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Erster landesweiter Aktionsmonat Motorrad erfolgreich

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Polizist kontrolliert ein Motorrad (Foto: © dpa)
Symbolbild

Der Mai stand bei der Polizei im Südwesten ganz im Zeichen des sicheren Motorradfahrens. Die Polizeit hat Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer kontrolliert und sensibilisiert, um schwere Unfälle zu vermeiden. Der Aktionsmonat zeigte, dass sich die Mehrheit der Motorradfahrenden an die Regeln hält.

„Erstmals hat die Polizei in Baden-Württemberg bei einem Aktionsmonat die Motorradfahrerinnen und Motorradfahrern genau in den Blick genommen. 31 Tage im Mai haben wir Bikerinnen und Biker sensibilisiert und kontrolliert, um so schwere Motorradunfälle zu verhindern und Anwohnerinnen und Anwohner vor unnötigen Lärmbelästigungen zu schützen. Und das Ergebnis unserer Anstrengungen ist gut! Es zeigt, dass sich die Mehrzahl der Motorradfahrenden an die Regeln hält.“, sagte Innenminister Thomas Strobl anlässlich der Vorstellung der Bilanz des ersten landesweiten Aktionsmonats.

Rund 260 Kontrollaktionen im vergangenen Monat

Die Einhaltung von Tempolimits und die Überprüfung des technischen Zustands von Motorrädern bildeten die Schwerpunkte bei den rund 260 Kontrollaktionen des vergangenen Monats. Insgesamt waren dabei mehr als 1.050 Polizeibeamtinnen und -beamte im Einsatz. Landesweit wurden knapp 5.500 Motorradfahrer kontrolliert und mehr als 1.600 Verstöße festgestellt. Rund 400 Geschwindigkeitsverstöße wurden sanktioniert und fast 680 illegal technisch manipulierte Motorräder registriert.

„Die Anzahl der Geschwindigkeitsverstöße ist im Verhältnis zur Anzahl der kontrollierten Motorräder erfreulich gering. Zu schnelles Fahren ist nach wie vor die Unfallursache Nummer eins für tödliche Motorradunfälle. Deshalb haben wir verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Was uns jedoch gerade in den letzten Jahren immer mehr Sorge bereitet, ist die steigende Zahl der technischen Manipulationen. Manipulierte Bikes sind nicht nur oft unnötig laut, sondern auch für alle Beteiligten gefährlich. Klar ist: Verstöße werden konsequent geahndet – teilweise werden Bikes direkt und unmittelbar vor Ort stillgelegt. Das trifft illegale Tuner meist mehr als ein Bußgeldbescheid, der ja erst nach Wochen im Briefkasten landet“, so Innenminister Thomas Strobl weiter.

Prävention ist fester Bestandteil der Aktion

Bei den Kontrollaktionen geht es vor allem auch um Aufklärung. So wurden allein im Mai mehr als 70 Präventionsmaßnahmen, vielerorts auch unter Beteiligung der landesweiten Kooperationspartner von GIB ACHT IM VERKEHR, durchgeführt. „Prävention und Kontrolle sind bei uns im Südwesten unabdingbar miteinander verbunden. Wir wollen die Bikerinnen und Biker für die Gefahren sensibilisieren und davon überzeugen, vernünftig zu fahren. So können wir schwere Unfälle vermeiden und im besten Fall bereits die Gefahrensituationen als solche verhindern. Doch das geht freilich nur im Dialog. Wie wichtig Prävention und Kontrollen sind, hat sich leider auch im Aktionsmonat gezeigt. Im überwiegend sommerlich warmen Monat Mai kamen bei schweren Verkehrsunfällen sieben Motorradfahrer ums Leben. Jedes Todesopfer ist eines zu viel und spornt uns an, bei unserem Fünf-Punkte-Plan für mehr Sicherheit in der Motorradsaison konsequent weiter am Ball zu bleiben. Trotz reizvoller Motorradstrecken hier im Südwesten wollen wir die Anzahl der Verkehrstoten und Verletzten auf ein absolutes Minimum senken“, machte Innenminister Thomas Strobl deutlich.

Fünf-Punkte-Plan für mehr Sicherheit in der Motorradsaison

  1. Überwachungsoffensive – Raser und Lärm stoppen
  2. Prävention „Ü50“ – Gefahrenbewusstsein schaffen
  3. Gutes Equipment – Motorrad und Ausrüstung checken
  4. Offensive Öffentlichkeitsarbeit – Verkehrsteilnehmer erreichen
  5. Sicherer Verkehrsraum – Gefahrenträchtige Strecken entschärfen

Landeskriminalamt Baden-Württemberg: Verkehrssicherheit

Polizei Baden-Württemberg: Verkehr

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von links nach rechts: Thomas Strobl, Stellvertretender Ministerpräsident und Innenminister, Sandra Boser, Staatssekretärin im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, Marion Gentges, Ministerin der Justiz und für Migration, Dr. Ute Leidig, Staatssekretärin im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration, Florian Haßler, Staatssekretär im Staatsministerium
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