichtungen im Land, an unsere landwirtschaftlichen Landesanstalten sowie an Partner entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Wir laden die Akteure zur Einreichung von innovativen Projektvorschlägen im Rahmen der Europäischen Innovationspartnerschaft ‚Produktivität und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft‘ ein und stellen für die Umsetzung innovativer Ideen 8,64 Millionen Euro bereit. Insbesondere unsere Landwirtinnen und Landwirte sind aufgerufen, ihre Bedürfnisse und Herausforderungen mit der Wissenschaft zu teilen und gemeinsam mit Experten und anderen Partnern innovative Lösungen für ihre Betriebe zu entwickeln. Denn wir wollen die Landwirtschaft nachhaltiger gestalten und Lösungen auf aktuelle Herausforderungen wie den Klimawandel, den Erhalt der Biodiversität, das Tierwohl und die Digitalisierung finden“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk.

Projektideen nach dem Bottom-up-Prinzip

In diesem elften EIP-Förderaufruf (PDF) können vielfältige Themen eingebracht werden. Es gilt das sogenannte Bottom-up-Prinzip der EIP-AGRI, das heißt die innovativen Projektideen werden von der Praxis selbst oder von anderen Akteurinnen und Akteuren eingebracht.

Der Bedarf der landwirtschaftlichen Praxis ist dabei ausschlaggebend. Neuerungen sollen vor allem in Wissenschafts-Praxis-Kooperationen entwickelt, getestet und pilothaft umgesetzt werden.

Projektvorschläge sind bis zum 26. Februar 2026 beim Regierungspräsidium Stuttgart einzureichen.

Wissensaustausch und Kommunikation von Ergebnissen

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor der EIP-AGRI ist der Wissensaustausch zwischen den Projektpartnern. Alle Beteiligten sollen sich aktiv an der Projektplanung und -umsetzung beteiligen. Dabei ist die landwirtschaftliche Praxis in besonderem Maße gefragt. Die Projektpartner begegnen sich auf Augenhöhe. Innovationsprozesse sollen durch diesen interaktiven Prozess beschleunigt werden.

Über ein Kommunikationskonzept ist sicherzustellen, dass die Projekte und deren Zwischenergebnisse bereits während der Projektlaufzeit bekannt werden. Am Ende der Projektlaufzeit sind die Projektergebnisse zu veröffentlichen, damit auch andere Anwenderinnen und Anwender von diesen profitieren können. Ein Abschlussbericht ist obligatorisch. Die Projekte müssen spätestens zum Ende des Jahres 2028 abgeschlossen sein. Mit diesem EIP-Förderaufruf sind daher auch kleinere EIP-Projektvorschläge willkommen.

Förder­pro­gramm Zusammenarbeit Europäische Innovationspartnerschaft (EIP)

In Baden-Württemberg wurden bereits über 60 EIP-Projekte erfolgreich unterstützt. Die Abschlussberichte dieser Projekte sind auf der EIP-Seite und auf den einschlägigen EIP-Datenbanken auf Bundesebene und Ebene der Europäischen Union veröffentlicht.

Weitere Meldungen

Die NECOC-Versuchsanlage am KIT produziert festen Kohlenstoff aus klimaschädlichem Kohlenstoffdioxid.
Bürgerbeteiligung

Bürgerforum zur CO<sub>2</sub>-Speicherung

Logo des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“
Ländlicher Raum

29. Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gestartet

Kuh friss Gras
Landwirtschaft

Antragstellung auf Futtermittelhilfe 2026 läuft an

Ein Ausbilder erklärt in einem Techniklabor jugendlichen Auszubildenden etwas.
Bildung

Mit MINT- und Begabtenförderung das Land zukunftsfest machen

Tag der Nationalhymne in Rumänien
Handwerk

Wirtschaftsministerin reist nach Rumänien

Streuobst
Streuobst

Land fördert Streuobst-Projekte mit 500.000 Euro

Porträt Prof. Dr. Thomas Riecke-Baulecke
Schule

ZSL-Präsident geht in Ruhestand

von links nach rechts: Prof. Peter Middendorf (Rektor der Universität Stuttgart), Ministerpräsident Cem Özdemir, Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Jan Hesthaven (Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT))
Sicherheit

Innovationen für Sicherheit, Verteidigung und Resilienz

Vier Jugendliche sitzen auf einer Freitreppe und betrachten etwas auf dem Smartphone
Bürgerbeteiligung

Auswahlprozess für neuen Jugendberaterkreis gestartet

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug &quot;AI Artificial Intelligence Technology&quot;
Wirtschaft

Erweiterung der SUSS MicroTec SE in Karlsruhe

Start-up WOW Challenge
Start-up BW

BLACKPIN.IOT im Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch“

Lang gestreckter, historisch verzierter Raum mit hohen Rundbogenfenstern, Parkettboden und einer Orgel am Ende des Saals. Moderne Sitzmöbel und Tische bilden verschiedene Arbeits- und Aufenthaltsbereiche.
Vermögen und Bau

MINT-Exzellenzgymnasium in Bad Saulgau eröffnet

Erzieherin und Kind beim Lesen
Literatur

Frederick Tag 2026 gestartet

Asiatische Hornisse
Landwirtschaft

Weitere 70.000 Euro zur Bekämp­fung von Asiatischer Hornisse

Flurneuordnung Schrozberg
Flurneuordnung

Flurneuordnung macht die Landschaft klimaresilient