Ernährung

Genussführer 2026 vorgestellt

Der aktuelle Genussführer 2026 zeigt das vielfältige kulinarische Angebot im Land. Die „3 Löwen“-Auszeichnung haben das Hotel & Restaurant Herzogskelter und das Betriebsrestaurant Aramark GmbH im Hause der Bechtle AG erhalten.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Schmeck den Süden

„Seit mehr als 25 Jahren repräsentieren unsere ‚Schmeck den Süden‘-Gastronomen das Genießerland Baden-Württemberg, das für kulinarische und eine unverwechselbare Vielfalt steht. Mit knapp 270 teilnehmenden Betrieben ist zwischenzeitlich eine starke Gemeinschaft entstanden. Dazu gehören das Hotel und Restaurant Herzogskelter sowie das Betriebsrestaurant Aramark GmbH im Hause der Bechtle AG, die wir heute mit der höchsten Auszeichnung der ‚Schmeck den Süden‘-Gastronomen, den sogenannten ‚3 Löwen‘ auszeichnen“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, in Güglingen (Landkreis Heilbronn).

Das Hotel & Restaurant Herzogskelter sei für seine regionale Genussvielfalt gepaart mit internationalem Einfluss bekannt. Mit dem Engagement für Qualität, Regionalität und Genuss leiste das Restaurant einen wertvollen Beitrag zur Wertschöpfung in der Region und zeige, wie die heimische Küche mit regionalen Produkten nachhaltig bereichert werden kann.

„Zur starken Gemeinschaft gehört auch ‚Schmeck den Süden‘ – Genuss außer Haus. Hier wächst die Teilnahme seit 2017 stetig weiter“, sagte Minister Hauk.

Die verbindliche Verwendung nachvollziehbar regionaler Produkte, insbesondere aus den Qualitätsprogrammen des Landes – dem Qualitätszeichen Baden-Württemberg und dem Biozeichen Baden-Württemberg – stärke die Wertschöpfung in der Region. „Die Auszeichnung des Betriebsrestaurants Aramark GmbH im Hause der Bechtle AG als ‚Schmeck den Süden‘ – Genuss außer Haus‘-Einrichtung ist daher eine besondere Freude. Die letzten Jahre waren für Betriebsrestaurants mit großen Herausforderungen verbunden. Gleichzeitig zeigt dieses Beispiel, wie Betriebsrestaurants mit einem regionalen Angebot ihr Profil schärfen und Gäste sowie Mitarbeiter überzeugen und für sich gewinnen können“, sagte Minister Peter Hauk.

Genussführer 2026 vorgestellt

Der Genussführer erscheint jährlich in aktualisierter Auflage. In Kurzporträts wird ein Einblick in die verschiedenen „Schmeck den Süden“-Restaurants und deren Vorzüge gegeben. Die Sammlung gibt Genussliebhabern und Gästen eine gute Orientierungshilfe bei der Planung ihres nächsten Restaurantbesuchs. In der diesjährigen Ausgabe stellt der Genussführer zusätzlich Spezialitäten und regionaltypische Produkte vor, womit der hohe Stellenwert der regionalen Küche besonders in den Vordergrund gestellt werden soll. Zudem hält der Genussführer spannende Informationen zum Anbau und den Besonderheiten der Produkte bereit.

„In einer Zeit, die viele Herausforderungen für die landwirtschaftlichen Betriebe und die gesamte Wertschöpfungskette im Land mit sich bringt, ist es jetzt vor allem wichtig, regionale Strukturen nachhaltig zu sichern und unsere kulinarische Vielfalt zu stärken. Denn das ist ein wichtiger Standortsvorteil, den wir erhalten und ausbauen wollen. Der Genussführer 2026 ist daher nicht nur ein Zeichen der Wertschätzung für diejenigen, die mit Leidenschaft, Handwerk und Verantwortung arbeiten. Er ist zugleich auch Ausdruck regionaler Wertschöpfung und Werbeträger für Produkte mit dem Qualitätszeichen oder Biozeichen aus Baden-Württemberg“, sagte Minister Peter Hauk.

