Schule

Eisenmann besucht Schulen in Herrenberg und Böblingen

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Dr. Susanne Eisenmann, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport (Bild: © dpa)

Kultusministerin Susanne Eisenmann besucht im Rahmen ihrer Reihe „KLASSENTREFFEN“ die Pfalzgraf-Rudolf-Grundschule in Herrenberg und das Kaufmännische Schulzentrum Böblingen. Am Abend steht eine Diskussionsrunde mit Schulleiterinnen und Schulleitern auf dem Programm.

Unter dem Titel „KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“ bereist Kultusministerin Susanne Eisenmann einmal im Monat Schulen im Land, um sich vor Ort ein Bild von der Situation an den Schulen zu machen. Heute kommt die Ministerin nach Herrenberg und Böblingen, um dort mit Schulleitungen, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie den Verantwortlichen in den Kommunen und den Schulbehörden zu sprechen. Ministerin Eisenmann: „Mich interessiert, was an den Schulen vor Ort passiert. Was läuft gut, was weniger? Das möchte ich wissen, damit wir unsere Bildungspolitik an den Bedürfnissen der Menschen ausrichten können. Der Austausch mit allen am Schulleben Beteiligten ist deshalb besonders wichtig für mich.“

Pfalzgraf-Rudolf-Grundschule Herrenberg

Das Tagesprogramm der Ministerin beginnt am Vormittag mit einem Besuch der Pfalzgraf-Rudolf-Grundschule Herrenberg. Bei einem Rundgang stellt Schulleiterin Annedore Pflomm das Profil der Schule vor. Dabei besucht Eisenmann zwei Unterrichtssequenzen zu verschiedenen Themen in den Klassenstufen zwei und vier. An dieser Stelle haben die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, Fragen an die Ministerin zu richten. Ferner stellt die Schulleiterin exemplarisch im Werkraum dar, welche hohe Bedeutung Raumkonzepte und praxisorientierte Tätigkeiten im Schulalltag für die pädagogische Arbeit mit heterogenen Lerngruppen haben. Abschließend führt die Ministerin ein Gespräch mit der Schulleitung und Lehrkräften der Schule unter anderem über die Kooperation mit den Elternhäusern, die zunehmende Heterogenität der Schülerschaft sowie den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule.

Anschließend spricht Kultusministerin Eisenmann bei einem Schülerforum mit Schülersprecherinnen und Schülersprechern aus der Region über das Mitwirken von Schülern am Schulleben, über die digitale Bildung und die neue gymnasiale Oberstufe. Danach trifft Eisenmann regionale politische Vertreterinnen und Vertreter, darunter Vertreter des Landkreises, Landtagsabgeordnete sowie Oberbürgermeister und Bürgermeister aus dem Landkreis Böblingen, um sich bei einem gemeinsamen Arbeitsessen über regionale bildungspolitische Themen auszutauschen.

Kaufmännische Schulzentrum Böblingen

Am Nachmittag besucht Eisenmann das Kaufmännische Schulzentrum Böblingen. Schulleiterin Uta Berner zeigt der Ministerin bei einem Rundgang die Besonderheiten und das pädagogische Konzept der Schule. Dazu gehören unter anderem die Juniorenfirma, das Tablet-Projekt und die Berufsorientierung am Schulzentrum. Beim Besuch einer Unterrichtssequenz im Fach Wirtschaftsenglisch macht sich Ministerin Eisenmann ein Bild vom Fremdsprachenunterricht am Berufskolleg. In der anschließenden Gesprächsrunde mit Lehrerinnen und Lehrern sowie der Schulleitung geht es um die digitale Bildung an beruflichen Schulen, die Förderung von besonders leistungsstarken Auszubildenden während der dualen Ausbildung und die Vorausaussetzungen für einen erfolgreichen Übergang der Schüler auf das Kaufmännische Schulzentrum.

Danach tauscht sich die Kultusministerin mit Vorsitzenden der Gesamtelternbeiräte und Elternbeiratsvorsitzenden aus der Region im Rahmen eines Elternforums über aktuelle bildungspolitische Themen aus.

