Kinder und Jugendliche

Zusätzliche Stellen in der mobilen Kinder- und Jugendsozialarbeit gefördert

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Kinder spielen und tollen auf einer aus Strohballen gebauten Raupe. (Bild: © dpa)

Um die Folgen der Corona-Pandemie für Kinder und Jugendliche abzumildern, fördert das Land den Ausbau der mobilen Kinder- und Jugendsozialarbeit mit insgesamt rund 4,5 Millionen Euro. So wird das Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona“ umgesetzt, das Kinder und Jugendliche im Alltag, der Freizeit und der Bildung unterstützt.

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration fördert zusätzliche Stellen in der mobilen Kinder- und Jugendsozialarbeit. Dafür stehen bis Ende 2022 insgesamt rund 4,5 Millionen Euro zur Verfügung. Ziel ist es, die Folgen der Corona-Pandemie für Kinder und Jugendliche abzumildern. Aufgabe der Kinder- und Jugendsozialarbeit ist es, junge Menschen im schulischen, beruflichen und sozialen Bereich zu unterstützen. Die Förderung ist Teil des Aktionsprogramms „Aufholen nach Corona“ des Bundes und der Länder.

Unterstützung für junge Menschen in der Krise

„Gerade Kinder und Jugendliche hat die Pandemie besonders hart getroffen“, sagte Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha „Die Auswirkungen sind heute vielfach noch gar nicht absehbar. Deshalb ist es richtig, dass wir hier gegensteuern und junge Menschen in der Krise unterstützen.“

Mobile Jugendarbeit ist eine offensive Form der offenen Jugendarbeit, die sich an benachteiligte Jugendliche richtet. Sie sucht die Jugendlichen dort auf, wo sie sich aufhalten (Streetwork) und arbeitet vor allem mit den Cliquen, in denen Jugendliche sich treffen.

Anträge auf die aktuelle Förderung können von den Kommunen und freien Trägern ab sofort bei der Landesarbeitsgemeinschaft Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e. V. gestellt werden. In erster Linie wird die Aufstockung von bestehenden Teilzeitstellen in der mobilen Kinder-und Jugendsozialarbeit gefördert. Der Aus- und Aufbau zusätzlicher beziehungsweise neuer personeller Kapazitäten in der Mobilen Jugendarbeit beziehungsweise Mobilen Kindersozialarbeit kann pauschal mit einem Fördersatz von 76.300 Euro pro Vollzeitstelle/Jahr gefördert werden, bei Aufstockung von bestehenden Teilzeitstellen anteilig. Gefördert werden Personalkosten, stellenbezogene Sachkosten und pädagogische Sachmittel.

„Aufholen nach Corona“ umfasst knapp 300 Millionen Euro

Das Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona“ des Bundes und der Länder legt die Maßnahmenbereiche zur Verwendung der Mittel, welche über Anteile an der Umsatzsteuer an die Länder fließen, fest. Bundesweit sieht das Aktionsprogramm unter anderem folgende Maßnahmenbereiche vor:

  • 220 Millionen Euro für die Unterstützung und Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Freiwilligendienstleistenden, Jugendsozialarbeit und zusätzlicher Sozialarbeit an Schulen sowie
  • 70 Millionen Euro für die Stärkung der Kinder- und Jugendfreizeiten, der außerschulischen Jugendarbeit und der Angebote der Kinder- und Jugendhilfe.

Diese Mittel werden auf die Bundesländer verteilt. In Baden-Württemberg sind neben dem Sozialministerium noch das Kultusministerium und das Ministerium Ländlicher Raum durch das Programm berührt.

Im Geschäftsbereich des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration werden folgende Maßnahmen aus den Mitteln des Aktionsprogrammes finanziert:

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Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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