Justiz

Gentges gratuliert zum Zweiten juristischen Staatsexamen

Justizministerin Marion Gentges hat den Absolventinnen und Absolventen des Zweiten juristischen Staatsexamens gratuliert.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
von links nach rechts: Präsidentin des Landesjustizprüfungsamts Sintje Leßner, Benjamin Felix Stockmar, Jonathan Paul, Dr. Matthias Ehmer und Justizministerin Marion Gentges
von links nach rechts: Präsidentin des Landesjustizprüfungsamts Sintje Leßner, Benjamin Felix Stockmar, Jonathan Paul, Dr. Matthias Ehmer und Justizministerin Marion Gentges

Die Ministerin der Justiz und für Migration, Marion Gentges, hat am 17. November 2025 die Absolventinnen und Absolventen des Zweiten juristischen Staatsexamens im Hegel-Saal der Stuttgarter Liederhalle beglückwünscht und ihnen gratuliert.

Ministerin Gentges sagte: „Sie haben eine ausgesprochen fordernde Ausbildung und ein in hohem Maße anspruchsvolles Examen erfolgreich absolviert. Ihre im Referendariat und im vorangegangenen Studium erworbenen juristischen Fähigkeiten haben Sie im Rahmen Ihrer schriftlichen und mündlichen Prüfung punktgenau abgerufen und dabei ein enormes Maß an Disziplin und Durchhaltevermögen gezeigt. Sie dürfen stolz auf sich sein. Ich bin es.“

Wichtige Rolle für einen funktionierenden Rechtsstaat

In Ihrer Festansprache richtete Ministerin Gentges den Blick aber auch auf die Gefahren für den Rechtsstaat. Sie appellierte an die Anwesenden: „Sie alle sind Säulen unseres Rechtsstaats. Als unsere zukünftigen Vertreterinnen und Vertreter des Rechts – egal in welchem juristischen Beruf – ist es ab heute auch Ihre Aufgabe, diesen Rechtsstaat zu gestalten, indem Sie das, was ihn ausmacht, leben und verteidigen.“

Unterstützung für den Berufseinstieg in der Justiz

Ministerin Gentges ermutigte interessierte Absolventinnen und Absolventen, sich bei der Justiz zu bewerben, und wies unter anderem auf das neue Onboarding-Konzept für Assessorinnen und Assessoren hin: „Wir wollen unsere Assessorinnen und Assessoren bei ihrem Berufseinstieg unterstützen. Ab dem kommenden Jahr werden wir unsere Fortbildungsangebote für neu eingestellte Kolleginnen und Kollegen kontinuierlich erweitern. Wir werden die Vernetzung unter Assessorinnen und Assessoren stärker fördern und die Unterstützungsangebote vor Ort ausbauen.

Damit die notwendige Zeit zur Einarbeitung zur Verfügung steht und sie unsere Angebote auch wirklich gewinnbringend nutzen können, sollen Assessorinnen und Assessoren künftig in den ersten Monaten ihres Berufseinstiegs dafür teilweise freigestellt werden.“

506 erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen

Insgesamt 506 Juristinnen und Juristen haben das Zweite juristischen Staatsexamens in Baden-Württemberg erfolgreich bestanden und können nun als Volljuristinnen und -juristen in das Berufsleben starten.

Die drei besten Absolventen zeichnete Ministerin Gentges mit einer Ehrenurkunde und einem Präsent aus. Das beste Examensergebnis erzielte Herr Jonathan Paul (Stammdienststelle LG Stuttgart, 14,08 Punkte). Mit ebenfalls hervorragenden Ergebnissen schlossen der Zweitbeste Herr Benjamin Felix Stockmar (Stammdienststelle LG Heidelberg, 13,15 Punkte) und der Drittbeste Herr Dr. Matthias Ehmer (Stammdienststelle LG Rottweil, 12,98 Punkte) ab.

Erfolgsquote hoch

Die Erfolgsquote war hoch, mit nur 7,83 Prozent Nichtbestehern. Von den 506 Kandidatinnen und Kandidaten, die das Zweite Juristische Staatsexamen erfolgreich abgeschlossen haben, erreichte ein Kandidat die Note „sehr gut“, 18 Kandidatinnen und Kandidaten die Note „gut“ (3,28 Prozent). Die Verteilung der Noten sah wie folgt aus: 111 Teilnehmerinnen und Teilnehmer (22,22 Prozent) erzielten die Note „vollbefriedigend“, 212 Absolventinnen und Absolventen (38,62 Prozent) die Note „befriedigend“ und 164 Teilnehmerinnen und Teilnehmer (29,87 Prozent) die Note „ausreichend“.

Weitere Meldungen

Übergabe des neuen Dienstgebäudes der Staatsanwaltschaft Ellwangen
Justiz

Neues Dienstgebäude für die Staatsanwaltschaft Ellwangen

Zentrale Vereidigungsfeier der Polizei Baden-Württemberg in der voll besetzten Helios Arena in Villingen-Schwenningen
Polizei

Über 1.100 neue Polizistinnen und Polizisten feierlich vereidigt

von links nach rechts: Präsidentin des Landesarbeitsgerichts Dr. Betina Rieker, Direktor des Arbeitsgerichts Heilbronn a.D. Dr. Carsten Witt und Amtschefin Gerda Windey
Justiz

Direktor des Arbeitsgerichts Heilbronn tritt in Ruhestand

von links nach rechts: Präsidentin des Landesarbeitsgerichts Dr. Betina Rieker, Direktor des Arbeitsgerichts Freiburg a.D. Martin Gremmelspacher, und Amtschefin Gerda Windey
Justiz

Direktor des Arbeitsgerichts Freiburg tritt in Ruhestand

Ein Mädchen watet durch die überschwemmte Innenstadt von Veringenstadt.
Gesellschaft

Pilotkommunen erproben verbesserte Zusammenarbeit im Krisenfall

Staatssekretär Siegfried Lorek MdL
Opferschutz

Land stärkt Opferschutz und stellt sich Antisemitismus entgegen

Ein Mann tippt auf einer beleuchteten Tastatur eines Laptops.
Justiz

Strafverfolgungsstatistik 2025 veröffentlicht

Schülerinnen mit Smartphones
Internet

Junge Menschen im Umgang mit Gefahren im Netz stärken

von links nach rechts: Gerald Knaus, Staatssekretär Siegfried Lorek, Birgit Sippel, Dr. Thomas Gutschker
Migration

Lorek fordert stärkere Positionierung der EU in der Migrationspolitik

Symbolbild: Eine Frau versucht sich vor der Gewalt eines Mannes zu schützen (Bild: dpa).
Opferschutz

13 Millionen Euro für Opfer aus Gewalttaten

Schematische Darstellung von CCS-Prozessen zur on-shore-Speicherung (links) und off-shore-Speicherung (rechts).
Klimaschutz

Bürgerforum zur CO2-Speicherung

Logo des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“
Ländlicher Raum

29. Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gestartet

Vier Jugendliche sitzen auf einer Freitreppe und betrachten etwas auf dem Smartphone
Bürgerbeteiligung

Auswahlprozess für neuen Jugendberaterkreis gestartet

Landgericht Ulm
Justiz

Staatsangehörigkeit von Tatverdächtigen wird genannt

Vordere Reihe (von links nach rechts): Julia Hellmann, Minister der Justiz und für Migration Moritz Oppelt und Petra Klein  Hintere Reihe (von links nach rechts): Dr. Sarah Straub, Michael Kühn, Anne Stöhr, Panajotis Neuert und Claudia Österle
Justiz

Tag der ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer 2026