Digitalisierung

„Virtuelle Welten – Chancen im Metaverse erleben“

Am 8. Mai 2025 findet in Stuttgart ein Großevent zu Metaverse-relevanten Technologien statt. Interessierte können sich kostenfrei anmelden.

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Eine Hand hält einen in augmented Reality illustrierten Kopf.
Symbolbild

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus veranstaltet am 8. Mai 2025 in Stuttgart in Kooperation mit dem Virtual Dimension Center Fellbach (VDC) das Großevent „Virtuelle Welten – Chancen im Metaverse erleben“, bestehend aus Kongress und Messe. Interessierte können sich kostenfrei anmelden.

Die Großveranstaltung stellt einen weiteren Meilen- und Baustein der branchenübergreifenden Metaverse-Aktivitäten des Wirtschaftsministeriums, des CyberLÄND, dar. „Wir wollen bei unserem Kongress ‚Virtuelle Welten‘ vor allem die immensen Chancen der Metaverse-relevanten Technologien für die Wirtschaft in Baden-Württemberg aufzeigen. Wir müssen uns jetzt strategisch aufstellen, um unsere Innovationskraft zu stärken und langfristig global wettbewerbsfähig zu bleiben. Voraussetzung dafür ist, dass sich Unternehmen mit den Möglichkeiten, die diese Technologien bieten, vertraut machen“, so Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.

Im Rahmen der Initiative „Stuttgart Animated Week meets Virtual Worlds“ kooperieren der Kongress „Virtuelle Welten“ und die Messe „XR EXPO“ mit den „Animation Production Days“, der „FMX – Film & Media Exchange“ und dem „Internationalen Trickfilm-Festival Stuttgart (ITFS)“. Ergänzend zum Austausch über virtuelle Welten und eXtended Reality präsentiert sich die Region Stuttgart in der ersten Maiwoche in allen Facetten als ein führender Film- und Medienstandort in Deutschland.

Der Metaverse-Kongress ist eine Kooperation des Wirtschaftsministeriums mit der Fachmesse „XR EXPO“ des Virtual Dimension Center (VDC) Fellbach.

Fokusthemen des Events

Die internationale Veranstaltung soll Unternehmen und Start-ups, Wissenschaft und Verwaltung zum Wissensaustausch ermutigen und neue, branchenübergreifende Kooperationsmöglichkeiten aufzeigen. Angebote wie Workshops und interaktive Austausch-Formate bieten praxisnahe Einblicke und ermöglichen das Ausprobieren neuer Technologien. Kern der Großveranstaltung ist der Messebereich mit baden-württembergischen, deutschen und internationalen Unternehmen und Start-ups. Hier werden unter anderem die Unternehmen NVIDIA, Ascon Systems, die Mack Gruppe, Panasonic Europe und Immersight sowie regionale Ökosystem-Partner im Bereich der Spitzentechnologien, wie beispielsweise der IPAI Heilbronn und das  CyberValley mit den Knotenpunkten in Tübingen und Stuttgart, ausstellen. Die Liste der Aussteller wird nach und nach auf der Veranstaltungswebseite veröffentlicht.

Den Abschluss und somit finales Highlight des Events stellt die Preisverleihung der „KI-/Metaverse Champions BW 2025“ durch Frau Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut dar. Das Einreichen von Bewerbungen ist bis zum 14. März 2025 online möglich.

Fachbesucherinnen und -besucher und alle Interessierte können sich für das Event auf der Webseite kostenfrei anmelden. Die Interessensbekundung als Ausstellerin oder Aussteller ist bis zum 31. März 2025 möglich.

Wertschöpfungspotenziale Metaverse

Unternehmensberatungen prognostizieren dem Metaverse Wertschöpfungspotenziale von bis zu 394 Milliarden US-Dollar bis zum Jahr 2025 (Boston Consulting Group) beziehungsweise fünf Billionen US-Dollar bis 2030 (McKinsey & Company).

Förderprojekte im Rahmen von „CyberLänd“

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert insgesamt drei Projekte mit rund 400.000 Euro mit dem Ziel, Unternehmen und Start-ups für die Potenziale des Metaverse zu sensibilisieren und bei der Umsetzung von Use Cases mit Metaverse-relevanten Technologien gezielt zu unterstützen:

Das Vorgänger-Projekt „CyberLänd – Potentiale und Gestaltungsspielräume für Politik, Unternehmen und Gesellschaft auf dem Weg ins Metaverse“ (2022 bis 2023) wurde von einem Konsortium, bestehend aus dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) sowie dem Virtual Dimension Center (VDC) Fellbach, realisiert und vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg mit rund 250.000 Euro gefördert. In einer Studie der Projektpartner wurden bereits Ende 2023 über 700 Firmen und Forschungseinrichtungen identifiziert, die in Baden-Württemberg Metaverse-relevante Produkte und Dienstleistungen anbieten. Das Spektrum der Unternehmen reicht dabei von Start-Ups über kleine und mittelständische Unternehmen bis hin zu international agierenden Unternehmen.

Metaverse

Das Metaverse, auch Metaversum oder immersive Welt genannt, entsteht im Zusammenspiel mehrerer bereits existierender Technologien. Zentral für das Metaverse ist die Verknüpfung von realer und virtueller Welt. Es verändert die Art und Weise, wie wir wirtschaften, lernen und interagieren und kann als Fortentwicklung des bisherigen Internets beschrieben werden. Expertinnen und Experten gehen von erheblichen Potenzialen für die deutsche und baden-württembergische Wirtschaft, insbesondere in den Branchen Maschinenbau, Automobilindustrie, aber auch im Bereich Energie, Gesundheit, Logistik und Bau aus. Im Zusammenspiel von Schlüsseltechnologen wie Blockchain, Games, Internet of Things (IoT) und Robotik, digitalen Zwillingen, Virtual Reality und Augmented Reality und Künstlicher Intelligenz (KI) lassen sich beispielweise Produktivität erhöhen, Kosten und Risiken reduzieren, der Ressourcenverbrauch senken und Fachkräfteprobleme lösen.

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