STADTRADELN

Landesministerien radeln gemeinsam

Berechne Lesezeit
  • Teilen
11 verschiedene Fotos zeigen jeweils einen Mann oder eine Frau auf einem Fahrrad wie sie auf einem Weg fahren.

„Mission Titelverteidigung“ heißt es für die Beschäftigten der Ministerien in Stuttgart. Beim Fahrradwettbewerb STADTRADELN sammeln sie die nächsten Wochen zurückgelegte Fahrradkilometer und setzen ein Zeichen für den Klimaschutz. 500 weitere Kommunen sind im Land mit dabei.

In Stuttgart hat am Sonntag, 20. Juni, der Wettbewerb STADTRADELN begonnen. Mit dabei ist auch ein gemeinsames Team der Landesministerien Baden-Württemberg. Deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter legen ihre Alltagswege unter anderem zur Arbeit drei Wochen lang besonders häufig mit dem Fahrrad zurück und setzen ein Zeichen für den Klimaschutz.

Neben den Landesministerien sind zahlreiche weitere Teams aus Privatpersonen sowie Vertreterinnen und Vertretern von Firmen, Vereinen, Verbänden, Institutionen, Kultureinrichtungen, Ämtern und Bildungseinrichtungen mit dabei. Alle Radelnden nutzen während des Aktionszeitraums ganz bewusst das Fahrrad oder Pedelec für ihre Alltagswege. Dabei erleben sie die Vorteile des Fahrradfahrens: Es macht Spaß, ist gesund und kostengünstig und nicht zuletzt klimafreundlich. Eine weitere Motivation ist der Wettstreit mit anderen Teams und Kommunen und das gemeinsame Sammeln von Fahrradkilometern im Team. Die Initiative RadKULTUR des Landes fördert die Teilnahme von Kommunen an dem Wettbewerb.

Radeln für den Klimaschutz

Dem Team „Landesministerien Baden-Württemberg“ gehören Mitarbeitende eines Großteils der Ministerien des Landes an. Im letzten Jahr sammelte das Team 50.711 Kilometer – Platz eins in der Teamwertung in Stuttgart. Winfried Hermann, Minister für Verkehr, ist selbst erneut Teil des Teams und motiviert, den Titel aus dem letzten Jahr zu verteidigen: „Auch in diesem Jahr wollen wir als Landesministerien zusammen in die Pedale treten und mit gutem Vorbild vorangehen. Damit zeigen wir, dass wir gemeinsam an einem Strang ziehen für den Klimaschutz.“

Im neuen Koalitionsvertrag der Landesregierung ist der Radverkehr fest verankert: Bis 2030 soll sein Anteil am landesweiten Verkehr auf 20 Prozent verdoppelt werden. Mit ambitionierten Ausbauzielen bei Radschnellwegen, Fahrradabstellanlagen und dem RadNETZ BW soll eine durchgängige und attraktive Infrastruktur geschaffen werden. Die Themen Sicherheit im Radverkehr und aktive Mobilität für Kinder und Jugendliche haben genauso hohe Priorität wie das STADTRADELN, das auch künftig fortgeführt wird.

Großes Interesse am STADTRADELN

Seit der Förderung des Wettbewerbs durch das Land Baden-Württemberg erfreut sich der Wettbewerb immer größerer Beliebtheit im Land. Baden-Württemberg ist im Deutschlandvergleich immer weit vorne mit dabei. Die Anmeldezahlen sind seit Jahren steigend. Mehr als 500 Städte und Gemeinden sowie 34 Land- beziehungsweise Stadtkreise haben sich für dieses Jahr bereits angemeldet, mehr als 1600 Unternehmen sind mit dabei. „Das steigende Interesse am Wettbewerb zeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger den Radverkehr als Beitrag zum Klimaschutz unterstützen. Das stärkt die Landesregierung in ihrem Ziel, konsequent ein sicheres und komfortables Radwegenetz in Baden-Württemberg flächendeckend umzusetzen“, sagte Minister Hermann. „Alle, die beim STADTRADELN noch nicht dabei sind, lade ich ein, um aufzusteigen. Sie werden sehen: Klimaschutz mit Rad macht fit und macht Spaß!“

STADTRADELN: RadKULTUR BW

Weitere Meldungen

Verkehrsminister Winfried Hermann
Online-Dialog

Online-Dialog mit Verkehrsminister Winfried Hermann

Im Energiepark Mainz ist der verdichtete grüne Wasserstoff aus einem Elektrolyseur in Tanks gelagert.
Wasserstoff

Bundesweite Abfrage des Strom- und Wasserstoffbedarfs

Bundesrat
Bundesrat

Strobl setzt sich für Schutz der Kritischen Infrastruktur ein

Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an.
Klimawandel

2025 deutlich zu warm und mit ausgeprägter Hitzephase

Landtagsgebäude von Baden-Württemberg in Stuttgart.
Landtagswahl

Wahlaufruf der Landeswahlleiterin

Eine Fernwärme-Anlage im Keller eines Gebäudes.
Energieversorgung

Länder fordern entschlossenes Handeln für bezahlbare Energie

Stuttgart, 03.03.2026: Staatssekretär Andre Baumann (zweiter von links) mit den Gründern des Ombudsverein Erdwärme e. V. (von links): Dr. Herbert Pohl (Geschäftsführer, Deutsche ErdWärme GmbH), Staatssekretär Dr. Andre Baumann, Dr. Horst Kreuter (Vulcan Energie Ressourcen GmbH), Andreas Mühlig (Leiter GE Erzeugung Betrieb EnBW Energie Baden-Württemberg AG), Dr. Hansjörg Roll (Mitglied des Vorstands, MVV Energie AG), Klaus Preiser (Geschäftsführung, badenova Wärmeplus GmbH & Co. KG), Jürgen Scheurer (Geschäftsführer, Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg e. V.), Jörg Dürr-Pucher, (Vorsitzender, Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg e. V.)
Energiewende

Ombudsverein Erdwärme für schnelle Schlichtungen gegründet

Ein Schild weist in einem Wahlbüro auf eine Wahlurne für die Briefwahl  hin.
Landtagswahl

Letzte Hinweise zur Briefwahl

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 3. März 2026

Das Bild zeigt den Raum unter einer Brücke. Links ist ein Fluss zu sehen und daneben ein Waldweg.
Straßenbrücken

Land nutzt versiegelte Flächen für Tiere und Pflanzen

Eine Frau steckt ihren Stimmzettel für die Bundestagswahl in einem Wahllokal in eine Wahlurne.
Landtagswahl

Stimmabgabe – so geht wählen

Rieslingtrauben hängen am Stock in einem Weinberg
Weinbau

Mehr Förderung und Flexibilität für den Weinbau

Ein Brennstoffzellen-Hybridbus der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) steht in Stuttgart an einer Bushaltestelle.
Elektromobilität

Land fördert 213 emissionsfreie Busse

Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
Auszeichnung

Kurt Josef Lacher erhält Bundesverdienstmedaille

Ein Mitarbeiter einer Biogasanlage von Naturenergie Glemstal befüllt die Anlage mit Biomasse.
Bioökonomie

Kommunale Wärmeversorgung mit Biogas in Weikersheim