Aktion Dreikönigssingen

Kretschmann empfängt Sternsingergruppen

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat acht Sternsingergruppen aus dem Land empfangen und ihnen für ihren Einsatz gedankt.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ministerpräsident Winfried Kretschmann (links) überreicht den Sternsingerinnen und Sternsingern eine Geldspende.
Ministerpräsident Winfried Kretschmann (links) überreicht den Sternsingerinnen und Sternsingern eine Geldspende.

„In vielen Ländern dieser Welt müssen Millionen von Kindern Tag für Tag hart arbeiten, werden ausgebeutet und leiden unter bitterer Armut. Die Sternsingerinnen und Sternsinger lassen Kinder überall auf der Welt spüren, dass sie nicht alleine sind. Sie ziehen von Haus zu Haus, singen und sammeln Spenden für Kinder in Not. So nehmen sie gerade die Menschen in den Blick, die sonst keiner sieht“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Montag, 12. Januar 2026, beim Empfang der Sternsingerinnen und Sternsinger im Staatsministerium in Stuttgart.

Mit den Spenden, die sie sammeln, wird Kindern auf der ganzen Welt ein wenig Licht und Hoffnung gebracht. Viele Beispiele und Projekte weltweit zeigen, dass die Hilfe ankommt.
Ministerpräsident Winfried Kretschmann

Das Motto der Aktion Dreikönigssingen 2026 lautet „Schule statt Fabrik – Sternsinger gegen Kinderarbeit“. Der Ministerpräsident betonte: „Mit den Spenden, die sie sammeln, wird Kindern auf der ganzen Welt ein wenig Licht und Hoffnung gebracht. Viele Beispiele und Projekte weltweit zeigen, dass die Hilfe ankommt.“ Er dankte den Sternsingerinnen und Sternsingern von Herzen für ihren Einsatz.

Im Südwesten wurden im letzten Jahr 9,6 Millionen Euro Spenden von den Sternsingern gesammelt. Die beiden Diözesen auf dem Gebiet von Baden-Württemberg (Diözese Rottenburg-Stuttgart sowie Erzdiözese Freiburg) sind damit erneut bundesweit Spitzenreiter.

Acht Sternsingergruppen empfangen

Acht Sternsingergruppen mit insgesamt rund 40 Kindern und Jugendlichen waren zum Empfang in die Villa Reitzenstein geladen. Sie gehören zu folgenden Kirchengemeinden beziehungsweise Seelsorgeeinheiten:

  • Seelsorgeeinheit Oppenweiler-Kirchberg: Kirchengemeinde Affalterbach
  • Seelsorgeeinheit Altshausen: Kirchengemeinde Allerheiligen Unterwaldhausen
  • Seelsorgeeinheit CleBoRa Weissach, Renningen, Rutesheim: Kirchengemeinde St. Bonifatius Renningen
  • Seelsorgeeinheit Aitrachtal: Kirchengemeinde St. Johann Baptist Treherz
  • Seelsorgeeinheit Elztal-Limbach-Fahrenbach: Kirchengemeinde St. Bartholomäus Auerbach
  • Seelsorgeeinheit Bad Rappenau + Obergimpern: Pfarrgemeinde Herz Jesu Bad Rappenau
  • Seelsorgeeinheit Donaueschingen: Pfarrgemeinde St. Johannes d.T. Pfohren
  • Seelsorgeeinheit Renchen-Ulm-Erlach: Pfarrgemeinde St. Mauritius Renchen-Ulm

Träger der Sternsingeraktion

Träger der Sternsingeraktion sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Das Kindermissionswerk ist mit dem Spendensiegel des Deutschen Zentralinstitutes für soziale Fragen (DZI) ausgezeichnet.

Mediathek: Bilder zum Herunterladen

Weitere Meldungen

Businessfrau sitzt an einem PC
Wirtschaft

Ungenutztes Arbeitskräfte­potenzial von Frauen

Ein fahrender Regionalzug
Schienenverkehr

Deutsch-französische Freifahrten für junge Menschen

Landestreffen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland in Baden-Württemberg
Heimat

Treffen und Tagung der Russlanddeutschen

Bundesrat Berlin
Bundesrat

Hagel zum Vorsitzenden des Bundesrat-EU-Ausschusses gewählt

Justizminister Moritz Oppelt (rechts) auf der Justizministerkonferenz
Justiz

Reform der Politikerbeleidigung gefordert

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Masterplan Wasserversorgung

Beirat für sichere Wasserversorgung gegründet

Gruppenbild: Team der Antidiskriminierungsstelle des Landes Baden-Württemberg (LADS) mit Vertreterinnen und Vertretern aus 12 Städten und Landkreisen im Sozialministerium in den Räumen des Sozialministeriums.
Antidiskriminierungsstelle

LADS und Kommunen im Dialog zur Antidiskriminierungsarbeit

von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
Forschung

Landesforschungspreise 2026 verliehen

Ein Arzt hält in einem Behandlungszimmer in seiner Praxis in Deizisau im Landkreis Esslingen ein Stethoskop in der Hand, mit der anderen Hand bedient er eine Computertastatur. (Bild: dpa)
Gesundheitsreform

Nachbesserungen bei Kranken­versicherung-Reform gefordert

Ein Mitarbeiter montiert im Porsche Werk in Stuttgart-Zuffenhausen eine Vorderachse mit Elektromotor. (Foto: © dpa)
Automobilindustrie

Anpassungen bei EU-CO₂-Regulierung gefordert

Einsatzkräfte der Feuerwehr errichten am Nonnenbach in Bad Saulgau im Ortsteil Moosheim einen Damm mit Sandsäcken gegen das Hochwasser.
Klimawandel

Land rüstet sich für Extremwasserereignisse

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Bodenverunreinigungen

1,2 Millionen Euro für PFAS-Forschung

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Anzeige nach der Karenzzeitregelung

Innenminister Manuel Hagel (Mitte) besucht das Reutlinger Umspannwerk, in dem es in der Nacht gebrannt hatte.
Stromausfall

Ermittlungen nach Brand in Reutlinger Umspannwerk

Ministerpräsident Cem Özdemir spricht während des BMDS-Akademiegesprächs „Staatsmodernisierung mit Wirkung“.
Staatsmodernisierung

Schulterschluss für weniger Bürokratie