Schmeck den Süden

Die „Regionale Speisekarte – Schmeck den Süden Baden-Württemberg“ ist ein seit mehr als 25 Jahren laufendes Gemeinschaftsprojekt des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, der MBW Marketinggesellschaft mbH und des DEHOGA Baden-Württemberg (vertreten durch die DEHOGA Tourismus Baden-Württemberg GmbH). Die „Schmeck den Süden“-Gastronomen nutzen dieses Projekt als Werbung für ihr regionales Angebot und als Bestandteil zur eigenen Qualitätssicherung. Die Tiefe und Breite ihres Angebots wird klassifiziert und in drei Kategorien, die drei Löwen, eingeteilt.

Der Genussführer 2026 weist 265 Gastronomiebetriebe aus, die sich der „Schmeck den Süden“-Gemeinschaft angeschlossen und sich dazu bereit erklärt haben, sich an vorgegebene Regeln, einschließlich des Dokumentations- und Qualitätssicherungssystems, zu halten. Nur klassifiziert und entsprechend kontrolliert, darf sich eine Gaststätte als „Schmeck den Süden“-Gastronomiebetrieb präsentieren.

Im Jahr 2017 kam „Schmeck den Süden“-Genuss außer Haus hinzu. In diesem Programm steht die verbindliche Verwendung von nachvollziehbaren regionalen Produkten im Vordergrund, die unter anderem gemäß den Qualitätsprogrammen des Landes (Biozeichen Baden-Württemberg und Qualitätszeichen Baden-Württemberg) erzeugt wurden. Das Konzept ermöglicht eine modulare und schrittweise Umsetzung. Es können sowohl einzelne Komponenten als auch Aktionsgerichte aus regionalen beziehungsweise bioregionalen Zutaten sein. Je nachdem wie viele Komponenten und Aktionsgerichte pro Woche angeboten werden, wird der Betrieb mit einem oder zwei „Löwen“ ausgezeichnet. Die teilnehmenden Betriebe der Gemeinschaftsverpflegung werden jährlich neutral kontrolliert.

DEHOGA BW: Genussführer 2026 kostenlos bestellen

Weitere Meldungen

Ein Mädchen watet durch die überschwemmte Innenstadt von Veringenstadt.
Gesellschaft

Pilotkommunen verbessern Zusammenarbeit im Krisenfall

Der Ladestecker eines elektrisch betriebenen Renault ZOE (Bild:© dpa)
Carsharing

Carsharing-Förderung diesmal auch für Hybridfahrzeuge

Neubau der Kindertagesstätte Wilhelm-Enßle-Straße
Städtebauförderung

Ortsmitte in Geradstetten erfolgreich saniert

Im alten Fabrikensemble der Eisenlohr’schen Werke in Dettingen an der Erms sind mit Hilfe der Städtebauförderung 67 neue Wohnungen entstanden.
Städtebauförderung

Ortskern in Dettingen an der Erms modernisiert

Kaiserstuhl
Flurneuordnung

Sonderprojekt „Weinbau Mittelbaden“ abgeschlossen

Evangelische Stadtkirche St. Georg in Weikersheim
Denkmalförderung

Rund 5,4 Millionen Euro für 43 Kulturdenkmale

Mohn- und Kornblumen blühen in einem Getreidefeld (Bild: dpa).
Artenschutz

Projekt „Natur nah dran“ wird verlängert

Ein Basketball liegt auf dem Boden einer Turnhalle.
Schulsport

Erfolgreiche Schulsportmannschaften geehrt

Tierschutzpreis
Tierschutz

Tierschutzpreis 2027 ausgeschrieben

Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
Sportministerkonferenz

Mehr Bewegung für Kinder und Jugendliche in Deutschland

Eröffnung der Wanderausstellung der IBA'27 in der baden-württembergischen Landesvertretung in Berlin
Städtebau

IBA’27-Ausstellung in Berlin eröffnet

Kisten mit Gemüse und Obst.
Welternährungstag

Ernährungssouveränität bedeutet Sicherheit

Eine junge Frau wird geimpft.
Ärztliche Versorgung

Auswahlverfahren zur Landarztquote 2026 abgeschlossen

Eine Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) sitzt auf einem Finger und sticht zu.
Gesundheitsschutz

Kein erhöhtes Risiko wegen West-Nil-Virus

In einer Wohngemeinschaft sitzen Studierende um den Küchentisch und unterhalten sich (Bild: © dpa).
Wohnraumförderung

Land fördert im Neubau bundesweit die meisten Wohnheimplätze