Start-up BW

„VirtuallyThere“ gewinnt Female Founders Cup

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Wort-Bild-Logo der Kampagne Start-up BW. (Bild: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg)

Das Team „VirtuallyThere“ aus Esslingen überzeugte die Jury beim dritten Female Founders Cup am 8. März und löste das Ticket für das Landesfinale des Wettbewerbs am 22. Juli. 

Beim Female Founders Cup haben Gründerinnen und Start-ups von Frauen ihre Geschäftsideen vor Fachjury und Publikum präsentiert. Der Female Founders Cup ist Teil der Wettbewerbsreihe Start-up BW Elevator Pitch im Rahmen der Landeskampagne Start-up BW, bei der sich Gründerinnen und Gründer aus allen Regionen messen.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut gratulierte den Preisträgerinnen per Videobotschaft und hob die Bedeutung von Gründungen und Start-ups von Frauen für Wirtschaft und Gesellschaft hervor: „Vielen Dank, dass Sie mit Ihrem Gründerinnengeist den Female Founders Cup mit Leben füllen – und das am Internationalen Frauentag! Sie tragen maßgeblich zum Erfolg Baden-Württembergs bei – und Ihr Stellenwert wird noch weiterwachsen. Ihr Ideenreichtum, Ihre Innovationskraft und unternehmerische Empathie machen Sie zu Wegbereiterinnen und wichtigen Triebfedern für einen starken Mittelstand und die Hidden Champions von morgen. Denn Frauen fragen oftmals nicht nur: ‚Wie funktioniert das?‘, sondern auch: ‚Welchen Nutzen bringt das für die Gesellschaft?‘. Sie verbinden die unternehmerische Selbstständigkeit mit sozialer Verantwortung und einem bewussten Umgang mit globalen Ressourcen.“

Zahl an Bewerbungen hat Erwartungen übertroffen

Darüber hinaus freute sich die Ministerin über das erneut große Interesse am Female Founders Cup und unterstrich, dass die hohe Zahl von 47 eingereichten Bewerbungen die Erwartungen weit übertroffen hat.

Durch eine Jury-Vorauswahl und den Entscheid des Publikums per Online-Voting wurden die Finalistinnen ermittelt. Insgesamt zehn Gründerinnen und von Frauen geführte Start-ups hatten die Gelegenheit, ihre Geschäftsideen vor einer Jury zu präsentieren. Die Veranstaltung konnte im Livestream auf der Start-up BW Website und auf dem YouTube-Kanal von Start-up BW verfolgt werden.

Die Preisträgerinnen des Female Founders Cup

Den ersten Preis und 500 Euro Preisgeld hat die Geschäftsidee VirtuallyThere aus Esslingen gewonnen. Das Gründungsteam spezialisiert sich auf Virtual Reality (VR) und hat eine VR-Mediathek mit über 350 VR-Videos entwickelt, die sowohl in der psychotherapeutischen Praxis wie auch per Streamingservice im Abonnement zum Einsatz kommen und von der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg akkreditiert ist.

Gewinnerin des zweiten Platzes ist die Geschäftsidee MeNature aus Oberteuringen. Das Preisgeld beträgt 300 Euro.

Den dritten Platz belegt die Geschäftsidee BEAWEAR (OpenDress GmbH) aus Konstanz. Das drittplatzierte Team erhält 200 Euro Preisgeld.

Die Zuschauerinnen und Zuschauer haben in einer Online-Abstimmung die Geschäftsidee cocowork zum Publikumsliebling gekürt.

Pitches ohne digitale Medien

Der Female Founders Cup wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg in Kooperation mit der Hochschule Esslingen veranstaltet. Das Preisgeld des Wettbewerbs wird von der L-Bank gesponsert.

