Gleichstellung

Land beim Professorinnenprogramm vorn

Zehn weitere Konzepte aus dem Land werden im Professorinnenprogramm von Bund und Ländern gefördert. Über das Programm werden mit Frauen besetzte Professuren unterstützt und Gleichstellungsstrukturen an Hochschulen gestärkt.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Eine Professorin steht beim Unterricht vor Studentinnen und Studenten.

Baden-Württembergs Hochschulen bleiben beim Thema Gleichstellung bundesweit vorn. Zehn weitere Konzepte aus dem Land werden im Professorinnenprogramm von Bund und Ländern gefördert. Über das Programm werden mit Frauen besetzte Professuren mit bis zu 165.000 Euro jährlich unterstützt und Gleichstellungsstrukturen an Hochschulen gestärkt.

Gleichstellung in Baden-Württemberg kommt voran

Wissenschaftsministerin Petra Olschowski sagte: „Das hervorragende Abschneiden zeigt: Unser Engagement für die Gleichstellung im Land wirkt! Wir kommen auf dem Weg zur Parität in der Hochschullandschaft voran. 2025 waren 43 Prozent der Neuberufenen an Baden-Württembergs Hochschulen weiblich – ein erfreuliches Plus von gut drei Prozentpunkten.“

In der aktuellen Runde haben folgende Hochschulen aus Baden-Württemberg überzeugt:

Bereits im ersten und zweiten Einreichungsverfahren waren 27 Hochschulen in Baden-Württemberg im Wettbewerb um die Förderung erfolgreich. Nun kommen weitere zehn Hochschulen dazu. Bundesweit konnten neu 44 Hochschulen mit ihren Konzepten punkten.

Mit dem Prädikat „Gleichstellungsstarke Hochschule“ erhält die Hochschule Konstanz die Möglichkeit, eine zusätzliche Stelle für eine Wissenschaftlerin auf dem Weg zur Professur zu schaffen.

Über das Professorinnenprogramm 2030 wollen Bund, Land und Hochschulen die Gleichstellungsstrukturen in der Hochschullandschaft stärken und Erstberufungen von Wissenschaftlerinnen auf Spitzenpositionen fördern. Das Programm macht außerdem weibliche Vorbilder aus der Wissenschaft und die Karriereoption Professorin sichtbar. Nach drei Einreichungsrunden sind jetzt insgesamt 37 baden-württembergische Hochschulen im Professorinnenprogramm 2030 vertreten. 80 Prozent aller staatlichen Hochschulen beteiligten sich am Programm. 

Jedes vierte geförderte Gleichstellungskonzept aus Baden-Württemberg

Bundesweit haben 44 Hochschulen in der aktuellen Einreichungsrunde des Professorinnenprogramms mit ihren Gleichstellungskonzepten überzeugt; darunter die zehn (25 Prozent) aus Baden-Württemberg. Diese Hochschulen haben nun bis zum 30. September 2027 die Möglichkeit, Mittel für mit Frauen besetze W2- oder W3-Professuren einzuwerben. An der vierten Programmphase beteiligten sich über alle drei Calls bundesweit 192 Hochschulen mit Erfolg, davon 37 (19 Prozent) aus Baden-Württemberg.

Professorinnenprogramm 2030

  • Bund und Länder stellen für das Professorinnenprogramm 2030 insgesamt 320 Millionen Euro über eine Laufzeit von erstmalig acht Jahren zur Verfügung.

  • Über das Programm können pro Hochschule bis zu drei mit Frauen besetzte Professuren mit maximal 165.000 Euro anschubfinanziert werden. Diese sind im Programm über die Fördervarianten der sogenannten Regelprofessur und der sogenannten Vorgriffprofessur förderfähig.

  • Gegenüber den vorangegangenen Programmphasen hat Baden-Württemberg seine Unterstützung der teilnehmenden Hochschulen pro geförderter Professur auf bis zu 60.000 Euro jährlich verdoppelt. Diese Mittel sind im Falle der Fördervariante der Vorgriffprofessur für die Ausstattung der Professorin und im Falle der Regelprofessur für zusätzliche gleichstellungsfördernde Maßnahmen einzusetzen.  

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst: Chancengleichheit

Weitere Meldungen

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Mitte) bei der Bescheidübergabe
Forschung

Rund eine Million Euro für Robotik-Innovation

Eine junge Frau forscht im Life Science Center der Universität Hohenheim an Pflanzen in Klimakammern (Symbolbild: © dpa).
Wissenschaft und Forschung

99 Projekte für eine postfossile Zukunft

Mehrere Personen sitzen an einem Tisch bei einer Besprechung.
Wirtschaft

BW-Capital startet operativen Betrieb

Zu sehen ist eine Gruppe von Menschen auf einer Bühne zur 40-jährigen Partnerschaft zwischen Baden-Württemberg und der Provinz Liaoning
Wirtschaft

Baden-Württemberg und Liaoning setzen auf Kontinuität und Zukunft

Symbolbild: Beim Urban Gardening (städtischer Gartenbau) werden durch die gärtnerische Nutzung auf innerstädtischen Flächen z.B. Blumen, Gemüse, Kräuter und Obstbäume angebaut.
Bildung

Festival zur nachhaltigen Entwicklung

Visualisierung Campus St. Alban
Wohnen

Vernetzungstreffen „Kirche gibt Raum“

Eine Hand hält einen in augmented Reality illustrierten Kopf.
Förderung

500.000 Euro für Digital Hub Südbaden

Kreativland
Ländlicher Raum

„KreativLand BW gestalten!“ stärkt die Kreativwirtschaft

Auftakt HighTech-Agenda BW
Wirtschaft

Austausch zur HighTech-Agenda BW

Luchs Luna
Forst

Luchskatze Luna ausgewildert und weiterer Luchsnachwuchs nachgewiesen

Euro-Banknoten
Finanzpolitik

Land erweitert Anlagestrategie für Pensionsrücklagen

Tragkonstruktion aus Holz und Akustikbeplankung an der Decke im Foyer
Vermögen und Bau

Neubau für PH Schwäbisch Gmünd eröffnet

Tür eines Finanzamtes
Finanzen

Warnung vor Betrugsmails zu angeblichen Betriebsprüfungen

Ein Startläufer einer 4x100m-Staffel hält einen Staffelstab in der Hand.
Sport

Landesfinale von „Jugend trainiert“

Ein Produktionstechnologe in Ausbildung arbeitet an einem Simulator für die Bewegungseinheit eines Laser. (Foto: © dpa)
Forschung

Land unterstützt Ausbau von Forschungsinfrastruktur