Weltklimakonferenz

Baden-Württemberg und Kalifornien unterzeichnen Klimaabkommen

Baden-Württemberg und Kalifornien werden ihre Zusammenarbeit zu Umwelt- und Energiethemen in den kommenden Jahren vertiefen. Dazu haben die Länder auf der Weltklimakonferenz im brasilianischen Belém eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
COP 30: Baden-Württemberg und Kalifornien unterzeichnen Klimaabkommen
Weltklimakonferenz im brasilianischen Belém: Umweltministerin Thekla Walker, Secretary of natural resources Wade Crowfoot (sitzend), dahinter Gouverneur Gavin Newsom (links) und Jochen Flasbarth (rechts), Staatssekretär im Bundesumweltministerium, im deutschen Pavillon auf der COP 30.

Die Landesregierungen von Baden-Württemberg und Kalifornien werden ihre Zusammenarbeit zu Umwelt- und Energiethemen in den kommenden Jahren vertiefen. Umweltministerin Thekla Walker und ihr Amtskollege Wade Crowfoot haben im Beisein von Gouverneur Gavin Newsom auf der Weltklimakonferenz im brasilianischen Belém dazu eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet.

Baden-Württemberg und Kalifornien haben 2015 gemeinsam die Under2-Koalition ins Leben gerufen, die heute 180 Regionen im gemeinsamen Ziel für mehr Klimaschutz vereint. Seitdem arbeiten die Regierungen intensiv zusammen.

Gouverneur Gavin Newsom erklärt: „Während sich Donald Trump aus der Welt zurückzieht, ist die Under2-Koalition nun das größte Netzwerk von Staaten und Regionen, die sich dem Klimaschutz verschrieben haben. Unsere Partnerschaft ist der Beweis, dass Führung nicht nur von den Hauptstädten ausgeht. Zehn Jahre, nachdem Kalifornien und Baden-Württemberg die Under2-Koalition gestartet haben, zeigen wir, dass wir mit sauberer Energie Arbeitsplätze schaffen, Umweltverschmutzung beenden und die Wirtschaft stärken.“

Weniger Emissionen für ein stabiles Klima, gesunde Luft und sauberes Wasser

Umweltministerin Thekla Walker sagte: „Es sind weltweit vor allem die Regionen, die Klimaschutz verantworten und in Gang bringen. Wenn Industrie-Länder wie Kalifornien und Baden-Württemberg gemeinsam am Ziel arbeiten, durch weniger Emissionen ein stabiles Klima, gesunde Luft und sauberes Wasser zu sichern, dann gelingt Klimaschutz auch, wenn Nationalstaaten wie die USA ausscheren. In Baden-Württemberg profitieren wir konkret durch Kaliforniens Expertise beim Ausbau der Erneuerbaren und dem Boom bei Batteriespeichern.“

Kalifornien und Baden-Württemberg werden ihre Zusammenarbeit über Fragen der Energiewende auch in vielen weiteren Bereichen vertiefen. Dazu zählen die Themen

  • Anpassung und Widerstandsfähigkeit von Mensch, Natur und Infrastruktur gegenüber häufigeren Wetterextremen
  • Wassermanagement für Verbraucher, Landwirtschaft und Industrie angesichts von zunehmenden Dürren.
  • Förderung von Green Tech, um Industrien auf erneuerbare und nachhaltige Technologien umzustellen und neue nachhaltige Geschäftsfelder zu erschließen.

Weitere Meldungen

Blick in den Saal bei der Eröffnung des 11. Donausalons in der Landesvertretung Baden Württemberg durch Verkehrsminister Winfried Hermann
11. Donausalon

Wirtschaftliche Resilienz und stärkerer Zusammenhalt im Donauraum

Im Energiepark Mainz ist der verdichtete grüne Wasserstoff aus einem Elektrolyseur in Tanks gelagert.
Wasserstoff

Bundesweite Abfrage des Strom- und Wasserstoffbedarfs

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Bundesrat

Land setzt sich für landeseigene Forschungsinstitute ein

Bundesrat
Bundesrat

Strobl setzt sich für Schutz der Kritischen Infrastruktur ein

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Innovation

Land fördert zukunftsweisende Chip-Technologien

Ein Produktionstechnologe in Ausbildung arbeitet an einem Simulator für die Bewegungseinheit eines Laser. (Foto: © dpa)
Wirtschaftsstandort

Erweiterung der Hensoldt Optronics GmbH in Aalen

Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an.
Klimawandel

2025 deutlich zu warm und mit ausgeprägter Hitzephase

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Landlicher Raum

Starke Perspektiven für den Ländlichen Raum

Eine Forscherin arbeitet im AI Research Buildung der Universität Tübingen, das zum „Cyber Valley“ gehört, an einem Code.
Wirtschaft

Strategieprozess stärkt Zukunft der Dienstleistungswirtschaft

Eine Fernwärme-Anlage im Keller eines Gebäudes.
Energieversorgung

Länder fordern entschlossenes Handeln für bezahlbare Energie

Wirtschaft

Hoffmeister-Kraut kritisiert Industrial Accelerator Act

Stuttgart, 03.03.2026: Staatssekretär Andre Baumann (zweiter von links) mit den Gründern des Ombudsverein Erdwärme e. V. (von links): Dr. Herbert Pohl (Geschäftsführer, Deutsche ErdWärme GmbH), Staatssekretär Dr. Andre Baumann, Dr. Horst Kreuter (Vulcan Energie Ressourcen GmbH), Andreas Mühlig (Leiter GE Erzeugung Betrieb EnBW Energie Baden-Württemberg AG), Dr. Hansjörg Roll (Mitglied des Vorstands, MVV Energie AG), Klaus Preiser (Geschäftsführung, badenova Wärmeplus GmbH & Co. KG), Jürgen Scheurer (Geschäftsführer, Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg e. V.), Jörg Dürr-Pucher, (Vorsitzender, Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg e. V.)
Energiewende

Ombudsverein Erdwärme für schnelle Schlichtungen gegründet

Besucher der Gamescom erleben mit VR-Brillen die virtuelle Realität.
Digitalisierung

Land fördert immersive Technologien mit 2,4 Millionen Euro

Der Luchs wird eingefangen, um ihn zu besendern
Forst

Luchs im Landkreis Rastatt mit Halsbandsender ausgestattet

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Studium

Land finanziert KI-Plattform für sehbeeinträchtigte Studierende