Die Gründerinnen und von Frauen geführten Start-up-Teams hatten drei Minuten Zeit, um die Jury und das Publikum von ihrer Geschäftsidee, ihren Produkten oder ihren Dienstleitungen zu überzeugen. Die Präsentationen erfolgen beim Female Founders Cup ohne digitale Medien wie PowerPoint-Folien oder Videos. Erlaubt ist die Verwendung von gedruckten Fotos, Schildern, Prototypen und Modellen. Beim Female Founders Cup haben die Finalistinnen folgende Geschäftsideen präsentiert:

  • WirWerkeln
  • MeNature
  • Claudia Moser Coaching kinderlosglücklich
  • REGELMUT
  • Das Vogtshaus – Café – Bistro – Bed & Breakfast
  • BEAWEAR (OpenDress GmbH)
  • rundum schwanger Begleitung
  • improveMID
  • VirtuallyThere
  • cocowork

Bewertungskriterien

Die Teams wurden von der Jury anhand der Kriterien Geschäftsmodell (Qualität des Geschäftsmodells und Reifegrad des Konzepts, Kundennutzen und Marktchancen, Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells) und Präsentation (Inhalt und Struktur des Vortrags, Rhetorik und Bühnenpräsenz, Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit) bewertet.

Folgende Jurorinnen bewerteten die Pitches des Female Founders Cup:

  • Gabriele Streiff-Wiedenmann I L-Bank
  • Petra Bösner-Handelmann I GeschenkeStern
  • Christine Clement I Stadt Esslingen
  • Claudia Gerlach-Reck I Business Angel Stuttgart
  • Gabriele Müller I Krämer Automotive Systems GmbH

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg führt das beliebte und bekannte Veranstaltungsformat „Start-up BW Elevator Pitch“ seit 2013 durch. Eingebettet in dieses Format feierte der landesweite und branchenübergreifende Female Founders Cup in der Wettbewerbsrunde 2018/19 Premiere. Baden-Württemberg ist das einzige Bundesland, das einen Gründungswettbewerb für weibliche Start-ups als Teil der Landeskampagne „Start-up BW“ ausrichtet. Geschäftsideen in der Vorgründungsphase bis zu drei Jahre nach Gründung durften beim Female Founders Cup eingereicht und auf der Bühne präsentiert werden.

Weitere Meldungen

Zulieferertag 2026
Automobilwirtschaft

Wie Automobilzulieferer wettbewerbsfähig bleiben wollen

Start-up BW Local
Gründungsförderung

Auszeichnung für 23 Kommunen und Kommunalverbünde

Delegationsreise China
Außenwirtschaft

Dörflinger auf Delegationsreise in China

Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
Sportministerkonferenz

Mehr Bewegung für Kinder und Jugendliche in Deutschland

Ein Prüfstandshandwerker begutachtet am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt ein Raketen-Triebwerk
Förderung

9,7 Millionen Euro für Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Forschende im Forschungszentrum M3 des Universitätsklinikums Tübingen
Bundesrat

Bundesrat ändert Wissenschaftsfreiheitsgesetz

Eröffnung der Wanderausstellung der IBA'27 in der baden-württembergischen Landesvertretung in Berlin
Städtebau

IBA’27-Ausstellung in Berlin eröffnet

Schülerinnen mit Smartphones
Internet

Junge Menschen im Umgang mit Gefahren im Netz stärken

Vertragsunterzeichnung "Programm Flächendeckung" beim BMDS
Digitalisierung

Digitale Verwaltungsleistungen in die Fläche bringen

Eine Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) sitzt auf einem Finger und sticht zu.
Gesundheitsschutz

Kein erhöhtes Risiko wegen West-Nil-Virus

In einer Wohngemeinschaft sitzen Studierende um den Küchentisch und unterhalten sich (Bild: © dpa).
Wohnraumförderung

Land fördert im Neubau bundesweit die meisten Wohnheimplätze

Tag der Nationalhymne in Rumänien
Handwerk

Wirtschaftsministerin reist nach Rumänien

Porträt Prof. Dr. Thomas Riecke-Baulecke
Schule

ZSL-Präsident geht in Ruhestand

von links nach rechts: Prof. Peter Middendorf (Rektor der Universität Stuttgart), Ministerpräsident Cem Özdemir, Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Jan Hesthaven (Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT))
Sicherheit

Innovationen für Sicherheit, Verteidigung und Resilienz

Vier Jugendliche sitzen auf einer Freitreppe und betrachten etwas auf dem Smartphone
Bürgerbeteiligung

Auswahlprozess für neuen Jugendberaterkreis gestartet