Innovation

Große Resonanz auf Förderaufruf zu Technologietransfer

Der Förderaufruf „Praxissprints“ des Wirtschaftsministeriums zur Stärkung des Technologietransfers ist auf große Resonanz gestoßen. 78 Projekte wurden zur Förderung ausgewählt. Es stehen 18,72 Millionen Euro zur Verfügung.

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Mit 567 Projektanträgen und einem eingereichten Gesamtfördervolumen von mehr als 150 Millionen Euro ist der vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg am 6. Dezember 2024 veröffentlichte Förderaufruf „Praxissprints“ auf großes Interesse gestoßen. Unternehmen, wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen der Innovationsallianz Baden-Württemberg, der Fraunhofer Gesellschaft und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie der Universitäten und Hochschulen im Land haben zahlreiche Anträge eingereicht.

78 Projekte zur Förderung ausgewählt

Für die Realisierung von Projekten im Rahmen des Förderaufrufs „Praxissprints“ stehen Landeshaushaltsmittel in Höhe von 18,72 Millionen Euro zur Verfügung. Im Rahmen des Förderaufrufs konnten aus der großen Zahl von eingereichten Anträgen insgesamt 78 Projekte zur Förderung ausgewählt werden. In diesen Tagen erhalten die erfolgreichen Antragstellerinnen und Antragssteller ihre Förderzusagen.

„Die große Resonanz auf unseren Förderaufruf ‚Praxissprints‘ zeigt, dass wir damit genau ins Schwarze getroffen haben“, so das Fazit von Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus. „Mit den ‚Praxissprints‘ wollen wir als Wirtschaftsministerium einen Beitrag dazu zu leisten, dass Ergebnisse der Grundlagenforschung und Laborentwicklungen so aufbereitet werden, dass sie in einem nächsten Schritt zu gemeinsamen Forschungsvorhaben mit der Wirtschaft, zu Industrieaufträgen oder zum Erwerb von Schutzrechten führen können“, so die Ministerin weiter.

Damit soll der Transferprozess von Forschungsergebnissen in die Praxis bis zum Markteintritt von Produkt und Prozess unterstützt und technisch wissenschaftliche Risiken in der Frühphase minimiert werden. Die „Praxissprints“ dienen somit der Beschleunigung von Innovationsprozessen, der Gewinnung von Kooperationspartnern zur praktischen Umsetzung von Innovationen sowie der Sicherung von Intellectual Property (IP) der forschenden Einrichtungen.

Thema Effizienzgewinne bei vielen Anträgen im Mittelpunkt

Eine Auswertung der eingereichten Förderanträge durch den Projektträger VDI/VDE Innovation und Technik GmbH hat ergeben, dass das Thema Effizienzgewinne bei vielen Anträgen im Mittelpunkt stand. Dabei messen viele Antragsteller der Künstlichen Intelligenz (KI) eine große Bedeutung bei. Interessant ist zudem, dass Effizienz nicht allein im Kontext von Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft thematisiert worden ist, sondern Effizienz als Schlüssel zu Kosten-, Material-, Energie- und Ressourceneinsparung gesehen wird.

Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Diese inhaltliche Schwerpunktsetzung zeigt, dass sich die Unternehmen und Forschungsinstitute intensive Gedanken darüber machen, wie sie eine Antwort auf die schwierigen Rahmenbedingungen am Industriestandort Deutschland finden können. Wenn wir mit unserem Förderaufruf einen Beitrag dazu leisten können, das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass Wettbewerbsnachteile durch Effizienzgewinne zumindest minimiert werden können, haben wir schon jetzt einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Konkurrenzfähigkeit der baden-württembergischen Wirtschaft leisten können.“

Förderaufruf „Praxissprints“

Der Förderaufruf „Praxissprints“ ist Bestandteil von InvestBW, dem zentralen Innovationsförderprogramm des Wirtschaftsministeriums. Über Invest BW wurden seit dem Start im Januar 2021 Maßnahmen in einem Fördervolumen von über 300 Millionen Euro gefördert.

In den Jahren 2025 bis 2029 stehen zusätzliche Landesmittel in Höhe von 149 Millionen Euro für Invest BW zu Verfügung. Auf dieser Grundlage soll Invest BW in den kommenden Jahren zum zentralen Innovationsförderprogramm des Landes weiterentwickelt werden. Neben der Weiterführung der Innovationsförderaufrufe für Einzel- und Verbundvorhaben sollen künftig auch weitere Transfer- und Innovationsförderformate unter dem Dach von Invest BW gebündelt werden.

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