Justiz

Erste positive Bilanz des Hauses des Jugendrechts in Mannheim

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Der Minister der Justiz und für Europa, Guido Wolf, die erste positive Bilanz des Hauses des Jugendrechts in Mannheim begrüßt. Das Haus des Jugendrechts in Mannheim hat im Januar 2015 seine Arbeit aufgenommen.

In einer Pressekonferenz zogen Polizeipräsident Thomas Köber, Leitender Oberstaatsanwalt Alexander Schwarz und Bürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb eine erste Bilanz. Es sei insbesondere gelungen, die Zahl der Diversionen, also die Vermeidung von Anklagen vor Gericht durch erzieherische Maßnahmen zu erhöhen, sowie die Verfahrensdauern zu verkürzen.

Guido Wolf sagte: „Das Haus des Jugendrechts in Mannheim leistet – wie die anderen Häuser des Jugendrechts im Land – erfolgreiche Arbeit. Deswegen haben wir uns im Koalitionsvertrag ausdrücklich zu den Häusern des Jugendrechts, bei denen wir in Baden-Württemberg bundesweit Vorreiter waren, bekannt. Es sollen deswegen auch bald zwei weitere Häuser des Jugendrechts – in Heilbronn und Ulm – an den Start gehen. Allen Beteiligten in Mannheim spreche ich meine Anerkennung für ihre geleistete Arbeit aus und bedanke mich für das außerordentliche Engagement.“

Wolf führte weiter aus: „Die Häuser des Jugendrechts sind sehr sinnvolle Einrichtungen. Der wichtigste Zweck des Jugendstrafrechts ist es, erneute Straftaten eines Jugendlichen zu verhindern. Daher sind schnelle Verfahren, aber auch die Zusammenarbeit von Polizei, Staatsanwaltschaft und Jugendgerichtshilfe unter einem Dach bei gleichzeitiger Anbindung des Amtsgerichts, besonders wichtig. Wo dies Sinn macht, will ich dazu beitragen, dass weitere Häuser des Jugendrechts in Baden-Württemberg entstehen.“

Haus des Jugendrechts

Am 1. Juni 1999 nahm das bundesweit erste Haus des Jugendrechts in Stuttgart-Bad Cannstatt seine Arbeit auf. 2012 wurde das Haus des Jugendrechts in Pforzheim eröffnet. 2014 folgte die Erweiterung des Zuständigkeitsbereichs des Hauses des Jugendrechts in Stuttgart. 2015 nahm das Haus des Jugendrechts in Mannheim seine Arbeit auf.

Weitere Meldungen

Justizministerin Marion Gentges (Vierte von links) mit dem Team des Projekts „DIE MUTMACHER“
Justiz

Begleithunde unterstützen in Strafprozessen

von links nach rechts: Justizministerin Marion Gentges, Sabine Gwarys, Adam Michel (Vorstand AMSEL) und der Bürgermeister der Stadt Ettenheim, Bruno Metz
Justiz

Bundesverdienstkreuz für Sabine Gwarys

Marktplatz Heilbronn, Videoschutz
Sicherheit

Landtag gibt Kommunen mehr Möglichkeiten zum Videoschutz

von links nach rechts: Amtschef des Ministeriums der Justiz und für Migration Elmar Steinbacher, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges, Präsident des Landgerichts Ravensburg Matthias Grewe, Präsident des Oberlandesgerichts Stuttgart Dr. Andreas Singer
Justiz

Neuer Präsident des Landgerichts Ravensburg

von links nach rechts: Thorsten Klay (Stellvertretender Landesvorsitzender und Geschäftsführer der Deutschen Justiz-Gewerkschaft Baden-Württemberg), Justizministerin Marion Gentges und Adrian Peschla (Stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Gerichtsvollzieher Bunds Baden-Württemberg) mit Gegenständen der Schutzausrüstung
Justiz

Komplette Schutzausrüstung für Gerichtsvollzieher kommt

von links nach rechts: Amtschef Elmar Steinbacher, Präsidentin des Landgerichts Ravensburg Luitgard Wiggenhauser, Justizministerin Marion Gentges und Präsident des Oberlandesgerichts Stuttgart Dr. Andreas Singer
Justiz

Präsidentin des Landgerichts Ravensburg verabschiedet

von links nach rechts: Amtschef Elmar Steinbacher, Präsident des Landgerichts Stuttgart Hans-Peter Rumler, Justizministerin Marion Gentges und Präsident des Oberlandesgerichts Stuttgart Dr. Andreas Singer
Justiz

Präsident des Landgerichts Stuttgart verabschiedet

von links nach rechts: Amtschef Elmar Steinbacher, Justizministerin Marion Gentges, Leitender Oberstaatsanwalt Rainer Feil und Generalstaatsanwalt Frank Rebmann
Justiz

Neuer Leiter der Staatsanwaltschaft Ellwangen

von links nach rechts: Thomas Strobl, Stellvertretender Ministerpräsident und Innenminister, Sandra Boser, Staatssekretärin im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, Marion Gentges, Ministerin der Justiz und für Migration, Dr. Ute Leidig, Staatssekretärin im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration, Florian Haßler, Staatssekretär im Staatsministerium
Kabinettsausschuss

46 Maßnahmen gegen Hass und Hetze

Pressekonferenz LKA zu Terrorgram
Sicherheit

Kriminologische Studie zur deutschen „Terrorgramszene“

Eine Hand greift nach einem digitalen Paragrafen
Justiz

Modernisierung der Wahlverfahren in der Justiz

Tasten einer beleuchteten Tastatur. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
Justiz

Bund und Länder vereinbaren bundeseinheitliche Justizcloud

Landgericht Ulm
Justiz

Zwei Juristen aus Baden-Württemberg an Bundesgerichte berufen

Amtschef des Ministeriums der Justiz und für Migration Elmar Steinbacher (links), Präsident des Finanzgerichts Baden-Württemberg Prof. Dr. Manfred Muhler (Mitte), Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges (rechts)
Justiz

Präsident des Finanzgerichts verabschiedet

Richter im Landgericht Stuttgart
Justiz

Neues KI-Tool für die Justiz