Diskussionsrunde mit Schulleitern

Den Abschluss des Tages bildet eine Diskussionsrunde mit rund 100 Schulleiterinnen und Schulleitern aus dem Landkreis Böblingen sowie den Vorsitzenden der örtlichen Personalräte. Nach einer Begrüßung durch den Landrat des Landkreises Böblingen, Roland Bernhard, wird die Kultusministerin ihre Eindrücke des Tages zusammenfassen und einen Blick in die Zukunft der baden-württembergischen Bildungspolitik werfen. In der anschließenden moderierten Diskussionsrunde haben die Gäste die Möglichkeit, Fragen zu stellen, die Ministerin Eisenmann gemeinsam mit Claudia Rugart, Abteilungspräsidentin am Regierungspräsidium Stuttgart, und Angela Huber, Amtsleiterin des Staatlichen Schulamts Böblingen, beantwortet.

KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung

Seit Oktober 2016 besucht Kultusministerin Susanne Eisenmann unter Berücksichtigung aller Schularten die 21 Schulamtsbezirke des Landes. Mit dieser Veranstaltungsreihe verfolgt die Ministerin das Ziel, einen unmittelbaren Blick auf das baden-württembergische Schulsystem in seiner ganzen Vielfalt zu erhalten und mit allen am Schulleben Beteiligten über bildungspolitische Themen zu sprechen.

Der nächste Besuch führt die Ministerin am 15.Oktober 2018 in die Landeshauptstadt Stuttgart.

Weitere Meldungen

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 10. Februar 2026

Auszubildende in einer Berufsschule (Foto: © dpa)
Ausbildung

Duale Ausbildungsvorbereitung erhöht Karrierechancen

Transportroboter im öffentlichen Raum
Urbane Robotik

Land fördert robotische Systeme im städtischen Raum

Mittelständischer Betrieb in Baden-Württemberg bei der Taschenherstellung aus alten PET-Flaschen (Symbolbild, © dpa)
Wirtschaft

Landtag beschließt neugefasste Mittelstandsförderung

Ein Fliesenleger arbeitet an einer Wand mit Fliesen (Symbolbild). (Bild: Waltraud Grubitzsch / dpa)
Handwerk

Land fördert Deutsches Hand­werksinstitut mit 240.000 Euro

Gruppenbild Neuberufene
Hochschulen

Land begrüßt 368 neue Professorinnen und Professoren

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 3. Februar 2026

Kinder sind auf einer Straße mit dem Fahrrad unterwegs zur Schule. (Foto: © dpa)
Sicherer Schulweg

Mehr Verkehrssicherheit durch Schulstraßen und Schulzonen

Arbeiter bauen Präzisions-Klimasysteme zusammen, die für die Lithographie-Abteilung in der Chip Produktion eingesetzt werden.
Fachkräfte

Regionalprogramm Fachkräfte­sicherung bis 2027 verlängert

Eine Mitarbeiterin demonstriert im 3D-Druck-Applikationszentrum des Maschinenbauers Trumpf in Ditzingen die Bedienung einer 3D-Druck-Maschine per Tablet. (Foto: © dpa)
Innovation

Industrienahe Dienstleistungen als Wachstumstreiber

von links nach rechts: Wissenschaftsministerin Petra Olschowski, Prof. Dr. Gerhard Huisken, Prof. Dr. Karla Pollmann (Rektorin der Eberhard Karls Universität Tübingen)
Forschung

Bundesverdienstkreuz für Prof. Dr. Gerhard Huisken

Ein Mann geht mit Kinderwagen und Hund auf einem Gehweg in Heidelberg.
Fußverkehr

Baden-Württemberg stärkt das Gehen im Alltag

Ein Krebsforscher arbeitet in einem Labor des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen in Heidelberg mit einer Pipette. (Bild: picture alliance/picture alliance / dpa)
Forschung

Land fördert Präventionsnetzwerk mit rund zwei Millionen Euro

Unterzeichnung der Gründungsvereinbarung für das Graduierten- und Forschungszentrum connAIx in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Künstliche Intelligenz

Gründungsvereinbarung für Graduiertenzentrum connAIx unterzeichnet

Herr Peter S. Krause, Frau Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und Frau Barbara Resch bei der Unterzeichnung der gemeinsamen Erklärung
Wirtschaft

Agenda für eine starke Metall- und Elektroindustrie im Land