Ernährung

Zweiter Statusbericht zur Ernährungsstrategie

Der zweite Statusbericht der Ernährungsstrategie Baden-Württemberg gibt einen Überblick über Fortschritte und neue Maßnahmen auf dem Weg zu einer nachhaltigeren und gesundheitsfördernden Ernährung im Land.

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Kisten mit Gemüse und Obst.
Symbolbild

„Der zweite Statusbericht der Ernährungsstrategie (PDF) wurde jüngst im Kabinett vorgestellt. Über 80 Prozent der geplanten Maßnahmen wurden in den letzten Jahren umgesetzt. Ein zentrales Element ist die neue Verwaltungsvorschrift (VwV) für Landeskantinen, die seit 1. Januar 2024 in Kraft ist und den Einsatz bio-regionaler und regionaler Lebensmittel in landeseigenen Kantinen auf bis zu 40 beziehungsweise 75 Prozent steigern möchte. Damit übernehmen die Landeskantinen eine wichtige Vorbildfunktion. Sie fördern nachhaltige Essensangebote sowie die regionale Lebensmittelproduktion im Land. Die Erfolge bei der Umsetzung der VwV Kantine, die auch mit ersten positiven Effekten für die heimische Ernährungs- und Landwirtschaft verbunden sind, motivieren uns, bio-regionale und regionale Lebensmitteln auch in anderen Handlungsfeldern zu etablieren, zum Beispiel beim Catering von Veranstaltungen, der Bewirtung von Besprechungen oder in Getränke- und Snackautomaten“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk.

Die Ernährungsstrategie umfasst neun Leitsätze, die sich auf Ernährungsinformation und -bildung, nachhaltigen Konsum, sowie die Förderung regionaler und nachhaltiger Landwirtschaft konzentrieren. Der Bericht gibt einen Überblick über Fortschritte und neue Maßnahmen auf dem Weg zu einer nachhaltigeren und gesundheitsfördernden Ernährung im Land.

Das Ministerium bietet Initiativen zur Ernährungsbildung, fördert die Beratung von Großküchen und setzt sich für kurze Lieferketten ein.

Das ganze Land zu Tisch

Seit dem letzten Jahr werden die Aktivitäten der Ernährungsstrategie Baden-Württemberg zusätzlich gut erkennbar unter der Dachmarke „Das ganze Land zu Tisch. Gute Ernährung für Baden-Württemberg.“ zusammengeführt. „Essen bedeutet für uns viel mehr als Nährstoffversorgung, nämlich Gemeinschaft und Wohlbefinden aber auch Mitwirkung. Jeder kann mit seinem Einkaufskorb oder seinem Engagement einen wertvollen Beitrag zur Umsetzung der Ernährungsstrategie leisten“, sagte Minister Hauk.

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